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Perry Rhodan Neo 242: Sturm über Olymp von Guth, Lucy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.12.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 242: Sturm über Olymp

Das Jahr 2090: Ein halbes Jahrhundert nachdem die Menschheit ins All aufgebrochen ist, bildet die Solare Union die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Aber die Sicherheit der Menschen ist immer wieder gefährdet: durch interne Konflikte und externe Gegner, zuletzt durch das mysteriöse Dunkelleben. Eigentlich hat Perry Rhodan gehofft, diese Gefahr im galaktischen Zentrum gebannt zu haben. Mittlerweile muss er aber erkennen, dass der Feind längst nicht besiegt ist. Insbesondere überall dort, wo der machthungrige Iratio Hondro aktiv ist, bleibt das Dunkelleben existent. Immerhin können die Terraner den skrupellosen Despoten von Plophos und Epsal vertreiben - doch dann ruft der Kaiser von Olymp Perry Rhodan zu sich. Im Castorsystem zeichnen sich dramatische Entwicklungen ab - Iratio Hondro entfesselt offenbar einen STURM ÜBER OLYMP ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 22.12.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354422
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 616 kBytes
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Perry Rhodan Neo 242: Sturm über Olymp

1.

Howard Snipes

 

Seine Hände waren schweißnass und zitterten. Fest umklammerte Howard Snipes die abgegriffene Aktentasche, während er den Kopf in den Nacken legte und an der Fassade des imposanten Gebäudes entlang nach oben sah. Zwischen den Giganten aus Glas und Stahl, die sich ringsum erhoben, wirkte es winzig. Dafür war seine Architektur umso beeindruckender. Die fast kreisrunde obere Etage ruhte auf blauen Säulen, die mit den flachen, viereckigen Bauten des Erdgeschosses verbunden waren. Über dem Haupteingang prangte der Schriftzug »GCC«.

Die Handelsniederlassung der General Cosmic Company auf Olymp - sein neuer Arbeitsplatz.

Snipes holte tief Luft und ging die Stufen nach oben. Die Glastüren glitten mit einem leisen Sirren vor ihm auf. Seine Nervosität war nachvollziehbar. Er war das erste Mal auf Olymp, und der Moloch von Trade City hatte ihn beeindruckt. Er hatte am Raumhafen seinen Koffer in die Verwahrung gegeben und eine Elektrodroschke genommen, ein Fortbewegungsmittel, das auf Olymp in jüngster Zeit mehr und mehr in Mode gekommen war. Ein kleiner Roboter hatte den einrädrigen Wagen gezogen und war so schnell durch die Häuserschluchten gesaust, dass es Snipes unmöglich gewesen war, von den grell blinkenden Reklametafeln mehr als verschwommene Neonfarben wahrzunehmen. Als er aus dem Gefährt geklettert war, hatte er ein flaues Gefühl im Magen gehabt - es war noch immer nicht verschwunden.

Die trockene Hitze von Trade City blieb hinter Snipes zurück, als er die Eingangshalle der GCC betrat. Dort war die Luft angenehm kühl, er atmete erleichtert durch. Die Halle war gut zehn Meter hoch und in angenehmen Dunkelblau- und Silbertönen gehalten. Ein breiter Empfangstresen dominierte den Raum, mehrere Sitzgruppen mit schwarzen Ledersesseln und kleinen Glastischen standen ringsum verteilt.

Ein junger Mann hinter dem Tresen hob den Kopf, als Snipes hereinkam. Seine pechschwarz glänzenden Haare, modisch mit regenbogenfarbenen Strähnen durchzogen und zu einem steilen Kamm gegelt, passten zu seinem professionellen Lächeln. »Willkommen bei der General Cosmic Company auf Olymp - wie kann ich Ihnen helfen?«

»Oh. Ich bin hier, weil ... äh ... Einen Moment, bitte.« Umständlich nestelte Snipes seine Datenbrille aus der Innentasche seines schwarzen Sakkos. Er hatte sie abgesetzt, weil er auf der Herfahrt die Wunder von Olymp mit eigenen Augen hatte bestaunen wollen. Und wie fast immer hatte er danach vergessen, sie wieder aufzusetzen.

Der GCC-Mitarbeiter wartete geduldig, während sich Snipes die Datenbrille aufsetzte und danach mit den Bewegungen seiner Augen seine Kommunikationsdateien durchforstete, um das Einladungsschreiben zu suchen. Immer wieder wurde er darauf angesprochen, warum er keine positronischen Kontaktlinsen oder gar Implantate benutzte, die viel einfacher zu handhaben seien. Vor allem seine ehemaligen Kollegen hatten mit Unverständnis reagiert und ihn spöttisch als »kommunikationsamputiert« bezeichnet. Doch Snipes reagierte allergisch auf jegliche Art von Kontaktlinsen - sie ließen seine Augen so extrem zuschwellen, dass er schließlich gar nichts mehr sah. Mit Implantaten hatte er es gar nicht erst versucht - sein Arzt hatte ihm wegen möglicher dauerhafter Schäden dringend davon abgeraten.

Während Snipes noch suchte, öffnete sich an der Rückwand des Saals eine eher unscheinbar wirkende Aufzugtür. Heraus trat eine etwa fünfzigjährige Frau mit kurzen, braunen Haaren. Sie kam mit forschen Schritten auf ihn zu.

»Mister Snipes, nehme ich an?«

Er ließ irritiert die Hände sinken. »Ja, das bin ich, Howard Snipes.«

»Sehr gut, wir haben Sie bereits erwartet.« Sie nickte ihm zu, ohne ihm die Hand zu reichen - auf den Kolonialwelten war das auf der Erde übliche Händeschütteln häufig verpönt. Das konnte durchaus damit zusammenhängen, dass man es auf Welten wie Olymp vielfach mit exo

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