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Perry Rhodan Neo 249: Blackout Terrania von Schäfer, Rüdiger (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2021
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 21.04.2021 per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan Neo 249: Blackout Terrania

Das Jahr 2090: Ein halbes Jahrhundert nachdem die Menschheit ins All aufgebrochen ist, bildet die Solare Union die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Aber die Sicherheit der Menschen ist gefährdet: durch interne Konflikte und externe Gegner, zuletzt durch das mysteriöse Dunkelleben. Eigentlich hat Perry Rhodan gehofft, diese Gefahr gebannt zu haben. Doch überall dort, wo der skrupellose Iratio Hondro aktiv ist, bleibt das Dunkelleben eine Bedrohung. Hondro kann sogar bis zum Mond vordringen und dort NATHAN, die Künstliche Intelligenz, in seine Gewalt bringen. Nun holt er zum finalen Schlag aus. Mit einem gewaltigen Energiefeld stürzt er den gesamten erdnahen Raum in Chaos und Finsternis - überall brechen die technischen Systeme zusammen. Rhodan sucht dennoch einen Weg zum Mond, um den Gegner persönlich zum Kampf zu stellen. Währenddessen irren die Menschen der Erde umher im BLACKOUT TERRANIA ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 21.04.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354491
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 512 kBytes
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Perry Rhodan Neo 249: Blackout Terrania

1.

 

Das Licht ging exakt in dem Moment aus, als Nelly Parks die letzten Stufen der abwärts führenden Treppe nahm. Schlagartig wurde es dunkel ... Nein, dunkel war der falsche Ausdruck. Es wurde stockfinster. Kohlrabenschwarz. Gleichzeitig verstummte die Musik, die mit ihren dumpfen Bässen und dem stampfenden Beat sogar durch die gedämmten Wände hindurch gut zu hören gewesen war.

Nelly stolperte, was bei den hohen Absätzen ihrer Schuhe nicht überraschend war. Im letzten Moment bekam sie das Geländer zu fassen. Sie knickte zwar mit dem rechten Fuß um, stürzte aber wenigstens nicht. Den stechenden Schmerz im Knöchel quittierte sie mit einem scharfen Einatmen.

»Was zum Teufel ...«, entfuhr es ihr.

Von oben vernahm sie wütende Rufe und nervöses Gelächter. Der Club war brechend voll. Auf den Tanzflächen konnte man um diese Zeit wenig mehr tun, als sich mit der Masse der Feiernden treiben zu lassen. Offenbar war auch dort der Strom ausgefallen.

Sie hob den linken Arm, um einen Blick auf ihr Komarmband zu werfen.

Das gibt es doch nicht, dachte sie irritiert, als sie nichts außer Dunkelheit sah. Obwohl sie das schmale Band an ihrem Handgelenk spüren konnte, strich sie mit den Fingern darüber, um sich zu vergewissern, dass es wirklich da war. Das mit winzigen Strasssteinen besetzte Accessoire verfügte über eine Nanobatterie, die angeblich zehn Jahre lang hielt. Dass es gleichzeitig mit dem Licht ausgefallen war, konnte kein Zufall sein.

Am liebsten wäre Nelly sofort an den Tisch zurückgekehrt, an dem ihre Freundinnen auf sie warteten. Aber sie musste so dringend aufs Klo, dass sie sich stattdessen vorsichtig weitertastete; Schritt für Schritt den nicht erkennbaren Korridor entlang, die Hände immer an der Wand und den pochenden Schmerz im Knöchel ignorierend.

Haben die denn nicht so etwas wie einen Notgenerator?, wunderte sie sich. Das Stimmengewirr von oben wurde lauter, dort verloren anscheinend zunehmend mehr Gäste die Geduld.

Das Suprahet gehörte derzeit zu den angesagtesten Adressen Terranias. Vier bewegliche Tanzbühnen, eine Simulator-Lounge, Livemusik, Holoshows. In diesem Club gab sich die internationale Prominenz die Klinke in die Hand. Der perfekte Ort, um Spaß zu haben, wenn es einem egal war, dass ein gewöhnlicher »Black Hole on the rocks« knapp fünfzig Dollar kostete.

Sie erreichte das Ende des Gangs. Es war ihr erster Besuch im Suprahet; deshalb kannte sie sich in den Räumlichkeiten nicht aus. Den Sanitärbereich hatte sie aber bereits früher am Abend aufgesucht, um ihr Make-up zu überprüfen. Sie erreichte die breite Flügeltür und trat hindurch. Die Toiletten waren nicht nach Geschlechtern getrennt, sondern es gab ein gutes Dutzend Separees, die sich nach dem Betreten in optisch und akustisch abgeschirmte Hygienezellen verwandelten.

Als Nelly eine dieser Kabinen betrat, geschah ... nichts. Natürlich. Kein Strom, kein Licht - und wohl auch kein elektrochromes Glas, das sich einfärbte und den nötigen Sichtschutz lieferte. Aber das war bei der alles beherrschenden Dunkelheit ohnehin egal.

Sie fand den gesuchten Ort nicht, ohne sich das Knie an der Keramikinstallation anzustoßen. Sie erinnerte sich an einen Trividbericht, den sie vor Jahren gesehen hatte. Darin war es um Menschen gegangen, die ihr Augenlicht verloren hatten. Noch in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts war das in den meisten Fällen gleichbedeutend mit lebenslanger Blindheit gewesen. Wie hatten diese Leute damals nur ihr Leben gemeistert?

Im Jahr 2090 indes behob man ein solches Problem in einem zweistündigen Routineeingriff mit optischen Implantaten, ein paar aus Eigenneuronen gezüchteten Nervenfasern und einem Positronikchip von der Größe eines Stecknadelkopfs. Danach mussten sich die Betroffenen nie mehr Sorgen um ihre Sehkraft machen Im Gegenteil: Häufig funktioni

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