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Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan Staffel: Protektorat Erde 5 von 12 von Corvus, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden gestoßen ist. Im November 2037 ist die Erde kaum wiederzuerkennen. Die Erkenntnis, dass die Menschheit nur eine von unzähligen intelligenten Spezies ist, hat ein neues Bewusstsein geschaffen. Die Spaltung in Nationen ist überwunden. Ferne Welten sind in greifbare Nähe gerückt. Eine beispiellose Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen. Doch sie kommt zu einem jähen Ende - das muss Perry Rhodan feststellen, als er von einer beinahe einjährigen Odyssee zwischen den Sternen zurückkehrt. Das Große Imperium hat das irdische Sonnensystem annektiert, die Erde ist zu einem Protektorat Arkons geworden. Rhodan schließt sich dem irdischen Widerstand an. Bei einer Flugshow in England wollen er und seine Kameraden zu einem überraschenden Schlag gegen die Arkoniden ausholen. Doch da erreicht Rhodan eine Nachricht, die ihn zutiefst erschüttert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 28.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845338569
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO Bd.77
    Größe: 564 kBytes
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Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan

1.

Perry Rhodan

Nicht nur das für einen Novembernachmittag ungewöhnlich schöne Wetter lockte die Menschen auf die Promenade an der Themse. Hier an der Biegung des Flusses, von dem Café unter den in buntes Herbstlaub gewandeten Bäumen in den Victoria Embankment Gardens, hatte man einen unverstellten Blick auf die Tower Bridge. Die beiden Türme, jeder für sich ein kleines Schloss, waren schon seit einhundertfünfzig Jahren Wahrzeichen Londons.

Eine demonstrierende Menge hatte die Brücke besetzt. Seit drei Stunden hielten die wütenden Bürger die Stellung. Eine arkonidische Korvette schwebte scheinbar schwerelos über dem Strom. Die Traktorstrahlen des sechzig Meter durchmessenden Kugelraumers stoppten die Frachter, deren Bremsweg zu lang war, um eine Kollision zu vermeiden.

Durch seine blau getönte Sonnenbrille beobachtete Rhodan die Gäste an den anderen Tischen. Gerade einmal siebzehn Monate war es her, dass die Menschheit den Begriff "Weltmacht" als etwas sehr Relatives begriffen hatte. Der Schock, nicht allein im All zu sein, hatte viele überfordert und manche sogar in den Freitod getrieben. Die Spindeln der Fantan waren über den Metropolen aufgetaucht. Mit einem Kugelraumer eben jenes Modells, das nun trügerisch ruhig in der Luft stand, hatte Thora den Eiffelturm zerstört, um ihren geliebten Ziehvater Crest aus der Gewalt der Menschen zu pressen.

Jetzt sah Rhodan keine Angst mehr. Man hatte sich an den Gedanken gewöhnt, nur eine unter unzähligen bewohnten Welten zu sein, und die Menschheit war entschlossen, sich zu behaupten, der Macht der Invasoren zum Trotz. Beifällige Bemerkungen bedachten das Handeln der Demonstranten, die ein riesiges Transparent über der Brüstung entrollten. Es zeigte König William am Tag seiner Krönung. Die bedruckte Leinwand war ein klug gewähltes Medium, um die Botschaft zu transportieren. Die holografischen Schilder, die die Autonomie der Menschheit eingefordert hatten, waren schnell unter den Störsignalen aus der Korvette zusammengebrochen.

Diese Demonstration zeigte auch die Chancenlosigkeit gegenüber der technologischen Übermacht des Großen Imperiums. Die Wut der Bürger entzündete sich an dem Holoporträt, das die in den Türmen der Tower Bridge installierten Projektoren an den Himmel über dem Bauwerk warfen. Die Schultern des Fürsorgers reichten von einem Ufer zum anderen.

"Wenn ich dieses Gesicht anschaue, wird mir klar, wie wenig ich vom Großen Imperium weiß." Rhodan nippte an seinem Ale. "Ich hätte ihn niemals für einen Arkoniden gehalten."

Arkongeborene ähnelten den Menschen so sehr, dass Atlan, der vor zehn Jahrtausenden auf der Erde gestrandet war, unerkannt auf dem blauen Planeten hatte leben können. Am deutlichsten hoben sich in der Regel die weißen Haare und die meist roten Augen ab. Äußerlich gar nicht erkennbar waren die Brustplatten, die die Rippen ersetzten. Insgesamt hätte man diese Merkmale für Varianten des menschlichen Bauplans halten können. Das Erscheinungsbild eines durchschnittlichen Arkoniden unterschied sich von dem eines Kaukasiers nicht stärker als das eines Aborigines.

Satrak, der arkonidische Fürsorger der Erde, glich dagegen mehr einem Koboldmaki als einem Menschen. Er war humanoid in dem Sinne, dass er einen Kopf, zwei Arme und zwei Beine hatte, aber schon bei dem zweieinhalb Meter langen Greifschwanz endete die Ähnlichkeit. Vielleicht hatte man den markanten Körperteil deswegen bewusst aus dem Aufnahmebereich des Holobilds gelassen. Es half nicht viel. Zu fremd waren die hellbraunen Augen, die ein Drittel des Gesichts einnahmen. Ihre Schlitzpupillen standen waagerecht. Die kleine Na

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