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Perry Rhodan Neo 84: Der Geist des Mars Staffel: Protektorat Erde 12 von 12 von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 84: Der Geist des Mars

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden gestoßen ist. Bis zum Dezember 2037 hat die Erkenntnis, dass die Menschheit nur eine von unzähligen intelligenten Spezies ist, ein neues Bewusstsein geschaffen. Die Spaltung in Nationen ist überwunden, ferne Welten sind in greifbare Nähe gerückt. Eine beispiellose Ära des Friedens und Wohlstands steht bevor. Doch sie kommt zu einem jähen Ende - das stellt Rhodan fest, als er von einer beinahe einjährigen Odyssee zwischen den Sternen zurückkehrt. Das Große Imperium hat das Sonnensystem annektiert, die Erde ist zu einem Protektorat Arkons geworden. Der größte Trumpf der Menschheit gegen das Imperium sind die Mutanten. Doch die paranormal begabten Menschen wurden in der Genesis-Krise angegriffen. Viele starben oder verloren ihre Gaben. Jetzt nehmen sie die Spur ihrer Angreifer auf - sie führt zum Mars ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 04.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845347844
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .84
    Größe: 585kBytes
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Perry Rhodan Neo 84: Der Geist des Mars

2.

Terrania - 17. Dezember 2037

No hiding place up there

Der Anblick war zum Heulen.

Gucky duckte sich im Schutz einer teilweise eingestürzten Mauer und starrte auf das, was vom Lakeside Institute übrig geblieben war: eine Ruine.

Der Gronk soll sie holen!

Der Mausbiber trug einen maßgeschneiderten Kampfanzug. Darunter sträubte sich das seidige Fell. Er schnaufte. Er neigte nicht dazu, ganze Zivilisationen für die Taten Einzelner haftbar zu machen, doch was hier geschehen war, traf ihn tief. Lakeside war eine Art Heimat für ihn gewesen. Die einzige, die er gefunden hatte, seit er seine ursprüngliche vor langer Zeit verloren hatte. Nun blickte er auf ein Trümmerfeld.

Das Lakeside Institute war durch unkontrollierte Para-Entladungen der Mutanten zerstört worden. Eine Tragödie, die die Menschen Genesis-Krise getauft hatten und wie aus dem Nichts über die Mutanten gekommen war.

Doch inzwischen wussten sie es längst besser. Ein speziell maßgeschneidertes Virus hatte die Krise ausgelöst - und seit Gucky und die anderen vor einigen Tagen dem Bericht der Halbarkonidin Quiniu Soptor gelauscht hatten, glaubten sie, die Urheber des Erregers zu kennen: die Goldenen, vielleicht sogar der Goldene Pranav Ketar selbst, der im Lauf der Jahrzehntausende mehrfach in die Geschichte der Milchstraße eingegriffen hatte. Im Rahmen des Ringens, in dem die Menschheit eine womöglich sogar entscheidende Rolle spielte. Nur, dass sie nicht wussten, welche und weshalb. Herauskristallisiert hatte sich bislang nur so viel: Das Ringen war der Kampf der Humanoiden und Nicht-Humanoiden im Universum. Ein Kampf, der tief in die Vergangenheit zurückreichte - und noch immer tobte, wenn auch zumeist im Verborgenen.

Hätte nicht was anderes zerstört werden können? Es gibt genügend hässliche Gebäude auf der Erde. Aber nein ...

Der Ilt stand in einem der Nebengebäude. Zumindest besaß es so etwas wie Reste eines zweiten Stocks. Sein Blickfeld war groß genug. Terrania lag weitab, gute zwanzig Kilometer vom Institut entfernt, am anderen Ufer des Goshun-Sees. Dort wuchs mittlerweile üppiges Grün, veranlasst durch den Fürsorger Satrak persönlich. Der Statthalter Arkons hatte den in der Genesis-Krise unter der Gewalt der Para-Entladungen verdampften See mit Wasser aus den Gletschern des Himalaja wieder auffüllen lassen.

Hier war davon nichts zu spüren. Die Reste des "Tempels", des Gebäudes im Zentrum des Geländes, das man der Architektur wegen so genannt hatte, boten einen erbarmungswürdigen Anblick. Der kalte, trockene Wind fegte durch die Ruinen. Dabei trieb er Staubwolken vor sich her. Der Winter in der Gobi war sehr kalt und sehr trocken. Auch ohne Feuchtigkeit würde das Klima die Reste von Lakeside bald in das zurückverwandeln, was hier einst gewesen war: Wüste.

Der Wind schob eine verbogene Metallstange umher. Das Scheppern, als sie an einen Mauerrest prallte, holte den Mausbiber in die Realität zurück.

Der Ilt reckte sich. Seit seiner Rückkehr zur Erde hatte er sich sehr vorsichtig bewegen müssen. Sein Äußeres war zu auffällig.

Die IQUESKEL lag versteckt im Krater des Vulkans Pico auf den Azoren. Gegen die gesamte 312. vorgeschobene Grenzpatrouille, die dem Protektorat als Flotte diente, war sie chancenlos. Aber als Basis kam sie ihm brauchbar vor.

Operation Greyout hatte zwar neue Spielräume für den Widerstand der Menschen geschaffen, indem man Milliarden Personendatensätze gelöscht oder manipuliert hatte, doch an den Machtverhältnissen hatte das nichts geändert: Die Arkoniden waren und blieben den Menschen haushoch überlegen.

Der Ilt war nicht wegen der Arkoniden an diesen Ort gekommen. Quiniu Soptors Bericht hatte ihm und den irdischen Mutanten aufgezeigt, dass man sie angegriffen hatte - jetzt galt es, den Angreifer zu finden und dafür zu sorgen, dass sich eine Katastrophe wie

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