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Perry Rhodan Neo 95: Im Fluss der Flammen Staffel: Kampfzone Erde 11 von 12 von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.05.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 95: Im Fluss der Flammen

Im Juni 2036 stößt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden. Damit verändert er die Weltgeschichte. Die Terranische Union wird gegründet, sie beendet die Spaltung in Nationen. Ferne Welten rücken in greifbare Nähe. Eine Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen. Doch dann bringt das Große Imperium das irdische Sonnensystem unter seine Kontrolle. Die Erde wird zu einem Protektorat Arkons. Die Terranische Union beugt sich zum Schein den neuen Herrschern, während der Widerstand wächst. Aber Chetzkel, der Oberbefehlshaber der Protektoratsflotte, findet heraus, wo sich die Terranische Flotte verbirgt. Der Reekha bricht mit einer Streitmacht von der Erde auf: New Earth soll untergehen - als Warnung an die Menschheit!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 07.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845347950
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO Bd.95
    Größe: 425kBytes
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Perry Rhodan Neo 95: Im Fluss der Flammen

2.

Tiefenrausch

Die Dunkelheit war blau. Sie war überall.

Drei Blasen aus hellerem Aquamarin schwammen darin. Julian Tifflor befand sich in einer davon. Er beobachtete Orome Tschato und Mildred Orsons, die sich im Schein der schwachen, batteriebetriebenen Lampen bewegten. Die Brauchwasserpipelines an Bord des Schlachtschiffes AGEDEN bildeten ein Labyrinth, das einige merkwürdige Eigenheiten aufwies. Die großen Kavernen im äußeren Schalenbereich des Schiffes bunkerten riesige Mengen an Frischwasser, die für den Betrieb einer derart gewaltigen Flug- und Kampfmaschine erforderlich waren. Sie zogen sich wie eine eigene Kugelschale durch den äußeren Bereich, in dem sich die Hangars, Schutzschirmgeneratoren und andere technische Systeme konzentrierten.

Das ist mal was anderes!, dachte Julian Tifflor. Vor über einem Jahr bin ich mit Mildred durch die Wüste gefahren; mit einem Motorrad, Richtung Terrania. Das hier ist ebenfalls eine Wüste ... irgendwie! Die Presse hätte ihren Spaß an diesem Trip: Sohn des weltberühmten Anwalts William Tifflor geht baden. Oder unter!

Er gab den anderen beiden ein Zeichen. Sie hatten sich von den Außenkavernen hierher vorgearbeitet, bis an den Rand der Antriebssektion. In der mittleren Kugelschale waren die Sprungtriebwerke der AGEDEN installiert. Es war ein gefährlicher Bereich, sie mussten ihren Vorstoß unterbrechen. Sie hatten sich über die Wasserversorgung in Baikonur an Bord geschlichen.

Fünf Teams aus jeweils drei Personen bewegten sich im Wasserkreislauf des Schlachtschiffes. Der Einsatz der Sauerstoff spendenden Respirozyten war in Baikonur unter Realitätsbedingungen getestet worden. Nachdem die übrigen Versuche positiv verlaufen waren, hatte Pounder grünes Licht für diese Aktion gegeben.

Chetzkel, oberster militärischer Befehlshaber des arkonidischen Protektorats, das über die Erde herrschte, schickte sich an, die geflohene Terranische Flotte zu vernichten. Und nach der Flotte, daran bestand kein Zweifel, würde er sich der Erde und der Menschheit widmen.

Sie mussten handeln. Ganz gleich, wie hoch das Risiko sein mochte.

Ihr Plan: die Infiltration von Chetzkels Flaggschiff. Ihr Ziel: die AGEDEN und ihren Kommandierenden zu stoppen.

Tifflor war mit Mildred Orsons und Orome Tschato unterwegs. Sie hatten ihr Ziel beinahe erreicht. Allen Gruppen war es gelungen, die Infiltration ungefähr auf der Ebene der Hauptzentrale zu beenden. Der exakte Weg hatte sich der Planung entzogen. Die Verteilung der aufgenommenen Brauchwassermenge wurde schiffsintern gesteuert. Die Gruppen waren getrennt worden, doch damit hatten alle gerechnet.

Die Druckverhältnisse waren in diesem Bereich akzeptabel. Eine Reihe von Schotten reduzierte die Höhe der Wassersäule auf maximal hundert Meter. Die Gravitation wirkte im Inneren der arkonidischen Schiffe zum unteren Pol hin, nicht etwa zur Hauptzentrale. Durch die Abtrennung der weiter oben liegenden Kavernenpipelines war ein größerer Druckausgleich nicht nötig. Zum Glück, wie Tifflor wusste. Der Durchmesser eines arkonidischen Schlachtschiffes vom Typ der AGEDEN betrug rund 800 Meter. Eine Wassersäule von bloß 400 Metern, dem Radius des Schiffes, hätte bereits dem irdischen Mesopelagial entsprochen: keine Tiefe, die ein Taucher ohne Weiteres ertrug.

Die Respirozyten, synthetische, Sauerstoff tragende Nanokonstrukte von erschreckender Wirksamkeit, ermöglichten ihnen, ohne aktive Sauerstoffaufnahme auszukommen. Eine Lösung des Druckproblems waren die künstlichen Blutzellen dagegen nicht. So beeindruckend diese Nanotechnologie war, sie hatte die Qualität eines Prototyps. Die Nebenwirkungen waren weiße Flecken auf der Landkarte ihrer Planung. Komplikationen waren nicht nur denkbar; sie waren wahrscheinlich. Nicht einmal die Experten hatten sich festlegen wollen.

Tschatos beeindruckende Gestalt schob sich an Tifflor heran. D

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