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Perry Rhodan Neo Paket 24 von Rhodan, Perry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo Paket 24

Unter großen Anstrengungen haben die Menschen erste Planeten in der Nähe des Sonnensystems besiedelt. Mit der Solaren Union ist ein kleines Sternenreich entstanden - nun wird es von dem mysteriösen Dunkelleben bedroht, einer unheimlichen Gefahr, über die man nur wenig weiß. Perry Rhodan muss ins Zentrum der Milchstraße reisen, hin zu Sagittarius A und zu dem riesigen Schwarzen Loch. Dort liegen die wichtigsten Welten des Compariats - in diesem geheimnisvollen Sternenreich weiß man offenbar mehr über das Dunkelleben. Mit der CREST II wagen Rhodan und seine Begleiter den entscheidenden Vorstoß. Die Raumfahrer treffen auf alte Bekannte, neue Gegner und ein paar tödliche Überraschungen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1600
    Erscheinungsdatum: 12.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845397481
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 6176 kBytes
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Perry Rhodan Neo Paket 24

Prolog: Alltag

 

Die Wetten liefen gut für Jeril Thamp an diesem Freitagmorgen. Nicht so gut, dass sie ihn von einem Moment zum nächsten steinreich gemacht hätten. Aber gut genug, um ihm eine weitere ereignislose Schicht in der Zentrale des Pluto Ultrasensoric Multilocating Array, kurz PUMA, am äußersten Rand des Solsystems zu versüßen.

Das - und dass May Bleap eine gute Zeit hatte.

Die Wetten waren Thamps Idee gewesen. Sie wetteten auf alles, worauf sich in einer Multiortungsanlage mitten im Nirgendwo wetten ließ: astrophysikalische Ereignisse, das Ausbleiben derselben, Messfehler, das Essen, Fehler beim Essen, den Nachtisch oder wann Curd Westhight sich seinen Kaffee holte. Das einzig Unerwartete an diesem Tag war bislang eine verstümmelte Nachricht gewesen, die sie über KE-MATLON und die höchst unzuverlässige arkonidische Hyperfunkrelaiskette erreicht hatte: Perry Rhodan und Botschafterin Thora Rhodan da Zoltral waren mit ihren Schiffen auf dem Rückweg von Arkon. Wann genau sie eintreffen würden, blieb noch unklar. Also wetteten die Männer und Frauen von PUMA auch hierauf.

Dass Thamp überhaupt auf PUMA gelandet war, dürfte wohl Bleaps Schuld gewesen sein. Sie hatte sich genau wie er und Westhight an der Raumakademie in Baikonur eingeschrieben, weil sie alle von einer zivilen Laufbahn in der Terranischen Flotte träumten: als Wissenschaftliche und Technische Assistenten, in der Verwaltung oder Logistik - die Einsatzfelder für nichtmilitärisches Personal waren mannigfaltig. Besonders gern gesehen wurde hierfür ein Praxisjahr bei einer renommierten Einrichtung wie PUMA. Also hatte sich Bleap freiwillig gemeldet. Und weil Thamp gern in ihrer Nähe war, hatte er dasselbe getan.

Was ihnen niemand gesagt hatte, war, wie unglaublich langweilig das tägliche Klein-Klein im Weltraum sein konnte - der All-Tag, ha ha -, oder dass es dazu führen konnte, dass man jemanden wie Westhight als Gruppenleiter vor die Nase gesetzt bekam.

Natürlich war Westhight nicht begeistert von den Wetten. Westhight war von gar nichts begeistert, was anderen Spaß brachte, besonders nicht, wenn es Thamps Spaß war. Seine Lebensaufgabe sah Westhight darin, tief genug in den verlängerten Rücken ihres gemeinsamen Vorgesetzten Ace Coltsmith zu kriechen, um darin eine Transmitterstraße verlegen zu können. Hierbei betrachtete er Thamp als seinen persönlichen Feind, obgleich es dazu nicht die geringste Veranlassung gab. Wenn es nach Thamp ging, durfte Westhight gern eines Tages Coltsmith beerben und sein persönliches Banner über Pluto hissen. Thamp wollte einfach nur zurück zur Erde - am besten bald, und am besten gemeinsam mit Bleap.

»Da tut sich was«, raunte Bleap von ihrem Platz zwei Meter weiter, von wo sie die weniger ereignisreichen Hyperraumfrequenzbänder verfolgte.

»Ein neuer Funkspruch?«, fragte Thamp enttäuscht, denn er hatte eins zu drei gewettet, dass man an diesem Tag nichts mehr von Rhodan und seinen Raumschiffen hören würde.

»Keine Sorge«, beruhigte ihn Bleap und strich sich die rotblonden Locken zurück. »Ich glaube, es sind die Pulsare.«

»Oh.« Thamp spitzte die Ohren. »Welche Pulsare denn?«

»Die beiden nächstgelegenen - Geminga und Vela. Muss wohl dein Glückstag sein! Hattest du nicht vor ein paar Wochen eine Wette darauf abgeschlossen, dass einer der beiden noch im ersten Quartal seine Impulsfrequenz ändert?«

Thamp tat unschuldig. »Ich weiß nicht, wovon du redest.«

Ein Stöhnen ein paar Sitze weiter bewies, dass ihr Kollege Santos Hundley es noch sehr gut wusste.

Bleap durchsuchte ihre handschriftlichen Notizen. »Hier ist es, vom zweiten Februar mit einer Quote von eins zu acht. Eins zu vierzig, wenn es beide Pulsare sind.«

Thamp gestattete sich ein spitzbübisches Grinsen, während Hundleys Stöhnen immer lauter wurde. »Bitte, May, überprüfe noch mal deine Ortungsdaten«, flehte der untersetzte Mann.

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