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Perry Rhodan-Paket 29: Die Cantaro (Teil 1) Perry Rhodan-Heftromane 1400 bis 1449 von Rhodan, Perry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2013
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan-Paket 29: Die Cantaro (Teil 1)

Als Perry Rhodan und seine Freunde nach 695 Jahren das Stasisfeld verlassen, in das sie durch den Transfer Hangays versetzt wurden, hat sich vieles verändert. Mit Unterstützung von Cyborgs aus einer fernen Galaxis, den Cantaro, hat der mysteriöse Tyrann Monos die Milchstraße unterworfen und durch einen unüberwindlichen Wall abgeschottet. Perry Rhodan lernt das Netz der Schwarzen Sternenstraßen kennen und befreit zusammen mit der Widerstandsgruppe Widder und den Neuen Freihändlern die versklavte Heimatgalaxis.

Perry Rhodan ist die erfolgreichste Science Fiction-Serie der Welt. In einer packenden, weit in die Zukunft des fünften Jahrtausends reichenden Story erzählt die Perry Rhodan-Serie eine fiktive Geschichte der Menschheit. Die Handlung: Nachdem der Astronaut Perry Rhodan auf Außerirdische gestoßen ist, schließen sich die zerstrittenen Staaten der Erde zusammen. Die Menschen - oder Terraner, wie sie sich nennen - erkennen, dass sie nur ein Volk unter vielen im vor Leben überquellenden Universum sind. Sie folgen der Vision Perry Rhodans von einer geeinten Menschheit, der der Kosmos offen steht. Mit gigantischen Raumschiffen beginnt der Vorstoß in die Weiten fremder Galaxien. Auf ihren Reisen bis an die Grenzen der Unendlichkeit treffen Menschen von der Erde auf bizarre Außerirdische und denkende Roboter, auf unwirtliche Planeten und fremde Kulturen, auf die unvorstellbaren Wunder ferner Sphären.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 3000
    Erscheinungsdatum: 01.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845329680
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Paket Bd.29
    Größe: 36549 kBytes
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Perry Rhodan-Paket 29: Die Cantaro (Teil 1)

1.

Alarm!

Das dritte Mal in zwei Stunden!

Auf dem Video brütete das konturlose Dunkel des Hyperraums. Mit einem Überlichtfaktor von 60,8 Millionen eilte die CIMARRON auf ein fernes Ziel zu, das am Rand des äußersten Spiralarms der Galaxis Hangay lag. Irgendwo im undurchdringlichen Dunkel des Bildes bewegten sich die anderen 13 Schiffe des Verbands: elf Einheiten des Galaktischen Expeditionskorps unter Atlans Kommando, die SORONG und die HARMONIE.

Perry Rhodan hatte vergessen, wie lange er schon auf den Beinen war - gewiss mehr als zwei Tage. Mit Medikamenten bemühte er sich, die Müdigkeit zu vertreiben. Der Geist war willig, und die Gedanken flossen mit gewohnter Schnelle. Es war das Fleisch, das nicht mitmachte. Bleierne Schwere lag in den Gliedern, und die belebenden Impulse des Zellaktivators zeigten kaum noch Wirkung.

Sein Blick fraß sich an der kleinen Bildfläche fest. Was hatte den Alarm ausgelöst?

In der rechten Bildhälfte tauchte ein haarfeiner grüner Strich auf. Er bewegte sich mit mäßiger Geschwindigkeit in Richtung der Bildmitte. Zweimal zuvor hatte Perry Rhodan eine solche Anzeige gesehen. Er wusste sie zu deuten und brauchte die Ansage des Syntron-Verbunds nicht mehr: "Strukturverdrängung ab- und heckseits, mit mäßiger Geschwindigkeit aufschließend."

Das grüne Echo war das Produkt des Transponders, des einzigen Geräts, das die Fähigkeit besaß, im Hyperraum Messungen anzustellen. So stolz seine Erfinder auch sein mochten - der Transponder war ein klobiges, unempfindliches Instrument, das nur die energiereichsten Ereignisse im 5-D-Kontinuum zu erfassen vermochte.

Energiereich, das war das Wort! Strukturverdrängung, das war weiter nichts als eine hochkonzentrierte Ballung fünfdimensionaler Energie, eine hyperenergetische Schockfront, die sich mit variabler Überlichtgeschwindigkeit bewegte. Perry Rhodan starrte auf den dünnen grünen Strich, der sich unaufhaltsam dem Bildmittelpunkt näherte. Das Zentrum des Bildes markierte den Standort der CIMARRON. Wenn der Strich das Zentrum berührte, dann ... Ja, was dann? Zweimal schon hatte sich die CIMARRON in ähnlicher Lage befunden. Zweimal hatten sich die Schockfronten aufgelöst, bevor sie das Schiff erreichten. Doch diese hier war hartnäckig.

Als wüsste sie, dass ihr Opfer nicht entrinnen konnte, näherte sie sich langsam, aber unbeirrbar.

"Kontakt in zehn Sekunden", meldete der Syntron.

Der Teufel mochte die Maschine holen mitsamt ihrer emotionslosen und absolut sachlichen Synthesizer-Stimme. Was kümmerte es sie, wenn die CIMARRON zerfetzt wurde? Sie hing nicht am Leben. Sie bestand aus Metall, Hochpolymeren, Halbleitern und ein paar Milliarden hyperenergetischen Mikrofeldern. Der biotronische Zusatz befähigte sie zwar Gefühle zu verstehen und zu simulieren, aber nicht, selbst welche zu empfinden.

Der linke Flügel des Striches war nur noch zwei Millimeter von der Bildmitte entfernt. Perry Rhodan beugte sich weit nach vorne. Im Zentrum des Bildes glomm ein winziger orangefarbener Punkt. Er stellte die CIMARRON dar. Eine Sekunde lang sah es so aus, als wolle das Ende des grünen Strichs haarscharf am Punkt vorbeistreichen. Sah er richtig, oder spielte ihm die vom Überlebenswunsch beflügelte Phantasie einen Streich?

Eine unsichtbare Faust griff nach ihm und stauchte ihn tief in die Polster des Sessels. Schreie gellten auf. Krachende, berstende Geräusche erfüllten die Luft. Eine zentnerschwere Last lag ihm auf der Brust und hinderte ihn am Atmen. Der Spuk dauerte vier Sekunden. Dann endete er so plötzlich, wie er begonnen hatte. Perry Rhodan wischte sich die Tränen aus den Augen und musterte das Video. Das Dunkel des Hyperraums war noch da. Das Grigoroff-Feld hatte standgehalten. Der grüne Strich war weitergewandert. Das linke Ende stand fast schon einen Zentimeter über der Bildmitte.

"Schadensanzeigen!", rief Rhodan; das Wort hörte sich an, als hätte ein

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