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Planetenroman 31 + 32: Die Ferrol-Dolche / Die Blinde von Olymp Zwei abgeschlossene Romane aus dem Perry Rhodan Universum von Feldhoff, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.06.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Planetenroman 31 + 32: Die Ferrol-Dolche / Die Blinde von Olymp

Ferrol war einst die erste Welt, die Menschen außerhalb ihres eigenen Sonnensystems erreichten. Nachdem der Sternenschwarm die Milchstraße heimgesucht hat, kämpfen dort zwei Schrotthändler mühsam um ihre Existenz. Dann aber machen sie einen unerwarteten Fund - und entdecken etwas, das nicht nur ihre Welt aus den Fugen bringen kann ... Derweil wächst auf dem Handelsplaneten Olymp eine junge Frau heran, die anders ist als ihre Mitmenschen. Durch ein körperliches Gebrechen behindert und zugleich mit einer unfassbaren Gabe versehen, muss sie ihren Weg im Leben finden - während über Olymp das Chaos hereinbricht ... Dieser Doppelband enthält zwei Romane des unvergessenen PERRY RHODAN-Autors Robert Feldhoff. Sie sind auf zwei Planeten angesiedelt, die aus der Serie bestens bekannt sind, und spielen in einer aufregenden Zeit der PERRY RHODAN-Geschichte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 310
    Erscheinungsdatum: 05.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332901
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 636kBytes
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Planetenroman 31 + 32: Die Ferrol-Dolche / Die Blinde von Olymp

2.

Ob die Bekesch-Wüste in irgendeiner Weise besonders war, wusste Misley nicht. Er hatte nicht viele Wüsten gesehen in seinem Leben, weil er hauptsächlich auf Wasserplaneten herumgereist war. Als jedoch der Schwarm über die Milchstraße gekommen war, hatte er sich zufällig in Kerranna aufgehalten. Jahre der Verdummung ... Wie er diese schlimme Zeit hatte überleben können, wusste er bis heute nicht.

Jedenfalls war er hier, am Rand der Bekesch, hängen geblieben. Seit einigen Monaten wurde Ferrol wieder regelmäßig von Raumschiffen angeflogen - die Möglichkeit zur Flucht existierte also. Aber Misley dachte kaum einmal darüber nach. Die Verdummung hatte ihn an dieses Gebiet gekettet, und er spürte jeden Tag, dass die Glieder der Kette stärker als alle Vernunft waren.

Carliutta hielt ihm oft genug vor, wie sehr er verkam. Doch wenn sie es ertragen konnte, warum dann nicht er? Und außerdem hatte er in der Schrottsuche seine Bestimmung gefunden. Misley spürte, dass er nie im Leben etwas besser können würde.

Von dem Geld, das der Sekretär ihm ausgezahlt hatte, ging er zunächst einkaufen. Mindestens ein Viertel brauchte er für zwei Monatsvorräte Tequilo, noch einmal die gleiche Summe für Lebensmittel. Er lachte. Carliutta fraß ihm die Haare vom Kopf - und davon hatte er ohnehin schon wenig genug. Dann belud er seinen Lastenschweber und flog zurück zum eigenen Schrottplatz.

Carliutta sah ihn schon von Weitem kommen und winkte. In der Hand schwenkte sie etwas, was er nicht erkennen konnte, Papier oder einen Fächer.

Mit einem Tuch wischte sich Misley den Schweiß von der Stirn. Die Bartstoppeln waren borstig und gerade lang genug, um damit den Synthetikstoff weiter aufzureißen. Er sehnte sich nach kaltem Wasser. Den Tequilo hatte er nicht angerührt, obwohl er für das Zeug vor einer Stunde Prince Edward fast noch umgebracht hätte.

Von oben bot der Platz einen jämmerlichen Anblick.

In der Mitte standen vier Plastikhütten, die schon beim nächsten Sandsturm umfallen konnten. Je eine davon bewohnten Carliutta und er, die dritte diente als Vorratskammer und gelegentliches Bad. Nur die vierte Hütte war fester gebaut als die drei anderen. Seine Partnerin betrachtete den Bau als ihr persönliches Eigentum, weil sie alles daran von den Schweißarbeiten bis zum Aufrichten der Wände selbst erledigt hatte. Sie hatte sich viel Mühe gegeben. Vor der Tür hing ein Schloss, das selbst einem Impulsöffner widerstehen konnte, und die Konstruktion war wesentlich solider als beim Rest der Gebäude.

Natürlich, dachte Misley bitter. Die drei anderen Hütten hatte ja auch er gebaut. Klar, dass Carliutta für ihr Multiplanmobil etwas Besonderes brauchte.

Er landete auf dem freien Platz vor den Gebäuden.

"Hallo, Misley!", rief Carliutta strahlend. "Rate, was passiert ist!"

Nun erkannte er auch, was sie in der Hand geschwenkt hatte: es war Geld. Schöne, grüne Solarscheine, für die er noch heute Morgen sein letztes Hemd gegeben hätte.

"Na und?", meinte er.

Carliutta schüttelte fassungslos den Kopf. "Aber ... Was ist los mit dir? Ich habe einem Bauunternehmen aus Thorta unseren ganzen Schwung alter Plastikwände angedreht! Das ist eine Riesensumme, verstehst du?"

"Ja. Aber wo ist der Haken?"

"Einen Haken kann man das eigentlich nicht nennen. Dreißig Prozent der Kaufsumme habe ich mit dem Unternehmen verrechnet."

"Wogegen verrechnet?"

"Sieh es dir selber an."

Misley folgte der Richtung, die sie mit dem ausgestreckten Arm bedeutete. Wo vorher die Plastikwände gelegen hatten, nahmen nun riesengroße Platten aus Metall den Platz weg. Er musste nicht eigens hingehen, um zu sehen, worum es sich handelte. Die Platten waren sechseckig und wiesen an den breitesten Stellen bis zu fünfzehn Meter Durchmesser auf.

"Du hast dir Panzermaterial andrehen lassen?", fragte er ungläubig.

"Ja." Sie zuckte mit den

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