text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Planetenroman 45 + 46: Der Fischer des Universums / Ein Teil der Ewigkeit Zwei abgeschlossene Romane aus dem Perry Rhodan Universum von Ewers, H. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.01.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Planetenroman 45 + 46: Der Fischer des Universums / Ein Teil der Ewigkeit

Als die Menschen sich in den Weltraum ausbreiten, wissen sie noch nicht, wie groß und wunderbar dessen Vielfalt ist. Nur Wenigen ist es vergönnt, die Wunder des Universums direkt zu erleben. Zu diesen Wenigen gehört die kleine Besatzung des Raumschiffs LANCET, eines terranischen Kontaktschiffes. Ihr Schiff wird von einem der 'Fischer des Universums' eingefangen. Dieser zieht sie mit sich in die Tiefen des Kosmos - und in ein fantastisches Abenteuer ... Der zweite Roman in diesem Band sieht die Männer und Frauen der LANCET auf der Rückreise in die heimische Milchstraße. Doch was einfach anfing, entpuppt sich letztlich als gefährliches Problem - und die Terraner müssen sich mit einem Gegner auseinandersetzen, der selbst einem 'Fischer des Universums' gefährlich werden kann ... Diese beiden Romane, die zusammen einen Doppelband bilden, erzählen eine fantastische Geschichte über die Vielfalt des Lebens im Universum.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 08.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332970
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 791 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Planetenroman 45 + 46: Der Fischer des Universums / Ein Teil der Ewigkeit

1.

François Petit drehte unschlüssig die Visitenkarte in seiner Hand. Viel ließ sich daraus nicht entnehmen.

"A. Pastuchaja ...", las er nachdenklich, "Extra-Biologe."

Das Wort Biologe war nicht voll ausgeschrieben, doch das störte François nicht.

"Pastuchaja ...", murmelte er noch einmal. Der Mann musste russischer Abstammung sein. Unwillkürlich brachte François die Karte dicht unter seine Nase und zog die Luft ein.

Nein, sie roch nicht nach Alkohol. François war ein Mann mit Vorurteilen. Er pflegte die verschiedenen Menschengruppen in spezifische Schemata einzuordnen, obwohl er genau wusste, dass man das nicht konnte. So vermochte er sich keinen Russen ohne Alkoholfahne vorzustellen. Umso erstaunter war er, dass der Visitenkarte nichts davon anhaftete. Im Gegenteil: Sie strömte einen schwachen Hauch von Parfüm aus.

"Parfüm! Du meine Güte!" François seufzte und verdrehte die Augen. "Ein Mann und Parfüm!"

Schon wollte er dem Robotpförtner befehlen, den Bewerber wieder wegzuschicken. Im letzten Augenblick fiel ihm ein, dass Pastuchaja der erste Bewerber für die Stelle des Expeditionsbiologen war.

Wäre François allerdings nicht ein so blutiger Laie gewesen, was die Besonderheiten russischer Namen anging, er hätte das Argument nicht gelten lassen. Doch so ...

"Der Bewerber soll zu mir kommen!", befahl er über Visiphon.

Der Robotpförtner bestätigte mit unmodulierter Stimme.

Eine Minute später öffnete sich die Tür zum Büro der Firma AISSA BHUGOL - GALAKTISCHE KONTAKTE Inc.

François beugte sich über einen aufgeschlagenen Aktendeckel und mimte den Vielbeschäftigten.

"Hallo!", sagte eine dunkle Stimme.

François zuckte zusammen. Das war nicht die Stimme eines Mannes gewesen! Wen hatte der Robotpförtner denn da eingelassen? Langsam hob er den Kopf und musterte das braun gebrannte Gesicht mit den leicht hervortretenden Jochbeinen und dem bis auf die Schultern hängenden, glänzend schwarzen Haar. Die dunklen Augen erwiderten unbefangen seinen Blick - und ein wenig spöttisch, wie es François schien. Rasch senkte er die Augen. Die Frau trug eine weinrote Leuchtplastikbluse und eng anliegende, schwarze Hosen.

Ein wenig altmodisch, konstatierte François. Aber sonst ...! Vielleicht sollte er dem Robotpförtner dankbar sein für den Irrtum. In François erwachte der Kavalier. Er erhob sich zu einer leichten Verbeugung.

"Sehr erfreut, Madam! Was ... ähem ... führt Sie zu mir?"

Sie lächelte belustigt. In ihren Augen tanzten tausend kleine Teufelchen. Völlig unbefangen nahm sie im Besuchersessel Platz und schlug die Beine übereinander.

"Sind Sie Mister Bhugol?"

François räusperte sich verlegen. "Verzeihen Sie, Madam. Ich bin Mister Bhugols Stellvertreter, Petit ist mein Name, François Petit. Mit wem, wenn ich bitten darf, habe ich die Ehre?"

Sie ließ sich Zeit mit der Antwort. Erst zog sie ein Zigarettenetui aus Luron hervor und zündete sich mit der Umständlichkeit eines rituellen Brauches eine lange Zigarette an. Dann warf sie mit einer kaum sichtbaren Bewegung des Kopfes ihr Haar zurück und lachte leise.

"Ich verstehe Ihre Frage nicht, Mister Petit. Schließlich liegt meine Visitenkarte direkt vor Ihnen."

François zuckte heftig zusammen. Wie wenn er sich davon überzeugen wollte, dass er nicht träume, hob er die Karte dicht vor seine Augen. Dann sah er seine Besucherin mit tieftraurig wirkendem Blick an.

"Sie sind A. Pastuchaja ...!"

Es war eine rein rhetorische Frage gewesen, darum erwiderte die Besucherin nichts darauf.

"Tut mir außerordentlich leid, Madam", murmelte François. "Wir hatten nach einem Extra-Biologen inseriert, nicht nach einer Biologin. Wenn Sie mich nicht mit Ihrer Visitenkarte irregeführt hätten ..."

Die Biologin schüttelte vorwurfsvoll den Kopf. "Aber, Mister Petit ...!"

"Warum haben Sie Ihren Vornamen nicht ausgeschr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen