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Ran an den Vampir von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.02.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Ran an den Vampir

Seit Domitian Argenis die Polizistin Sarita als seine Seelengefährtin erkannt hat, malt er sich den Moment, in dem er sie gänzlich zu der Seinen macht, in den schillerndsten Farben aus - nicht Teil seiner Fantasie war allerdings, sich gefesselt auf dem Tisch eines geheimen Labors wiederzufinden. Oder dass er und Sarita die Geiseln eines verrückten Wissenschaftlers sind. Die beiden müssen nun ihr Leben aufs Spiel setzen, um die Ewigkeit gemeinsam auf Wolke 7 verbringen zu können!

'Lynsay Sands Bücher machen einfach Spaß: sexy, unendlich lustig und bis oben hin gefüllt mit Abenteuern!' Library Journal

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 395
    Erscheinungsdatum: 23.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736306738
    Verlag: LYX
    Größe: 1136 kBytes
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Ran an den Vampir

1

Sarita schlug das Buch zu, das sie hatte lesen wollen, und warf es ungeduldig zur Seite. Es war ein grässliches Buch. Aber vielleicht war sie auch einfach nicht in der Stimmung, um zu lesen, räumte sie gereizt ein, während sie ihrer Rastlosigkeit nachgab und aufstand. Als Polizistin in Kanada war in ihrem Leben daheim immer viel los, von allen möglichen Aktivitäten bis hin zu dringenden Einsätzen. Aber das hier? Nur herumzusitzen und zu warten, dass sie ihre Großmutter besuchen durfte, zehrte allmählich an ihren Nerven. Sarita konnte es nicht erwarten, sich persönlich ein Bild davon zu machen, wie es ihrer Großmutter nach dem Unfall ging. Nur deshalb war sie hergekommen. Stattdessen verbrachte sie ihre Zeit auf dieser Insel, auf die man sie nach ihrer Ankunft in Venezuela gebracht hatte, ging mal ungeduldig auf und ab oder las in irgendwelchen Büchern, von denen keines sie wirklich fesseln konnte. Es machte sie verrückt, einfach nur herumzusitzen und darauf zu warten, dass Dr. Dressler auf die Insel zurückkehrte und seine Männer anwies, sie zurück zum Festland zu bringen. Bedauerlicherweise war er nicht da gewesen, als sie hier eingetroffen war, und ohne seinen ausdrücklichen Befehl würden seine Männer gar nichts unternehmen.

Ungehalten schnalzte sie mit der Zunge und verließ die Bibliothek. Sie presste missmutig die Lippen zusammen, als ihr Blick zu den beiden Männern wanderte, die an der zweiflügeligen Haustür Wache hielten. Der eine stand links, der andere rechts der Tür, sie starrten stur geradeaus, verzogen keine Miene und hielten die Hände locker an der Seite, um sofort nach den Schusswaffen zu greifen, von denen sie wusste, dass beide sie trugen.

Das war aber auch das Einzige, was sie richtig machten, soweit sie das beurteilen konnte. Ihr war gesagt worden, dieses Übermaß an Sicherheitsvorkehrungen auf der Insel sei ergriffen worden, weil in Venezuela fast im Minutentakt Menschen entführt wurden und weil "el doctor" für seine Sicherheit genauso sorgen wollte wie für die seiner Familie, seiner Angestellten und seiner Besucher. Wenn das allerdings der Fall war, sollten seine Aufpasser eigentlich draußen vor der Tür Wache schieben und die Gegend im Auge behalten, damit sich keine Entführer dem Anwesen nähern konnten. Dass sie im Haus postiert waren und das Geschehen dort beobachteten, ergab keinen Sinn.

Allerdings gab es draußen auch Wachposten, wie sie einräumen musste. Zwei Männer standen gleich vor der Tür, und rund ein Dutzend mehr waren auf dem Gelände verstreut. "El Doctor" war wohl ein wenig paranoid, was Entführungen anging. Aber da man ihre eigene Mutter auch entführt und ermordet hatte, als Sarita noch sehr jung gewesen war, sollte sie ihm wohl seine Maßnahmen, für Sicherheit für alle zu sorgen, hoch anrechnen, anstatt ihn für paranoid zu halten. Und dennoch empfand sie heute diese an allen Ecken und Enden aufgestellten Wachposten einfach nur als ärgerlich.

Da sie wusste, dass ihre schlechte Laune eine Folge dieser Kombination aus Langeweile und Frust war, machte sie auf dem Absatz kehrt und ging durch den Flur in Richtung Küche. Sie würde sich etwas zu trinken holen und dazu vielleicht einen von Aletas köstlichen Keksen. Bei der Gelegenheit könnte sie herausfinden, ob sie der Köchin vielleicht bei irgendetwas behilflich sein konnte, um die Zeit totzuschlagen. Im Augenblick würde sie sich sogar freuen, das Geschirr spülen zu dürfen, was einiges über das Ausmaß ihrer Langeweile aussagte.

Sie verzog den Mund, frustriert darüber, dass sie nach nur gerade einmal drei Tagen Nichtstun bereits so tief gesunken war. Als sie die Küchentür aufdrückte und eintrat, schlug ihr sofort der Duft von etwas Köstlichem entgegen. Sie zog die Nase kraus, als sie das herrliche Aroma tief in sich aufsog. Aleta stand an der Kücheninsel und rührte in einem Kochtopf, und Sarita ging zu ihr, um einen Blick in den Topf zu werfen. Sie entdeckte Gemüse- und Fle

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