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Raumschiff Promet - Die Abenteuer der Shalyn Shan 01: Der Virenplanet von Falke, Matthias (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.05.2014
  • Verlag: BLITZ-Verlag
eBook (ePUB)
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Raumschiff Promet - Die Abenteuer der Shalyn Shan 01: Der Virenplanet

Terra droht im Chaos zu versinken. Die Weltregierung beschließt zusammen mit der CRC das Projekt STAR VOYAGER, und die TITAN startet mit zahlreichen weiteren Prospektorenschiffen ins All. Die Ziele: Rohstoffe zur Energiegewinnung und erdähnliche Planeten zur raschen Besiedelung. Amos Carter betraut den Cyborg Five mit einer schwierigen Aufgabe, die nur einer wie er zu lösen vermag. Seine Entdeckungen sind bizarr und schier unglaublich. Ceccyl Céraderon meldet sich freiwillig zu einem Testflug mit grauenvollen Folgen. Ohne es zu wissen stößt sie auf Spuren der Schwarzen Raumer. Für den SF-Leser ist diese lupenreine Space-Opera aus der langlebigen Kult-Serie der optimale Beginn. Als Wiedereinstieg auch für frühere Raumschiff PROMET-Leser bestens geeignet. Alte Rätsel werden gelöst. Verschollene Protagonisten tauchen wieder auf und spielen ein mysteriöses Versteckspiel.

Matthias Falke ( 1970 in Karlsruhe) ist ein deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer. Nach seinem Abitur am Lessing-Gymnasium in Karlsruhe und dem Grundwehrdienst bei der Luftwaffe studierte er von 1991 bis 1999 an den Universitäten Karlsruhe und Freiburg/Breisgau Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie. Seine Magisterarbeit schrieb er über Max Bruch's Symphonien. Falkes Drama Kassandra-Szenen wurde beim 1. Autorenwettbewerb des Karlsruher Sandkorn-Theaters am 7. Juli 2007 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Seine Erzählung Harey wurde 2009 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert; beim Deutschen Science Fiction Preis belegte sie den 3. Platz. Falkes Erzählung 'Boa Esperanca' wurde 2010 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und gewann den Deutschen Science Fiction Preis. Seine Novelle Der Bruch der nordwestlichen Stelze (erschienen in Nova 19) wurde 2013 für beide Preise nominiert. Falke Roman 'Bran' wurde 2014 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 15.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957194510
    Verlag: BLITZ-Verlag
    Größe: 1923 kBytes
    Idee von: Tubb, E. C.
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Raumschiff Promet - Die Abenteuer der Shalyn Shan 01: Der Virenplanet

1.

Mit der Wucht eines Sternenbebens zerriss der Einsteinraum und spie eine Reiseblase aus. Beim Übertritt vom interstellaren Korridor des Überlichtflugs in die Normalmatrix des Raum-Zeit-Kontinuums wurden heftige Materie-Antimaterie-Reaktionen ausgelöst, die als Partikelschauer und Baryonenregen vergingen. Die schnauzenförmige Halbsphäre wetterleuchtete, gloste einige Millisekunden im ultravioletten und suboptischen Spektrum und fiel dann in sich zusammen. Schockwellen breiteten sich konzentrisch aus und teilten der Umgebung mit, dass sich ein nichtnatürlicher Ebenenübertritt ereignet hatte, schwächten sich aber in der Kubikwurzel der Entfernung ab und waren in einer Distanz von mehr als einem halben Dutzend Lichtstunden kaum mehr zu registrieren.

Die JEANNE D'ARC verließ das Parakon, fuhr die Kompaktschirme bis zum Anschlag hoch und schwenkte in den niederen Orbit des Planeten ein, der sich stumpfgrün - vergleichbar einer schimmeligen Orange - unter ihr drehte. Sie stieß eine Wolke von Nanosonden aus, die sich als Gitternetz in den verschiedenen Kugelschalen stationärer und elliptischer Umlaufbahnen verteilten. Dabei bildeten sie ein holistisches System von Relaisstationen, über das die JEANNE D'ARC trotz ihres flachen Orbits in Echtzeit mit jedem Punkt der Planetenoberfläche in Kontakt treten konnte. Außerdem dienten sie als multidimensionales Sensorium, das die grünliche Welt in allen Frequenzen der elektromagnetischen Erfassung überwachte. Sie selbst waren - dank Stealth-Beschichtung und einer Masse von jeweils nur wenigen Gramm - natürlich vollkommen unsichtbar.

Schließlich feuerte der Raumer eine Handvoll schwerer interplanetarischer Drohnen ab, die sich über den übrigen Planeten des Systems, sowie über den wichtigsten Monden der drei Gasriesen, positionierten.

Die JEANNE D'ARC korrigierte ihren Kurs leicht und stabilisierte sich dann auf einem nur 200 Kilometer hohen, nahezu kreisförmigen Orbit, der sie zwischen den 20. Breitengraden beider Hemisphären hin und her führte und gegenläufig zur Eigendrehung des Planeten orientiert war, so dass sie eine langgestreckte Sinuskurve über die gedachte Karte dieser Welt beschrieb. Ein Umlauf dauerte so kaum mehr als eine Stunde. Doch dank ihres Arsenals an externen Sensoren verfügte die JEANNE D'ARC bereits nach kaum zehn Minuten über eine Totalansicht des Planeten, die für die Oberfläche eine Auflösung von einem Zentimeter unterschritt und dank des rückkoppelnden interferenziellen Röntgensonars auch sein gesamtes Innenleben durchdrang.

Der Weltkörper, dem alle diese Anstrengungen galten, war etwas kleiner als Terra und hatte 0,85 Erdenmassen. Es gab keine Meere, nur einige größere Süßwasserseen. Entlang des Äquators bildeten sie eine zusammenhängende Seenplatte. Neunzig Prozent der Oberfläche bestanden aus festem Land, das vom Nullten bis zum 80. Breitengrad hinauf flach und von einer dünnen Vegetationsschicht bedeckt war. Die Pole waren eisfrei und karg; Millionen Quadratkilometer von windüberstrichenen Felsplateaus.

Die Atmosphäre war dünn, glich in ihrer Zusammensetzung aber weitgehend der irdischen. Ein Aufenthalt war möglich und konnte sogar recht angenehm sein. Die geringe Schwerkraft würde entspannend wirken. Die Atmung würde sich wie in einem Luftkurort beleben, vergleichbar etwa mit Davos oder Sankt Moritz. Die Welt war äußerst trocken. Vielleicht hatte der Mars so ausgesehen, einige Millionen Jahre, bevor er sich endgültig in die rote Staub- und Steinwüste verwandelt hatte, so wie die Menschheit ihn kannte und schließlich in Besitz nahm. Die Masse war einfach um einen winzigen, aber entsch

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