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RoboLOVE #1 - Operation: Iron Heart von André, Martina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2019
  • Verlag: Saga Egmont
eBook (ePUB)
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RoboLOVE #1 - Operation: Iron Heart

Chicago 2056. Marci, eine junge Haushaltshilfe, ist völlig verzweifelt. Ihr Ehemann ist spurlos verschwunden und sie weiß nicht, wie sie sich und ihre beiden Jungs in den Slums durchbringen soll. Jack, ein zwei Meter großer Kampfroboter, hat vom Krieg die Nase voll und desertiert zu den Rebellen. Auf den ersten Blick haben er und Marci wenig gemeinsam. Aber beide verbindet ein skrupelloser Feind mit einem tödlichen Geheimnis. Um sich selbst und die Menschheit vor dem Untergang zu retten, müssen sie Seite an Seite eine gefährliche Mission erfüllen. Spannung, Action, große Gefühle und eine gute Prise Humor. Operation Iron Heart ist der erste Teil der neuen RoboLOVE Trilogie. Die deutsche Bestsellerautorin Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Sie hat viele erfolgreiche Werke veröffentlicht und ist besonders für ihre Templerromane bekannt. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh in Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

Die deutsche Bestsellerautorin Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Sie hat viele erfolgreiche Werke veröffentlicht und ist besonders für ihre Templerromane bekannt. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh in Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Erscheinungsdatum: 20.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788726236262
    Verlag: Saga Egmont
    Größe: 439 kBytes
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RoboLOVE #1 - Operation: Iron Heart

Kapitel 1 - Wills Vermächtnis

Chicago, Oktober 2056

Marci wischte den dreihundert Jahre alten venezianischen Spiegel als ob Rochelle ihr einen Bonus dafür zahlen würde. Dabei bemerkte ihre Chefin normalerweise nicht einmal, ob sie das Prunkstück ihrer luxuriös ausgestatteten Empfangshalle von Staub und Streifen befreite.

Marcella Martinez Finnegan, wie Marci mit vollem Namen hieß, war für Rochelle MacIntyre nichts weiter als ein unsichtbarer Hausgeist, der zuverlässig und möglichst unauffällig tagtäglich die stummen Zeugen ihres unfassbaren Reichtums polierte. Jedes einzelne Stück davon hatte mehr gekostet, als Marci in ihrem ganzen Leben verdienen würde.

Obwohl Will den Job von Beginn an als Sklaventreiberei bezeichnet hatte, war Marci froh, überhaupt einen Arbeit ergattert zu haben. Das Geld hatte schon vor Wills Verschwinden hinten und vorne nicht zum Leben gereicht. Aber seit er gegangen war, wusste Marci erst recht nicht, wie sie sich und ihre beiden Jungs durchbringen sollte.

Dabei zahlte ihr die exzentrische Milliardärin nicht mal den Mindestlohn, obwohl sie es sich ohne weiteres hätte leisten können.

Nach ihrer Scheidung von Montgomery »Monty« MacIntyre vor wenigen Jahren hatte Rochelle von ihrem Ex-Mann diese millionenschwere Villa als Abfindung erhalten. Dazu hatte er ihr seine Anteile an »Copter Robot Unlimited«, kurz CRU, überlassen. Ein Unternehmen, das Ersatzteile für Roboter jeglicher Art herstellte und damit Rochelles luxuriöses Auskommen sicherte.

Ihr Ex war zudem alleiniger Herrscher über ein industrielles Imperium, das in erster Linie für die Produktion von hochwertigen Kampfrobotern bekannt war. Sie sahen mit Absicht so aus wie menschliche Superhelden und wurden öffentlichkeitswirksam auf den sogenannten Killingfields weltweit im Krieg gegen feindliche Staaten eingesetzt. Die Schlachten wurden zur Unterhaltung der Massen regelmäßig auf allen Kanälen übertragen und hätten etwas von einem Super Bowl beim Football, wenn der Ablauf nicht so grausam gewesen wäre. Schon allein deshalb interessierte sich Marci nicht für die Übertragungen. Aber sie wusste, dass Monty MacIntyre, dessen Konzern ständig neue Robots für den Krieg produzierte, um die zerstörten Kämpfer zu ersetzen, dadurch zu ungeheurem Reichtum gekommen war. Außerdem stellten seine Fabriken weniger komplexe Robots her, die als Polizisten und Feuerwehrleute eingesetzt wurden.

Eine dieser Blechbüchsen, wie Will die Robots zu nennen pflegte, hatte ihn seine gut dotierte Stelle als Cop bei der Chicago Police gekostet. Der Hauptgrund, warum es ihm nach seiner Entlassung nicht gepasst hatte, dass Marci ausgerechnet bei Rochelle MacIntyre das Hausmädchen spielte.

»Ich will nicht glauben, dass du dich von diesen Blutsaugern für einen Hungerlohn ausnutzen lässt, obwohl sie uns diese ganze Scheiße eingebrockt haben«, hatte er sich ereifert, nachdem Marci den Zuschlag erhalten hatte.

»Wenn man mit zwei kleinen Kindern in den Slums von Chicago zurechtkommen muss, und nur wenig Unterstützung erhält, bleibt einem gar keine andere Wahl, als jeden Strohhalm zu ergreifen«, hatte sie ihm entgegengehalten und ihn damit nur noch mehr frustriert.

Wobei Marci selbst verwundert gewesen war, warum Rochelle eine menschliche Reinigungskraft bevorzugte. Wo sie doch über genug Beziehungen verfügte, um sich einen perfekten Haushaltsroboter anfertigen zu lassen, der ihre Aufgaben klaglos übernehmen würde.

 

»Robots sind teurer in der Anschaffung und müssen häufiger zur Reparatur als ein Mensch«, hatte Rochelle gegenüber ihren reichen Freundinnen argumentiert, die regelmäßig zum Tee erschienen und Marci beim Servieren begafften wie ein exotisches Hündchen, das auf Zuruf apportierte und das man sich rein zum Vergnügen hielt.

»Wenn ein Mensch nicht mehr funktioniert, kann ich ihn problemlos austauschen«, hatte Rochelle den Frauen in Gegenwart v

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