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Roter Zwerg Roman von Grant, Rob (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.02.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Roter Zwerg

Ein total verrückter Trip durchs Universum!
Hinterher ist man ja immer schlauer. Aber wie hätte Dave Lister auch ahnen können, dass er nach einer ausgedehnten Zechtour durch ganz London plötzlich auf der anderen Seite des Universums aufwachen würde? Und dass es ihn bald darauf auch noch 3 Millionen Jahre in die Zukunft verschlagen sollte? Als letzten Vertreter der Menschheit und mit nur noch zwei Zigaretten? Dave, der glaubt, er habe nun nichts mehr zu verlieren, heuert kurz entschlossen auf einem knallroten Riesenraumschiff an. Doch das war die blödeste Idee seines ganzen Lebens, denn damit fangen Daves Schwierigkeiten erst so richtig an ...
Die komischste und skurrilste Serie seit "Per Anhalter durch die Galaxis"!

Der englische Autor Rob Grant hat gemeinsam mit Doug Naylor unter dem Pseudonym Grant Naylor zunächst Drehbücher für verschiedene TV-Sitcoms wie die weltberühmte Satire-Show Spitting Image geschrieben, bis sie schließlich vor rund zwanzig Jahren die BBC-Fernsehserie Red Dwarf aus der Taufe hoben. Natürlich war es den beiden Freunden damals noch nicht klar, doch Red Dwarf sollte unzählige Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt begeistern und ein riesiges Merchandising nach sich ziehen mit Millionen von verkauften Büchern und DVDs. Und ein Ende der haarsträubend komischen Saga ist noch längst nicht in Sicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 06.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641140205
    Verlag: Blanvalet
    Größe: 1012kBytes
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Roter Zwerg

KAPITEL 8

"Shuttle-Flug JMC 159 zum Weißen Giganten ist bereit zum Einsteigen", verkündeten die Lautsprecher und wiederholten dieselbe Mitteilung auf Esperanto, Deutsch und in drei verschiedenen chinesischen Dialekten.

Einige Minenarbeiter drückten ihre Zigaretten aus, leerten ihre Bierdosen und schwangen sich widerwillig ihre Kleidersäcke über die Schultern, bevor sie sich einer Gruppe weiß uniformierter Offiziere und grau gekleideter Techniker anschlossen.

Zwei weibliche Landpatrouille-Offiziere marschierten durch die Menge und schwangen dabei lässig ihre Friedensstifter. Die Leute taten, als würden sie die beiden nicht verstohlen mustern. Mit der Landpatrouille legte man sich besser nicht an. Es sei denn, man wollte, dass sein Schädel aussah wie eine Reliefkarte vom Mars, einschließlich der Kanäle.

"Das ist bestimmt ein Scherz."

"Man hat uns genau diese Adresse gegeben", erwiderte die Blondine.

Sie blieben vor der riesigen Wand von Gepäckschließfächern stehen und sahen sich nach Nummer 4179 um. Die Brünette hämmerte mit ihrem Stahlknüppel gegen die Tür.

"Das ist bestimmt ein Scherz", wiederholte sie.

Lister wurde von dem metallenen Wummern aus einem Traum gerissen, in dem ein Gurkensandwich fließend Italienisch sprach.

"Es ist ein Scherz, sage ich doch!"

"Moment!", schrie Lister. "Ich ziehe mich eben an." Er tastete in dem stockdunklen, engen Schließfach, das für zwei kleinere Koffer ausgelegt war, nach seinen Klamotten, fand sie und zog seine mit Kaffeeflecken bekleckerte und von Hopper-Sitzpolstern blankgewetzte Hose an. "Wer ist da?"

"Landpatrouille. Wir suchen einen Kerl namens "Lister"."

"Moment, ich sehe kurz nach, ob er zu Hause ist." Lister versuchte, Zeit zu schinden. "Warum ... warum wollen Sie ihn sprechen?"

"Er ist im Korps aufgenommen. Man hat ein Schiff für ihn gefunden."

Die Tür flog auf, und Lister sprang die zwei Meter zum Boden hinunter. Mit einer Hand packte er sein Kinn, legte die andere auf seinen Nacken und drehte mit einem hässlichen Knacken den Kopf zur Seite.

"Ihre Papiere sind gekommen", erklärte eine der beiden Frauen, "und..."

"Einen Moment", unterbrach Lister sie. "Ich kann noch nichts sehen."

Er blinzelte ein paarmal und rieb sich die Augen. Langsam nahmen die beiden Landpatrouille-Offiziere Formen an.

"Hallo", sagte Lister beim Anblick der Formen. "Ich würde Sie ja gern hereinbitten, aber es ist ein bisschen unaufgeräumt da drin. Es ist eher ein Junggesellenschließfach als ..."

"Wie lange schlafen Sie schon da drin?", wurde er unterbrochen.

"Seit meiner zweiten Nacht auf Mimas. Vorher habe ich eine Parkbank ausprobiert, bin aber mitten in der Nacht splitternackt aufgewacht, und da war dieser alte Chinese, der meinen Fuß abgeschleckt hat. Im Vergleich dazu ist das Schließfach das Mimas-Hilton."

"Sie haben keine Arbeitserlaubnis, stimmt's?"

"Doch, habe ich, aber die ist auf eine Frau namens Emily Berkenstein ausgestellt. Ist eine lange Geschichte."

"Packen Sie Ihr Zeug zusammen."

"Ich habe mein Zeug zusammengepackt."

"Wo denn?"

"In meiner Hosentasche."

Sie gingen durch die Shuttle-Lounge zu den Abflug-Gates.

"Wir sollen Sie zu Gate Neun bringen."

"Ist Zeit für ein Frühstück?"

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