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Ruf der Dunkelheit von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2020
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Ruf der Dunkelheit

Evangeline Tregre wünscht sich nichts mehr, als ihr altes Leben und ihre Familie hinter sich zu lassen. Als sie sich einen großen Traum erfüllt und in San Antonio ihre eigene Bäckerei eröffnet, scheint ein Neustart für die schöne Evangeline endlich möglich. Dass sie das magische Blut der Leopardenmenschen in sich trägt, versucht sie soweit es geht zu verdrängen. Und zunächst gelingt das auch ganz gut - bis zu dem Tag, an dem Alonzo Massi ihre Bäckerei betritt. Alonzo ist sinnlich, selbstbewusst und geheimnisvoll - und ebenfalls ein Leopardenmensch. Vom ersten Augenblick an ist Evangeline klar, dass sie Alonzos erotischer Ausstrahlung nichts entgegenzusetzen hat, und so lässt sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit ihm ein. Auch wenn sie genau weiß, dass Alonzo gefährlich für sie ist ... Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den "Drake-Schwestern", der "Sea Haven-Saga", der "Schattengänger-Serie", der "Leopardenmenschen-Saga" und der "Shadows"-Serie äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 09.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641260736
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Leopard's Fury
    Größe: 1256 kBytes
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Ruf der Dunkelheit

1

V erdammt noch mal, Evangeline, du musst wieder nach Hause kommen."

Evangeline Tregre schüttelte den Kopf und schaute sich langsam in ihrem kleinen Café um. Es florierte nicht gerade, aber es hielt sich nach wie vor über Wasser und wurde jeden Tag beliebter. Die Wände hatte sie eigenhändig gestrichen, in einem hellen Blau. Jeder Schrank, jede Vitrine, jedes noch so winzige Detail, vom Schriftzug bis hin zum Bodenbelag, war von ihr ausgewählt worden. Sie hatte die staubigen, heruntergekommenen Räumlichkeiten selbst renoviert und mit Tischen und Stühlen einladend und gemütlich eingerichtet. Sie liebte den Duft, der sie dort empfing. Jeden Morgen, wenn sie aufstand, um zu backen, freute sie sich auf den Tag. Ihr Leben "zu Hause" hatte sie gehasst.

" Dies ist mein Zuhause, Robert. Hier gefällt es mir, und ich werde nicht mehr weggehen. Der Ort, von dem du sprichst, war das nie so sehr für mich wie das hier", erwiderte sie ruhig und leise, denn sie war daran gewöhnt, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Sie stritt sich nicht gern und mochte keine lautstarken Auseinandersetzungen. Und noch weniger mochte sie es, dass Robert Lanoux in ihren Laden kam, den sie sich mit so viel Mühe aufgebaut hatte, und darauf bestand, dass sie zurückkehrte. "Ich dachte eigentlich, du wärst nach Borneo gefahren, in den Regenwald."

Sie wusste alles über Robert, obwohl sie ihm bis zu diesem Augenblick noch nie begegnet war. Er war davongejagt worden, hatte eine kurze Haftstrafe verbüßt und war einer längeren Verurteilung nur entgangen, weil er als Kronzeuge gegen seine Freunde ausgesagt hatte. Die allesamt Mörder waren. Er hatte dabei zugesehen, wie sie alte Menschen in ihren Häusern zusammengeschlagen und ausgeraubt hatten oder Stripperinnen Gewalt antaten. Er hatte zahllose Verbrechen gegen sein Rudel begangen, und ein Blick auf ihn sagte ihr, dass er an niemandem außer sich selbst interessiert war. Und Frauen verachtete.

"Die können mich mal", fauchte Robert. "Ich lasse mich nicht von einem dahergelaufenen Außenseiter herumkommandieren, der glaubt, er könnte mich von zu Hause wegschicken. Ich sollte doch nur nach Borneo gehen, um mir eine Frau zu suchen. Da kann ich auch dich nehmen. Es macht mir nichts aus, dass du dich nicht verwandeln kannst."

Dabei drehte sich ihr förmlich der Magen um. Evangeline atmete tief durch. Sie hatte seine Welt hinter sich gelassen und würde es nicht zulassen, dass ein jähzorniger bösartiger Leopardenmensch, der ganz sicher keine Skrupel hatte, eine Frau zu verprügeln, sich in ihr Leben einmischte.

"Die Antwort ist Nein. Ich werde niemals zurückkehren."

"Du bist uns etwas schuldig." Robert packte sie am Arm und riss sie an sich.

Ein Angstschauer rieselte über ihren Rücken. Sie trat einen Schritt zurück, doch er hielt sie mit eisernem Griff fest. "Lass mich los, Robert. Sofort ", zischte sie, damit er merkte, dass sie sich nicht von ihm drangsalieren lassen würde. Genauso wenig wie von jemand anderem. Nie wieder. "Ich will, dass du gehst. Das hier ist mein Laden, und ich bitte dich höflich, ihn jetzt zu verlassen."

Die Glocke über der Tür bimmelte fröhlich, was nicht zu der Spannung im Café passte. Als sie und Robert sich umschauten, stockte Evangeline der Atem. Sie war mit gefährlichen Männern groß geworden. Verbrechern. Furchtbar heimtückischen, schrecklich grausamen Kriminellen. Sie kannte sich mit solchen Kerlen aus. Diesbezüglich hatte sie so etwas wie einen Radar. Aber den brauchte man gar nicht, um zu erkennen, dass der Mann, der gerade durch die Tür ihres Cafés kam, sehr gefährlich war. Brandgefährlich.

Er schaute sich in ihrem wunderschönen kleinen Laden um und sah jedes Detail, ließ sich aber nicht anmerken, was er davon hielt. Nichts an ihm regte sich. Weder in seinem Gesicht noch in den flachen, kalten, toten Augen. Die trotzdem wunderschön waren. Absolut faszinierend . Un

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