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Scarlett Taylor Parapsychologin wider Willen von Purle, Stefanie (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Scarlett Taylor

Die SCARLETT TAYLOR - REIHE: Eine Paranormal-Romance-Serie, voller Magie, Dämonen, Hexen und mystischer Kreaturen. Der erste Band der 'Scarlett Taylor'-Reihe Scarlett Schneider ist 27 Jahre alt, übergewichtig, arbeitslos, Single und pleite. Als sie denkt, es könnte nicht mehr schlimmer werden, verschwindet ihre Tante Elvira spurlos und teilt ihr lediglich per E-Mail mit, dass Scarlett sich von nun an um ihre Kunden kümmern soll. Doch was Scarlett nicht ahnt: Elvira führt gar kein Reisebüro, sondern ist als Parapsychologin im Außendienst tätig. Scarlett, selbst eine Skeptikerin, die nur glaubt, was sie mit eigenen Augen sieht, übernimmt widerwillig ihren ersten Fall und beschließt, Elvira um jeden Preis wiederzufinden. Dabei findet sie sich schon bald in einer Welt wieder, in der Geister und Dämonen existieren, und auch in ihr selbst steckt mehr, als sie jemals zu glauben gewagt hätte. Die 'Scarlett Taylor'-Reihe umfasst bislang folgende Bände: Band 1: 'Scarlett Taylor - Parapsychologin wider Willen' Band 2: 'Scarlett Taylor - Hexenblut' + Novelle / Band 2.5 : 'Scarlett Taylor - Parapsychologin im Weihnachtsstress' Band 3: 'Scarlett Taylor - Prophezeiung' Band 4: 'Scarlett Taylor - Wendy' Band 5: 'Scarlett Taylor - Libelle' Stefanie Purle, Jahrgang 1981, lebt mit ihrem Mann, Sohn, zwei Hunden und einer Schildkröte in einem kleinen Ort in Norddeutschland. Die Inspiration für ihre 'Scarlett Taylor'- Reihe entnahm sie ihrer Liebe zu allem Paranormalen, sowie der Auffassung, dass es noch nicht genug pummelige Heldinnen in Büchern gibt, deren oberste Priorität nicht Diäten sind.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 294
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742778482
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 802 kBytes
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Scarlett Taylor

Kapitel 1



Als die Mail meiner Tante Elvira bei mir ankommt, stehe ich gerade an der Kasse im Supermarkt. Ich habe mein letztes Geld zusammengekratzt, sogar etwas aus dem Sparschwein genommen und die Sofaritzen durchsucht.

Das Sparschwein... Eine weitere Erinnerung an eine gescheiterte Beziehung. Mein Ex hatte es angeschafft. Eines Abends kam er damit vom Einkaufen heim und präsentierte es stolz, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. "Für unseren Urlaub!", verkündete er und steckte feierlich einen Fünf-Euro-Schein hinein. Eben diesen Schein halte ich nun in der Hand. Mehr hatte das Sparschwein nie zu fressen bekommen, und den Urlaub verbringt mein Ex nun mit seiner wohlhabenderen, schlankeren neuen Freundin.

Biep, biep, biep ... vibriert das Handy in meiner Hand und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich stecke es in meine Manteltasche. Die Kassiererin wirkt genervt, als sie meine Sachen über das Band schiebt. Eine Tüte Chips, Tampons, zwei Brötchen, eine Packung Käse, weiße Schokolade und eine Gurke. "Sechs Euro Zwanzig", nuschelt sie, während ich versuche, meine Einkäufe auf einem Arm zu balancieren.

Mist, das sind circa zwanzig Cent zu viel. Ich gebe ihr, was ich dabeihabe: Den Schein, und den restlichen Euro in fünf und zehn Centstücken. Sie rollt mit den Augen und fängt an zu zählen.

Biep, biep, biep ... dröhnt es erneut mahnend aus meiner Manteltasche.

"Es fehlen noch 22 Cent", sagt sie und hält die Hand auf. Die Kunden hinter mir seufzen, einer guckt genervt auf seine Uhr.

Ich räuspere mich, lehne mich zu ihr und flüstere: "So viel habe ich leider nicht. Ich habe nur das, was ich Ihnen gegeben habe."

Die Augen der Kassiererin taxieren mich. "Svenja, einmal Storno Kasse Zwei!", schreit sie mir mitten ins Gesicht. Ihr Atem riecht nach Knoblauch. "Dann müssen Sie einen Artikel hier lassen", sagt sie und greift nach meiner Tafel Schokolade.

"Nein!", schreie ich, etwas zu laut und energisch. Aber meine Schokolade kriegt sie nicht! Hat sie denn nicht die Tampons gesehen? Ich brauche die Schokolade!

Also gebe ich ihr die Gurke. Wieder rollt sie mit den Augen.

Sie kassiert ab und gibt mir dreizehn Cent zurück. Ich verlasse hastig das Geschäft und gehe zum Parkplatz. Blöde Kuh, denke ich und werfe meine Einkäufe auf den Beifahrersitz meines schrottreifen Wagens. Biep, biep, biep ... vibriert mein Handy in der Manteltasche. Ich setze mich ins Auto, packe die Schokolade aus und beiße hinein, dann hole ich mein Handy hervor und öffne die Mail-App.

Ich kneife die Augen zu und sende ein Stoßgebet gen Himmel: "Bitte, bitte, lass es eine Job-Zusage sein!" Schließlich bin ich seit knapp sechs Monaten arbeitslos und wenn ich nicht bald einen Job finde, werde ich elendig verhungern und verdursten. Okay, vielleicht nicht ganz so schlimm. Aber nein, es ist keine Job-Zusage. Tante Elvira hat mir geschrieben. Seltsam, sie schreibt eigentlich nie Emails. Ich wusste gar nicht, dass sie meine Adresse hat.

In der Betreffzeile steht " Wichtig! Bitte sofort lesen! ". Ich rechne mit einer Art Kettenbrief, einer von der Sorte "Wenn du diese Mail nicht weiterleitest, bist du heute Nacht tot!". Tante Elvira würde auf so etwas hereinfallen, sie war schon immer abergläubisch. Also werfe ich mein Handy zu meinen Einkäufen auf den Beifahrersitz, starte den Motor und beiße erneut von meiner Schokolade ab, ohne die Mail zu lesen. Mein Auto piept, fast so nervig wie mein Handy. Es will Benzin. Aber bis zu meiner Wohnung wird es wohl noch reichen, hoffe ich.

Aber es reicht nicht. Zwanzig Meter vor meinem Parkplatz geht der Motor mit einem gluckernden Seufzen aus. Ich fluche und schlage auf das Lenkrad. "Du dämliche Mistsau!", schreie ich die Blechkiste an und versetze ihm einen weiteren Schlag, diesmal auf die Hupe. Passanten, die neben mir auf dem Bürgersteig vorbeilaufen, schütteln

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