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Schattenwandler - Jacob Jacob von Frank, Jacquelyn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.07.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Schattenwandler - Jacob

Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht. Jacquelyn Frank wurde in New York geboren und lebt heute mit ihren Katzen in einem großen Haus in North Carolina. Zu ihren Lieblingsautorinnen gehören Christine Feehan, J. R. Ward, Kresley Cole und Sherrilyn Kenyon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 07.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802587528
    Verlag: LYX
    Serie: Schattenwandler Bd.1
    Originaltitel: The Nightwalkers 01 Jacob
    Größe: 900 kBytes
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Schattenwandler - Jacob

2

Unruhig lief Jacob in seinem Salon auf und ab und fuhr sich immer wieder mit den Fingern durch die Haare, sodass er schon sichtbare Furchen hinterließ. Obwohl er es nicht gerade genossen hatte, Myrrh-Ann zu sagen, dass ihr Mann tot war, hatte er seine Pflicht bis zum Ende erfüllt. Sie hatte gewusst, was Sauls Gefangennahme zur Folge haben konnte, und Noah hatte versucht, sie auf das Schlimmste vorzubereiten. Doch trotzdem hatte Myrrh-Ann verständlicherweise mit einer Mischung aus Trauer und Wut reagiert. Sie war sowohl mit ihrer Macht als auch mit ihren bloßen Fäusten auf Jacob losgegangen.

Sie hatte nicht genug Zeit gehabt, ihn zu verletzen. Noah hatte einfach die Hand ausgestreckt und die Energie aus ihrem Körper gezogen. Ohnmächtig war sie dem Vollstrecker in die Arme gesunken. Doch Jacob hatte es nicht ertragen, sie zu halten, denn so dicht an seinem Körper konnte er die Bewegungen des ungeborenen Lebens in ihrem Leib spüren. Diese Nähe zu erfahren hatte sich angefühlt wie Verrat, weil sie sie freiwillig niemals zugelassen hätte.

Myrrh-Ann brauchte nicht zu erfahren, dass ein Mensch Saul getötet hatte. Es war besser, wenn sie Jacob verfluchte, wenn sie den hasste, der durch Gesetzeskraft berechtigt war, ein solches Urteil zu vollstrecken, und nicht eine verletzliche Frau, die kaum wusste, was sie getan hatte.

Noah spürte, dass Jacob ihm Informationen vorenthielt. Und der Vollstrecker war sich bewusst, dass sein Herrscher es spürte. Doch bisher hatte er keine Notwendigkeit gesehen, ihm alles zu berichten. Er wollte erst einmal nachdenken. Er musste sich erst über die Folgen dieser Nacht klar werden, bevor irgendjemand anders erfuhr, was in dem Lagerhaus tatsächlich geschehen war.

Zunächst einmal waren die Ereignisse ein klarer Beweis für die Existenz eines echten Nekromanten, der Macht hatte und der in den Schwarzen Künsten so weit bewandert war, dass er einen Dämon herbeirufen konnte. Das hatte er mit eigenen Augen gesehen, auch wenn es ihn beschämte und verärgerte, das zugeben zu müssen. Denn dann musste er ebenfalls zugeben, dass er es nicht hatte verhindern können. Das plötzliche Erscheinen eines Nekromanten war kein gutes Zeichen für Jacobs Gattung. Eigentlich war es für keinen Clan der Schattenwandler ein gutes Zeichen. Denn wo es einen gab, waren sehr wahrscheinlich weitere. Und Dämonen waren nicht immer ihre einzigen Opfer.

Dann war da noch ...

Er blieb stehen und warf einen Blick zur Decke. In dem Raum über ihm schlief Isabella. Er hatte eine Kräuterkapsel unter ihrer Nase zerbrochen, mit einer Mischung, die sie in Schlaf versetzte, damit er sie unbemerkt in sein Haus nach England mitnehmen konnte.

Dieser Frau war das Unmögliche gelungen. Sie hatte einen Dämon getötet. Und zuvor hatte sie ihn gespürt, sich in ihn eingefühlt und ihn gefunden, was eigentlich noch unmöglicher war. Noch nie hatte Jacob von einem Menschen gehört, der in der Lage war, einen Dämon zu töten. Jedenfalls nicht, wenn dieser Mensch kein Nekromant war.

Isabella arbeitete nicht mit Magie. Das hätte Jacob sofort gewusst. Magier hatten eine unnatürliche Aura und stanken ekelhaft. Der Bastard, der Saul gefangen hatte, der hatte so gerochen. Dieser Gestank nach Fäulnis hing Jacob immer noch in seiner empfindlichen Nase. Isabellas Duft dagegen war sanft, sauber und unglaublich rein. Selbst mitten in all dem Dreck des Lagerhauses hatte er ihren Duft wahrgenommen. Kein Parfüm, keine Creme, nicht einmal der Geruch eines fremden Mannes haftete ihr an.

Auch war sie keine von den Unsterblichen, die durch die Nacht wanderten. Schattenwandler, die sich unter die Menschen mischten, waren praktisch nicht von ihnen zu unterscheiden. Trotzdem konnten die Arten einander an kleinen Abweichungen erkennen. Jacob hatte keinen Zweifel,

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