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Schrecken aus vergangener Zeit von Manz, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.01.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Schrecken aus vergangener Zeit

In der Ferne, nahe dem großen Donnerwall, der stillschweigenden Grenzlinie zwischen den Reichen der Menschen und dem der Orks, steigen schwarze Rauchfahnen zum Himmel, als ein schwerverletzter Fremder die Tore der nahen Hafenstadt Gemmenhort erreicht. Noch ahnt niemand, dass dies Ereignis erst der Vorbote einer Gefahr ist, die das Ende aller Völker bedeuten könnte. Nur eines ist schnell klar, ein Krieg mit den Orks scheint unausweichlich. Zusammen mit dem abenteuerlustigen Zwerg Norogor bemüht sich Erzherzog Anias von Iltria, die Kriegsgefahr zu bannen, doch schnell muss er erkennen, dass die Orks selbst einem unbezwingbar scheinenden alten Feind gegenüberstehen, den Dämonen. Nur mit Hilfe der Magie der Menschen besteht die Möglichkeit, das Blatt zu ihren Gunsten und dem der Orks zu wenden, doch ist sie seit Jahrhunderten verloren. Im verzweifelten Versuch, das Unausweichliche aufzuhalten, begeben sich Zwerg und Mensch auf die Suche nach den alten Formeln. Dabei müssen sie nicht nur dem Misstrauen und Hass der orkischen Kriegerkaste trotzen, sondern auch Schnelligkeit beweisen, denn niemand vermag zu sagen, was die Dämonen planen und wann sie zum entscheidenden Schlag ausholen werden. Orks, Trolle, Elben, Menschen und Zwerge sind ebenso gefordert ihren Beitrag zu leisten, wie die Syxira, das uralte, scheue Spinnenmenschenvolk und die rätselhaften, bestienartigen Jurgh-Hargk. Doch wird es gelingen ihr Vertrauen zu erringen? Michael Manz wurde am 27.04.1979 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover als erstes von insgesamt 4 Kindern geboren und ist in dem 8 Kilometer entfernten Städtchen Ronnenberg aufgewachsen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 656
    Erscheinungsdatum: 25.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735771582
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 830kBytes
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Schrecken aus vergangener Zeit

Kapitel I

Rückkehr eines Helden?

Die tiefschwarzen Rauchschwaden stiegen immer noch weit hinauf in den Himmel und färbten ihn in ein tiefes dunkles Schwarz. Der nahegelegene Wald mit seinem grünen Idyll bildete hierzu einen so starken Gegensatz, dass er, obwohl nur einige wenige Kilometer entfernt, in einer ganz anderen Welt zu liegen schien. Auf seinen Lichtungen grasten friedlich und harmonisch Hasen und Rehe und aus seinem Inneren schallten die Rufe und Pfiffe der üblichen Waldbewohner. Etwas abseits kreisten einige Raubvögel auf der Suche nach Beute für sich und ihre Brut.

Am Rande einer dieser Lichtungen, nahe dem Waldrand, zerbrach plötzlich ein lautes Knacken die trotzige Harmonie.

Die Rehe hoben vorsichtig den Kopf und blickten in Richtung des Geräusches, während die kleinen Hasen aufgeregt zu schnuppern begannen, als ein Schatten auf die bislang allein von ihnen beanspruchte Freifläche heraustrat, sich auf ihr Zentrum zu bewegte und nach und nach die Gestalt eines hoch gewachsenen, kräftigen Mannes annahm. In dessen schweren, nurnoch von wenigen Fetzen eines Wappenrocks bedeckten Brustpanzer steckte der Pfeil eines Langbogens der einen weniger stark gerüsteten Streiter das Leben gekostet hätte. Auch die übrigen Körperpartien hatten den vergangenen Ereignissen offenbar ihren Tribut gezollt. Die sie schützenden Rüstungsteile, sofern überhaupt noch vorhanden, waren dreckig und nahezu zerstört. Das darunter ursprünglich verborgene Fleisch wies unzählige Schnitt- und Brandwunden auf. Blut lief langsam, aber konstant aus den unzähligen Öffnungen über den muskulösen rechten Oberarm und das zur Stütze verkommene, einstmals mächtige und jedem Gegner Angst einflößende Langschwert zu Boden. Das Gesicht des Fremden war schmerzverzogenen und von hoffnungsloser Verzweiflung gezeichnet, seine Stirn zierte eine breite Platzwunde, seine rechte Wange eine Schnittwunde. So erinnerte die Gestalt eher an die Karikatur eines Kriegers.

Mit letzten Kräften bewegte sich der Mann auf einen alten Wegweiser zu, an dem er kurz verharrte, um die Inschriften zu entziffern, die zwischen zehn und einhundertachtzig Kilometern variierten. Nur ein Schild schien interessant. Ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht.

"Ein Kilometer. Das könnte ich vielleicht noch schaffen."

Der Wegweiser verwies auf Gemmenhort, eine reiche Handelsstadt mit dem vermutlich wichtigsten Hafen des gesamten Reiches. Nicht zuletzt dieser Umstand machte sie zu einem Treffpunkt von Söldnern, Soldaten, Händlern und Abenteurern, wodurch es ihr gelungen war zu ihrem beachtlichen Wohlstand zu gelangen. Dieser hatte bei den Bewohnern allerdings auch Angst vor Angriffen und Überfällen durch Banditen, oder andere weniger begüterte Mächte geschürt.

Als Folge hatten die Verantwortlichen die Stadt mit einer riesigen Befestigungsmauer und mächtigen Verteidigungsanlagen umgeben, die sogar das große Hafenbecken umfassten. Diese waren mit Aussichtstürmen, Bogenschützen, Katapulten und Ballisten versehen worden, die, wenn notwendig, Verteidigungsmaßnahmen gegen selbst die größt denkbare Streitmacht boten. Unterirdische Brunnen, Zisternen, sowie der Zugang zum Meer machten ein Aushungern unmöglich. Der Reichtum, der auch die Steuerkassen stets gut gefüllt hatte, verschaffte der Stadt auch den inoffizielle Status eines Kronjuwels des Reiches und so konnte sie im Falle einer Belagerung zusätzlich auf die Unterstützung des Herrscherhauses, sowohl politisch, wie auch mit Material und Personal zählen. Ein Beistand der, wie zu befürchten stand, schon sehr bald dringend benötigt werden könnte.

Der Unbekannte sammelte seine verbliebenen Kräfte und setzte seinen Weg fort.

Schon nach kurzer Zeit hatte er den Waldrand erreicht und zwanzig Minuten später stand er in Reichweite der Stadttore. Die ersehnte Rettung schien nahe.

Doch was war das? Die mächtigen Stadttore waren ge

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