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Seasons of Magic: Das magische Ende der Serie! von A., Ewa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2019
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Seasons of Magic: Das magische Ende der Serie!

'Seasons of Magic' erzählt in vier atemberaubend schönen Romanen die Geschichte von vier starken Frauen, von der jede in einer anderen Epoche zu ihrer Magie findet. Jeder Roman wird aus der Perspektive einer der vier Frauen sowie ihres jeweiligen Love Interests erzählt. Damit steht jede Geschichte für sich und kann ganz und gar unabhängig von den anderen gelesen werden. Abgesehen von den jeweiligen Enden der Romane gibt es aber noch ein gemeinsames Ende, in dem noch mal alle vier Protagonistinnen zu Wort kommen. Dieses 'magische Ende' kannst du hier kostenlos zu lesen. Das Bonuskapitel zur Reihe 'Seasons of Magic' enthält 'Das magische Ende' zu den vier Romanen: -- Seasons of Magic. Blütenrausch -- Seasons of Magic. Kristallschimmer -- Seasons of Magic. Blättertanz -- Seasons of Magic. Sonnenfunkeln// //Das Bonuskapitel ergänzt die 'Seasons of Magic'-Reihe aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//

Ewa A. erblickte 1970 als fünftes Kind eines Verlagsprokuristen und einer Modistin das Licht der Welt. Im Jahr 2014 erfüllte sie sich den Traum, das Schreiben von Geschichten zu ihrem Beruf zu machen, und wurde selbständig freiberufliche Autorin. Nach wie vor lebt sie mit ihrem Ehemann und den zwei gemeinsamen Kindern in der Nähe ihres Geburtsortes, im Südwesten Deutschlands.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 77
    Erscheinungsdatum: 31.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646301694
    Verlag: Impress
    Größe: 2561 kBytes
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Seasons of Magic: Das magische Ende der Serie!

Epilog
Das magische Ende von »Seasons of magic«

Ira

Die Flammen loderten in einer wütenden Gischt um mich herum. Weiße Blütenblätter wirbelten durch die Hütte und zerstoben zu Glut. Das Gebälk knarzte und ächzte. Unerträgliche Hitze brach über mich herein und nahm mir die Luft zum Atmen.

Nackte Angst packte mich. Aber nicht die Feuersbrunst war das Schlimmste, sondern die Tatsache, dass ich alleine in der Hütte gelandet war. Von Elisha, Flame oder Rainille war nichts zu sehen. Japsend rang ich nach Luft. Tränen schossen mir in die Augen. Meine Schwester und meine Freundinnen schafften es wohl nicht rechtzeitig zurück. Ich würde Lyle nie wiedersehen. Wenn nur eine von ihnen auf der Reise zwischen den Welten und Zeiten verloren gegangen war, waren wir alle verloren.

In meiner Verzweiflung hob ich die Hände, wollte die Wurzeln des Waldes herbeirufen und versuchen mir einen Weg aus der brennenden Hütte zu schlagen. Doch just in diesem Moment baute sich wenige Schritte vor meiner Nase ein Wirbel auf. Das Feuer begann zu flackern. Schnee stob aus dem Blizzard hervor und eine eisige Brise kam auf, in der allmählich eine Gestalt sichtbar wurde. Es war eine schwarzhaarige Frau, der ein langer geflochtener Zopf über die Schulter hing. Wie ich trug sie Jeans, allerdings hatten ihre schwarze Ledereinsätze an den Oberschenkeln. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass diese gefährlich wirkende Frau meine Schwester war.

»Elisha!«, heulte ich erleichtert und fiel ihr um den Hals, als sich das Schneegestöber gelegt hatte. Ich drückte sie fest an mich. »Du hast es geschafft. Du bist bei mir! Dem Himmel sei Dank!«

»Ira?«, fragte Elisha und schob mich von sich, um mich in Augenschein zu nehmen. »Du bist es wirklich! Großer Gott, wie siehst du aus?« Sie griff nach meinem rechten Arm. »Du bist verletzt! Geht es dir gut?«

Ich nickte weinend. »Ja, ja, alles in Ordnung. Und bei dir?«

»Alles okay! Noch!«, antwortete sie mit Blick auf die brennenden Holzwände. »Lass mich erst einmal das Feuer stoppen.«

Elisha

Ich schob Ira schützend hinter meinen Rücken, hob die Arme und weckte meine elyrischen Kräfte. Es wurde Zeit, etwas zu tun, denn das Feuer hatte in einer Ecke bereits mehrere Balken bis zur Schwärze verbrannt, die nun mit einem dumpfen Krachen auf den Boden donnerten. Die Hitze war kaum noch auszuhalten und auch der Rauch fraß sich in unsere Lungen und brachte Ira und mich zum Husten. Die heiße Luft tat so unendlich weh beim Einatmen. Es fühlte sich an, als hätte ich ein glühendes Stück Kohle verschluckt, das sich langsam in meinen Eingeweiden ausbreitete.

Ich musste das Feuer um uns herum stoppen. Sofort.

Ich konzentrierte mich auf mein Inneres, spürte, wie mich die Kälte, die mir mittlerweile so vertraut war, umschloss, und gab sie schließlich frei. Eiskristalle schossen hervor, Wind und Schnee stoben orkanartig durch den Raum und prallten gegen die brennenden Wände und die halb verkohlte Decke. Mit einem kräftigen Knistern erloschen die Feuerzungen und zurück blieb eine Wand aus Frost und Schnee.

In der plötzlichen Stille hörte ich unsere Peiniger, wie sie draußen grölten.

Mein Atem ging hektisch, doch jeder Atemzug in dieser kühlen, klaren Luft war Balsam für meine Lungen.

Ira gab einen beeindruckten Laut von sich. »Du besitzt die Macht des Winters! Das ist ... fantastisch!«

Lächelnd drehte ich mich zu ihr um. Sie sah sehr abgekämpft aus. Verschwitzt. Staubig. Ihre blonden Haare hingen in wirren Strähnen herunter und die Kleidung, die sie am Leib trug, wirkte viel zu groß an ihr. Ich wollte sie gerade fragen, zu welchen Kräften sie fähig war, als mein Blick wieder auf den zerfetzten Jackenärmel fiel und ich erschrocken aufkeuchte. »Großer Gott, Ira! Was hast du nur angestellt?« Erneut ergriff ich ihren rechten Arm und sah mir ihre blutende Wunde genauer an.

»Es ist nichts Ern

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