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Sephira Ritter der Zeit - Die Bruderschaft der Schatten (Bd. 1) Die Bruderschaft der Schatten von Bomann, Corina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2010
  • Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
eBook (ePUB)
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Sephira Ritter der Zeit - Die Bruderschaft der Schatten (Bd. 1)

Laurina, die Tochter eines Wikingerfürsten, gerät als Schiffbrüchige im Mittelmeer in eine geheime Bruderschaft von Assassinen. Diese erkennen das Kampftalent der jungen Frau und wollen sie mithilfe eines magischen Rituals zu einer der ihren, einer Unsterblichen machen. Die Bruderschaft, die sich Sephira nennt, lehnt sich gegen den herrschenden Emir auf, denn die Männer wollen ihre Kräfte nutzen, um Gutes zu tun anstatt zu töten. Daher greifen sie in die historische Schlacht um Jerusalem ein und Laurina ist mittendrin

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 464
    Erscheinungsdatum: 15.09.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709000588
    Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
    Größe: 3001 kBytes
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Sephira Ritter der Zeit - Die Bruderschaft der Schatten (Bd. 1)

" Drittes Buch:Leben oder Tod Sommer/Herbst 1187 (S. 329-330)

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Mit raschen Hieben drang ich auf Gabriel ein. Während das Klirren unserer Waffen von den Wänden des Übungsraumes widerhallte, bemerkte ich zum ersten Mal in den fünf Monaten, dass er Mühe hatte, mich abzuwehren. Die Bewegungen, die er mir beigebracht hatte, vollführte ich mittlerweile, als hätte ich sie von Kindesbeinen an gelehrt bekommen. Allerdings hatte ich noch immer gegen meinen größten Feind, die Ungeduld, zu kämpfen. Dieser bewirkte, dass ich in meiner Freude, endlich die Oberhand über meinen Lehrmeister zu gewinnen, mir einen Fehler erlaubte, der Gabriel die Möglichkeit gab, mich zu entwaffnen.

Im hohen Bogen flog Fenrir durch die Luft und fiel wenig später klappernd auf den Boden. "Du bist zu ungestüm, Laurina", mahnte mich Gabriel auch diesmal. "Wenn du spürst, dass du im Vorteil bist, machst du alles dadurch wieder zunichte, dass du den Gegner schnell niederringen willst. Kämpfe mehr mit dem Kopf und sei geduldiger." Ich nickte, wusste aber, dass es mir schwerfiel, mein Temperament zu zügeln, wenn ich erst einmal im Kampf war. "Wenn es dir gegen Sayd ebenso geht, wirst du in große Schwierigkeiten kommen. Rasch sind zwei oder drei Wunden geschlagen, bevor du deine Waffe wieder aufnehmen kannst." "Er wird doch nicht mit einem Schwert gegen mich kämpfen, oder?" "Das kannst du nicht wissen. Sayd sucht die Waffen nach dem jeweiligen Gegner aus. Auch wenn er bevorzugt mit seinen Nadeln tötet, kann er mit beinahe jeder Klingenwaffe umgehen.

Sehr gut sogar." Gabriel atmete seufzend durch. "Sei dir immer dessen bewusst, dass seine Augen ständig auf dir ruhen. Dadurch dass er dich beobachtet, wird er deine Schwachstelle erkennen. Im Moment sind es dein Ungestüm und dein Leichtsinn, wenn du einer Sache sicher bist, also gewöhne sie dir ab!" Frustriert trat ich gegen einen Stein. "Außerdem solltest du dich schon jetzt zusammenreißen. Die Fallenkammer ist nicht die einzige Probe, der du dich unterziehen musst." "Wieder eine Probe?" Ich seufzte auf. "Du bist jetzt zwei Monate in der Festung und hast viele Fortschritte gemacht. Soweit ich gehört habe, ist Jared mit deinen Sprach- und Schreibkünsten sehr zufrieden. Und auch Sayd hat nichts an dir auszusetzen."

Ja, weil er glaubt, mich leicht durchschauen zu können, zog es trotzig durch meinen Sinn. Aber er hat keine Ahnung von dem, was ich in meiner Kammer übe ... Ich glaubte nicht, dass er so würdelos war, durch mein Schlüsselloch zu spähen, dennoch hatte ich es mir zur Gewohnheit gemacht, ein Tuch über die Türklinke zu hängen, das Neugierigen die Sicht versperrte. "Wie diese Probe aussieht, kannst du mir natürlich nicht verraten, oder?" Gabriel schüttelte lächelnd den Kopf. "Nein, es muss reichen, wenn du weißt, dass es eine Probe geben wird. Also hol dein Schwert, dann fangen wir noch einmal an." Schnaufend kam ich seiner Aufforderung nach."

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