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Silver Dragons - Drachen lieben heißer Drachen lieben heißer von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Silver Dragons - Drachen lieben heißer

May Northcott ist mit ihrem Latein am Ende. Seit ihr Auftraggeber, der Dämon Magoth, all seine magischen Kräfte verloren hat, weicht er nicht mehr von ihrer Seite. Mays Geliebter, der attraktive Werdrache Gabriel, ist davon natürlich gar nicht begeistert. Da findet May einen schwer verletzten Mann vor ihrer Haustür - eine Warnung des gefährlichen Werdrachen Baltic. Ein Krieg der Drachen scheint unvermeidlich, und May fürchtet um das Leben ihres Geliebten Gabriel.

Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 08.12.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802585371
    Verlag: LYX
    Serie: Silver Dragons Bd.3
    Originaltitel: Silver Dragons 03: Me and My Shadow
    Größe: 669 kBytes
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Silver Dragons - Drachen lieben heißer

1

"Kopf ab!"

Ich blickte von meinem Laptop auf. Mitten im Wohnzimmer stand ein Mann und zeigte mit dramatischer Geste auf eine Frau an der Tür.

"Ich verlange, dass du diesen ... diesen ... Drachen wegen Ungehorsam bestrafst!"

"Ja, ja, wer es glaubt ... ", murmelte eine Stimme vom Fußboden.

Magoth betrachtete den Hund, der auf einem sonnenbeschienenen Fleck lag und sich durch einen Stapel pornographischer Comics las, mit zusammengekniffenen Augen. "Ich habe dir keine Erlaubnis gegeben, in meiner Gegenwart zu sprechen, Dämon."

"Große Neuigkeit - du bist gar kein Fürst mehr, deshalb kann ich sagen, was ich will. Stimmt's, May?"

Ich wollte gerade nicken, besann mich aber dann eines Besseren. Ich hatte zwar nicht viel Erfahrung mit Jim, dem Dämon in Hundegestalt, aber doch genügend, um ihm nicht gleich seinen Willen zu lassen. "Nein, du kannst sagen, was Aisling dir zu sagen erlaubt hat, als sie dich zu uns geschickt hat. Und wenn ich mich recht erinnere, hat sie dich angewiesen, dass du zu niemandem frech sein sollst."

Jim, der seinen tatsächlichen Namen Effrijim viel zu mädchenhaft fand, grinste, was nicht einfach war, wenn man bedachte, dass er die Gestalt eines zottigen schwarzen Neufundländers hatte. "Sie hat gesagt, wenn ich dich verärgere, würde sie mich nach Akasha schicken, bis das Baby volljährig ist. Aber jeder weiß ja, dass Doppelgänger nicht so leicht zu verärgern sind, deshalb ist alles in Ordnung."

"Wären wir jetzt in Abaddon", knurrte Magoth, "würdest du auf dem Bauch angekrochen kommen und mich um Gnade anwinseln. Es wäre eine nutzlose Geste - trotzdem würde ich dir erlauben, mich weiter um Vernichtung anzuflehen und dich schreiend vor Schmerzen zu winden, bis ich schließlich deiner endlosen Qual überdrüssig wäre."

"Ja, ja." Jim wandte sich wieder seinem Comic zu. "Das habe ich alles schon mal gehört."

Magoth blies sich auf, bis ich dachte, er würde platzen. Ich überlegte, ob die Rechnung für die Reinigung wohl den Unterhaltungswert aufwiegen würde, entschied mich jedoch dagegen. "Was gibt es, Maata?", fragte ich die Frau, die an der Tür stand und uns amüsiert beobachtete.

"Magoth ... "

"Für dich immer noch Prinz von Abaddon Magoth, Drache!", erklärte der Mann. "Oder Lord Magoth. Oder meinetwegen auch Seine Unheilige Hoheit Magoth."

"Magoth", wiederholte Maata, "hat schon wieder versucht, in den Keller einzudringen."

Ich zog eine Augenbraue hoch und musterte den Dämonenlord im Exil, früheren Stummfilmstar und Träger eines (buchstäblich) verfluchten Penis, der in ohnmächtiger Wut im Raum herumrannte. Über die Jahrhunderte waren unzählige Frauen auf seine Attraktivität hereingefallen, deshalb hatte Magoth keinen Grund, eine andere Gestalt anzunehmen. Allerdings hätte er es auch jetzt gar nicht mehr gekonnt, selbst wenn er gewollt hätte.

"Siehst du, wie ich behandelt werde? Das ist unerträglich, Gemahlin! Ich bestehe darauf, dass du diesem Lakaien eine Lektion erteilst! Ich lasse mir doch von einer Sklavin nicht sagen, was ich zu tun oder zu lassen habe. Sie hat mir Gewalt angedroht! Mir! Sie verdient eine ausführliche, einfallsreiche Bestrafung, weil sie es gewagt hat, mich so zu behandeln!"

"Es war meine Schuld. Ich war gerade auf der Toilette, und er hat die Gelegenheit genutzt, um an den Eingang zum Tresorraum zu gelangen", sagte Maata entschuldigend. "Es wird nicht wieder vorkommen."

"Es war der reine Zufall, dass ich genau in dem Moment im Keller war, als die Sklavin das Zimmer verlassen hatte." Magoth schniefte. Ich kaufte ihm seine vorgetäuschte Selbstgerechtigkeit nicht einen Moment lang ab.

"Du bist an mir vorbeigeschlichen, als ich im Badezimmer war", beschuldigte Maata ihn.

"Ich bin ein Dämonenlord! Ich schleiche nicht!", erwiderte er empört.

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