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Social Network. Die Bibliothek des Schicksals Mysterythriller von Wagner, Chris M. (eBook)

  • Verlag: ACABUS Verlag
eBook (ePUB)
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Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte? Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Heizungskeller ihres Strandhauses aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Doch warum war der Keller verschlossen? Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Dies alles ist ein schwerer Schock für Rosemaries Verlobten, Daniel Lang. Er möchte das Erlebte am liebsten hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in München. Der Job bei einem Unternehmen mit dem Namen FaTec ist ihm so gut wie sicher. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals.

'Im Leben dreht sich alles darum Spuren zu hinterlassen; sei es durch wundervolle Kinder, durch gute Arbeit, vielleicht auch durch schöne Erinnerungen oder aber durch eine interessante Geschichte.' Chris M. Wagner, Jahrgang 1972, versinkt gerne in Büchern über unheimliche Gegebenheiten an fantastischen Orten. Vielleicht fing er aus diesem Grund mit 33 Jahren an, selbst solche Texte zu verfassen. In ruhigen Momenten zeichnet er Bleistiftskizzen. Und gelegentlich spielt er ein Stück auf seiner verstaubten Gitarre. Er lebt mit seiner Ehefrau und zwei bezaubernden Töchtern in einem Vorort von München, wo er bereits an dem nächsten mystischen Roman arbeitet. 'Social Network - Die Bibliothek des Schicksals' ist seine erste Veröffentlichung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 284
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862821181
    Verlag: ACABUS Verlag
    Größe: 513 kBytes
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Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

Kapitel 4.6
Wie ein überdimensionaler Amboss nahm das Gebäude den Raum zwischen der Hanauer- und der Poccistraße ein. Obwohl es rundum verglast war, hatte man den Eindruck, eine Boing 747 würde daran zerschellen. Alle Fenster waren verspiegelt. Daniel schaute ehrfürchtig auf das übergroße Fassadenschild, das über die belebte Kreuzung wachte: FaTec.
Hier ist es also. Daniel war beeindruckt. Er hatte eine Kellerfirma oder ein paar Büroräume über einem x-beliebigen Internetcafé erwartet; abgedrehte Computerfreaks, die versuchen, mit einer rätselhaften Geschäftsidee Fuß zu fassen. Inhaltlich gab die Internetseite nicht viel her. Elegant - aber nichts, was nicht jeder IT-Fachmann mit ein paar Klicks hinbekommen würde. Doch nun sah es so aus, als stünde er vor dem Hauptsitz der Deutschen Bundesbank. Hätte er sich seine alte Krawatte um den Hals wickeln sollen?
Eine Hupe riss ihn aus den Gedanken.
'Weg da', rief der Fahrer einer schwarzen Limousine mit verdunkelten Scheiben. Daniel trat zur Seite und beobachtete, wie das Fahrzeug direkt vor den Eingang fuhr. Der Chauffeur stieg aus und zündete sich eine Zigarette an.
''S erste Mal hier?', nuschelte er und schnippte das Streichholz in einen Gulli. Daniel war sich nicht sicher, ob er gemeint war. Nervös schlurfte er an dem Mann vorbei.
'Ein Tipp: Pass auf dich auf, da drin', sagte der Mann, ohne Daniel dabei anzusehen. Was will der Typ?
Daniel war aufgeregt. Er musste sich vorstellen - präsentieren. In seiner perfekten Welt verkroch er sich immerzu hinter seinem Monitor, wo ihn niemand sehen - prüfen, bewerten - konnte.
'Meinen Sie mich?'
'Führ' ich Selbstgespräche?'
Der Mann schaute Daniel in die Augen.
'Natürlich du. Wärst nicht der Erste, der als anderer Mensch da wieder rauskommt. Und ich meine nicht NEUER MENSCH, ich meine ANDERER MENSCH. Ich bring' sie alle hin und hol' sie wieder ab ... und irgendwas passiert dazwischen - das kannst du mir glauben.'
Daniel war völlig durcheinander. Sein ganzes Leben war aus den Fugen geraten. Er hatte gehofft den Faden
- Garn -
hier und heute wieder aufnehmen zu können. Interessante Aufgaben würden ihn ablenken und einen neuen Rhythmus in sein Leben bringen. Nun hatte er die Firma noch nicht einmal betreten, da kam so ein schräger Vogel daher und bequatschte ihn mit verrücktem Zeug. Seine Brauen zogen sich tiefer ins Gesicht und ohne ein Wort zu sagen, schob er die Schwingtür auf und betrat FaTec.
Vor ihm breitete sich eine sterile Empfangshalle aus. Jeder Schritt seiner Schuhe auf dem Marmorboden hallte noch lange an den Wänden nach. In der Mitte befand sich ein Tresen, der mehr an ein Rednerpult als an einen Schreibtisch erinnerte. Dahinter stand eine wasserstoffblonde Dame - einstudiertes Lächeln, eng anliegender Pferdeschwanz, strenger Hosenanzug.
'Hallo, Herr ...' Sie tapste mit den Fingern auf der Fläche des Rednerpults herum; die Fingernägel klackerten auf Glas.
'Herr Lang, nehme ich an?'
Sie bediente einen Touchscreen-Monitor.
Daniel nickte.
'Kommen Sie, Herr Lang, kommen Sie her.' Sie streckte ihm die Hand entgegen.
Noch bevor er ein Wort sagen konnte, schüttelte sie eifrig seinen Arm und bot ihm an: 'Fühlen Sie sich wie zu Hause.'
[...]

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