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Space Troopers - Folge 18 In Ewigkeit von Jones, P. E. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2017
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Space Troopers - Folge 18

FOLGE 18: IN EWIGKEIT

Hartfield kann die vermisste Ophelia aufspüren und bringt sie zurück zur Washington. Doch mit ihr kommt auch ein Feind auf das Schiff, der Johns Tod will. Gemeinsam mit Schiffen der Ezzirash fliegt die Washington ihrem letzten Gefecht entgegen. Der Kampf scheint aussichtlos - die Übermacht des Feindes ist gewaltig. Nur Johns Wissen der Alten kann die Menschheit noch retten -

Die Serie SPACE TROOPERS ist packende und actionreiche Military Science Fiction. Im Kampf gegen die Aliens entscheidet sich das Schicksal der gesamten Menschheit. Für Fans von Battlestar Galactica und Leser von David Weber oder Jack Campbell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 12.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732531325
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1775 kBytes
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Space Troopers - Folge 18

1. Kapitel

Ophie! Ich muss Ophie retten!

Mit diesem Gedanken drang ein verräterisches Piepen in Johns Bewusstsein. Der Untergrund, auf dem er lag, war zu weich. Er war ...

Hellwach schreckte er hoch. Schläuche verbanden seinen Arm mit einem Infusionsbeutel. Auf seiner Brust und seinem Kopf klebten irgendwelche Sensoren. Sein Combatsuit war ebenso weg wie seine Waffe. Er lag in der Krankenstation.

Ein Schrei kam aus seinem Mund, voller Ohnmacht und Verzweiflung. Er zerrte das Schlauchende aus seinem Arm, riss die Sensoren von seiner Haut und schwang die Beine über den Rand des Bettes. Blut sprenkelte das weiße Laken. Aus dem rhythmischen Piepen wurde ein quälender Ton, der kein Ende nehmen wollte.

Einen Augenblick später hetzte Doktor Donaghue ins Zimmer, dicht gefolgt von Schwester Lombard. "Bleiben Sie liegen!", keuchte er.

John dachte gar nicht daran. "Leck mich!" Obwohl er nur das kurze Krankenhaushemdchen trug, stand er auf.

Donaghue packte ihn an den Schultern, um ihn zurück aufs Bett zu drücken. Was gut war, denn Johns Beine gaben unter ihm nach. Nur Donaghues schnelles Eingreifen bewahrte ihn davor zu fallen. Im nächsten Moment lag John wieder halb auf dem Bett.

"Lassen Sie mich los!", schrie er. Blind schlug er um sich. Ein Fausthieb traf den Arzt am Kinn. Donaghue taumelte zurück.

Im Hintergrund kreischte Lombard mit hoher Stimme irgendetwas, was er nicht verstand.

John war frei und setzte die Füße auf den Boden. Da hing Lombard plötzlich an ihm und hielt ihn fest. Ärgerlich wollte er sie abschütteln, aber sie war verdammt hartnäckig.

"Bitte", keuchte sie, "bitte, bleiben Sie liegen. Sie ..."

Ein Stoß ließ sie zurücktaumeln. Aber da war Donaghue wieder zur Stelle und packte ihn an den Oberarmen. Die Tür wurde aufgestoßen, und zwei Pfleger stürzten herein. Zu viert hielten sie John fest und zerrten ihn zurück ins Bett.

Hitze durchflutete John. Der Zorn machte ihn blind. Er schlug um sich, schrie und wütete. Pulsierende Energie sammelte sich in seiner rechten Hand. Nahezu augenblicklich setzte nagender Kopfschmerz ein. Er war die ganze Zeit dagewesen, eine ferne Erinnerung, die sich nun mit Macht nach vorn drängte.

John schrie auf. Ob vor Zorn oder Schmerz, wusste er selbst nicht. Einer der Pfleger ging mit einem Keuchen zu Boden, als John ihn mit der rechten Hand berührte.

"Zurück!", befahl Donaghue mit scharfer Stimme. "Alle! Sofort!"

Lombard und der andere Pfleger gehorchten. Der getroffene Pfleger rappelte sich stöhnend wieder auf.

"Sergeant Flanagan!", blaffte Donaghue. "Hören Sie auf, sich wie ein Kleinkind zu benehmen! Auf der Stelle!"

Die Worte wirkten wie eine kalte Dusche. Keuchend blieb John auf dem Bettrand sitzen. Seine Beine schlotterten. Er war schweißnass. "Was mache ich hier? Ich muss Ophie suchen. Und Hartfield ..."

"Sie können kaum alleine stehen. Und die Washington hat bereits vor Stunden den Orbit um die Erde verlassen. Sie können gar nichts tun. Haben Sie das endlich kapiert?"

Weg. Sie waren weg.

Die Welt verschwamm vor Johns Augen.

Als er wieder zu sich kam, fühlte er den kalten Metallboden unter seinem nackten Hintern. Blut rann aus seiner Nase. Seine Augen brannten höllisch. "Ophie", flüsterte er, "Ophie ..."

"Sie können nichts tun. Ist das endlich zu Ihnen durchgedrungen?" Donaghue kniete neben ihm am Boden.

John fuhr sich mit einer zitternden Hand über das Gesicht. "Ich muss zurück. Ich muss sie suchen ..."

Gott, warum tat das nur so weh?

"Ein Schiff der Hüter ist im Sol-System. Wir können nicht zurück, mein Junge." Donaghues Stimme war auf einmal sanft.

Langsam hob John seine rechte Hand. Sein Blick traf Donaghue. "Dann mach ich mir eben den Weg frei ..."

"Ich werde Sie nicht aufhalten können. Aber überlegen Sie es sich gut, ob es das wert ist. Wie viele Tote

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