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Spiel der Dämmerung Der Bund der Schattengänger 2 - Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.10.2011
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Spiel der Dämmerung

Sinnliche und übersinnliche Helden Sie sind die Schattengänger. Eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von einem brillanten Wissenschaftler verstärkt wurden, um geheime Missionen für die Regierung auszuführen. Eine von ihnen ist Dahlia Le Blanc. Ihre übersinnlichen Kräfte sind jedoch so gefährlich, dass sie nur Spezialaufträge übernehmen kann und ansonsten in die Sümpfe von Louisiana verbannt ist. Doch bei einem ihrer Einsätze läuft etwas schief und plötzlich ist ihr Leben in Gefahr. Nur der geheimnisvolle Nicolas Trevane kann sie retten ... Atemberaubend spannend, erotisch und magisch. Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als sechzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit ihrer "Schattengänger"-Serie, den "Drake-Schwestern" und der "Sea Haven"-Saga äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 27.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641071646
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Mind Game
    Größe: 536 kBytes
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Spiel der Dämmerung

10 (S. 177-178)

DIE SONNE WAR schon seit einer Weile untergegangen, als Nicolas zu Dahlia zurückkehrte. Sie sah aus wie eine wunderschöne Porzellanpuppe, wie sie da unter dem Baum im Gras saß. Ihre Haut war makellos, so rein, dass sie schimmerte wie Seide. In ihren Haaren hatten sich ein paar Blätter und kleine Zweige verfangen, doch anstatt ihn von dem wunderbaren Bild abzulenken, das sie bot, ließ ihr zerzaustes Haar ihn an wilde Nächte und heißen Sex denken. Auf dem Boden lag ein weißes, mit kleinen Veilchen bestreutes Tuch ausgebreitet. Darauf standen zwei Pappteller mit kaltem Brathuhn, Bohnen und Reis.

"Du hast einen Sonnenbrand", rief sie ihm zur Begrüßung zu und lächelte ihn an. "Und du warst fleißig", bemerkte er. Er war sich nicht sicher, ob ihm die Vorstellung gefiel, dass sie einkaufen gegangen war, während der Feind sich hier in derselben Gegend aufhielt, doch er behielt seine Meinung für sich. "Ich dachte mir, dass du bestimmt Hunger und Durst hast nach einem ganzen Tag draußen in der Sonne." Er trank bereits. Angenehm kühl lief das Wasser durch seine ausgedörrte Kehle. Er hatte Dahlia die Wasserflasche dagelassen, und obwohl das Flusswasser ihn einigermaßen gekühlt hatte, war er doch ausgetrocknet.

"Da hast du Recht schmutzig. "Falls du dich waschen willst, ich habe gleich auf der anderen Seite des Wäldchens eine kleine Töpferhütte entdeckt, und dort gibt es ein Waschbecken und fließendes Wasser." Dahlia sprang hoch. "Komm mit, ich zeige sie dir." "Ich finde die Hütte schon." Sie anzusehen tat bereits weh. Nicolas wusste, dass ihm nicht mehr zu helfen war, wenn es um Dahlia Le Blanc ging. Er nahm seinen Rucksack und trollte sich in die ihm gewiesene Richtung. Nicht einmal seine Lungen arbeiteten in ihrer Nähe normal. Es schien, als hätten sie irgendwie die Rollen getauscht. Bisher war immer er der Ruhige, Besonnene gewesen, ein Muster an Beherrschung und Selbstkontrolle, und Dahlia das genaue Gegenteil.

Und jetzt hätte er schwören können, dass sie irgendetwas unternommen hatte, um das Ganze umzukehren. Er war auf Erkundungstour gegangen, und alles war nach Plan verlaufen, doch kaum war er zurückgekehrt, genügte schon ein Blick auf sie, dass seine Gefühle Amok liefen. Es war kein angenehmes Gefühl, sie anzusehen und nicht zu wissen, was er tun sollte. Es waren ihre Augen, die ihn so durcheinanderbrachten. Denn in den tiefsten Tiefen ihrer Augen hatte er Narben gesehen, schreckliche Wunden, die nie verheilt waren, sondern verborgen vor der Welt immer noch klafften und schmerzten. Er aber hatte diese Wunden gesehen und wusste, dass er für sie geboren war. Geboren, um sie zu heilen. Man hatte ihm im Laufe der Jahre immer wieder versichert, dass er die Kraft zu heilen in sich trage, doch wenn er sie ansah, wenn er sie berührte, wurden die Schmerzen ihrer

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