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Stadt der Finsternis - Stunde der Macht von Andrews, Ilona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Stadt der Finsternis - Stunde der Macht

Es kann nur eine geben ... Kate Daniels hat in ihrem Leben viel erreicht, seit sie sich als Söldnerin um die Probleme in Atlanta kümmert. Sie hat viele Freunde gefunden und sich ebenso viele Feinde gemacht. Sie hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen, mit ihrem Vater Roland einen sehr zerbrechlichen Frieden geschlossen und genießt jetzt die Zeit als Mutter eines kleinen Sohnes. Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm: Ein Feind aus uralter Zeit hat sich erhoben, mächtiger noch als alles, was Kate je kannte - und er hat es auf sie abgesehen. Er plant, sich Kate und all jene, die sie liebt, untertan zu machen. Er will die Welt in ihren Grundfesten zerstören. Kates einziger Ausweg ist, sich mit ihren Gegnern zu verbünden, um die Menschheit abermals vor dem drohenden Untergang zu retten ... 'Ilona Andrews ist ein Garant für fesselnde Lesestunden!' Patricia Briggs Der letzte Band um Kate & Curran! Ilona Andrews ist das Pseudonym des Autorenehepaars Ilona und Andrew Gordon. Während Ilona in Russland geboren wurde und in den USA Biochemie studiert hat, besitzt Andrew einen Abschluss in Geschichte. Mit ihren Urban-Fantasy-Serien Stadt der Finsternis und Land der Schatten gelingt ihnen regelmäßig der Einstieg in die New-York-Times-Bestsellerliste.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 405
    Erscheinungsdatum: 28.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307742
    Verlag: LYX
    Serie: Kate Daniels 11
    Originaltitel: Magic Triumphs
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Stadt der Finsternis - Stunde der Macht

KAPITEL 1

13 Monate später

Dumpfe Schläge rissen mich aus dem Schlaf. Ich war mit dem Schwert in der Hand aufgesprungen und in Bewegung, bevor mein Gehirn verarbeitet hatte, dass ich stand.

Ich hielt inne, Sarrat erhoben.

Ein schmaler Strahl aus wässrigem Morgenlicht fiel durch den Spalt zwischen den Vorhängen herein. Die Magie war aktiv. Links von mir, im kleinen Kinderzimmer, das Curran von unserem Schlafzimmer abgetrennt hatte, stand Conlan in seiner Krippe. Er war hellwach.

Außer mir und meinem Sohn war niemand im Zimmer.

Bumm-bumm-bumm.

Jemand pochte gegen meine Haustür. Die Uhr an der Wand verriet mir, dass es zehn vor sieben war. Wir gingen spät zu Bett und standen spät auf, wie es für Gestaltwandler üblich war. Alle, die ich kannte, waren sich dessen bewusst.

"Oh-oh!", sagte Conlan.

'Oh-oh' trifft es genau . "Warte auf mich", flüsterte ich. "Mami muss sich um etwas kümmern."

Ich lief aus dem Schlafzimmer, bewegte mich schnell und leise und schloss die Tür hinter mir.

Bumm-bumm-bumm.

Immer langsam mit den jungen Pferden, ich komme ja schon! Und dann bist du mir eine gute Erklärung schuldig.

Ich brauchte zwei Sekunden, um die lange Treppe vom zweiten Stock bis zur verstärkten Vordertür hinunterzusteigen. Ich packte den Hebel, schob ihn zur Seite und öffnete die Metallklappe vor dem kleinen Fenster. Ich blickte in Teddy Jos braune Augen.

"Was zum Teufel machst du hier? Weißt du, wie spät es ist?"

"Öffne die Tür, Kate", zischte Teddy Jo. "Es ist ein Notfall."

Es war immer ein Notfall. Mein gesamtes Leben war eine lange Abfolge von Notfällen. Ich entriegelte die Tür und zog sie auf. Er stürmte herein, an mir vorbei. Sein windzerzaustes Haar stand ihm vom Kopf ab. Sein Gesicht war blutleer, und seine Augen blickten wild. Er war mit Höchstgeschwindigkeit hergeflogen.

Ein ungutes Gefühl machte sich in meiner Magengegend breit. Teddy Jo war Thanatos, der griechische Todesengel. Es war schon einiges nötig, um ihn zu verschrecken. Aber ich fand, dass es in letzter Zeit ohnehin zu still gewesen war.

Ich schloss die Tür und verriegelte sie wieder.

"Ich brauche Hilfe", sagte er.

"Ist irgendwer in diesem Moment in Gefahr?"

"Sie sind tot. Alle sind tot."

Was auch immer geschehen war, war bereits geschehen.

"Du musst mitkommen und es dir ansehen."

"Kannst du mir sagen, worum es geht?"

"Nein." Er griff nach meiner Hand. "Du musst sofort mitkommen."

Ich betrachtete seine Hand auf meiner. Er ließ mich los.

Ich ging in die Küche, nahm einen Krug mit Eistee aus dem Kühlschrank und schenkte ihm ein großes Glas ein. "Trink das und versuch dich zu beruhigen. Ich werde mich anziehen und einen Babysitter für Conlan organisieren, und dann gehen wir."

Er nahm das Glas. Der Tee zitterte.

Ich stürmte nach oben, öffnete die Tür und wäre fast mit meinem Sohn zusammengestoßen. Conlan sah mich grinsend an. Er hatte mein dunkles Haar und Currans graue Augen. Er hatte auch Currans Humor, was mich in den Wahnsinn trieb. Conlan hatte früh laufen gelernt, mit zehn Monaten, was normal für Gestaltwandlerkinder war, und jetzt konnte er schon sehr schnell rennen. Zu seinen Lieblingsspielen gehörte es, vor mir davonzulaufen, sich unter verschiedenen Möbelstücken zu verstecken und Sachen von horizontalen Flächen zu werfen. Umso besser, wenn sie dabei kaputtgingen.

"Mami muss arbeiten." Ich zog das lange T-Shirt aus, das ich als Nachthemd benutzte, und holte mir einen Sport- BH .

"Baddaadada!"

"Tja, ich wüsste auch gern, wo dein Papa ist. Wahrscheinlich auf einer seiner Expeditionen."

"Baba?" Conlan horchte auf.

"Noch nicht", sagte ich und griff nach meiner Jeans. "Er müsste morgen oder übermorgen zurückkommen."

Conla

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