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Star Trek: Die Föderation Roman von Reeves-Stevens, Judith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Die Föderation

Was geschah mit dem Erfinder des Wrap-Antriebs? Zefram Cochrane, der Erfinder des Warp-Antriebs, strandet im 22. Jahrhundert auf einem einsamen Planeten. Ein geheimnisvolles Wesen namens Companion rettet und verschmilzt ihn mit der Föderationskommissarin Nancy Hedford. Doch Adrik Thorsen, seit dem 21. Jahrhundert Cochranes Erzfeind, spürt ihn auf und will ihn zwingen, die Warp-Bombe zu erfinden. Beim versuch, Cochrane zu retten, gerät die Enterprise unter Captain Kirk in eine Falle. Knapp 100 Jahre später nimmt die Enterprise 1701-D unter Captain Picard ein uraltes Artefakt an Bord. Doch es entpuppt sich als trojanisches Pferd: In ihm verbirgt sich eine Persönlichkeit, die zur Erreichung ihrer Ziele vor nichts zurückschreckt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641117511
    Verlag: Heyne
    Größe: 894 kBytes
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Star Trek: Die Föderation

Ellison-Forschungsposten

Sternzeit 9910.1

Terrestrische Zeit: Ende September 2295

Kirk wusste, dass seine Reise bald enden würde.

Das Gefühl überkam ihn in dem Moment, als der Transporterstrahl ihn auflöste und er spürte, dass die Schwerkraft dieser Welt ihn erneut festigte. Sie verlieh ihm neuen Halt – einen Halt, der über all die Jahre und zurückgelegten Parsec hinweg, nie nachgelassen hatte. Alles seit damals Geschehene war für ihn nur ein Herzschlag, als wäre sein Leben dem Schweif eines Kometen entströmender, masseloser, konsequenzloser Staub, gemessen nur an dem Augenblick, an dem er erstmals an diesem Ort gewesen war, und am Moment seiner Rückkehr.

Es war nun achtundzwanzig Jahre her, seit er diesen Ort zum ersten Mal betreten hatte, und er zweifelte nicht daran, dass es das letzte Mal war. Er hörte Spocks geduldige Stimme noch immer in seinem Geist: Sie kommentierte verbindlich die Unlogik dieser Schlussfolgerung, denn das Unerwartete war in ihrem Leben nur allzu normal gewesen. Doch bei manchen Dingen hatten Gefühle Vorrang. Darum war er zurückgekehrt. Alles endete irgendwann. Wie Spocks Schlussfolgerungen auch aussahen, was McCoy auch kritisierte: Kirks Herz wusste um die Wahrheit dieses Gefühls.

Dies ist für vieles das letzte Mal, dachte Kirk und betete die Litanei nach, die in ihm gewachsen war, seit er den Dienst quittiert hatte. Bald würde er zum letzten Mal mit einem Transporter reisen. Den letzten Blick auf das von der Warpgeschwindigkeit verwischte All richten. Den letzten Blick auf den flauschigen Himmel der kühlen, grünen Hügel der Erde werfen. Er dachte an das alte Raumfahrerlied, das auf der Erde entstanden war, bevor es die Raumfahrt gegeben hatte. Es stimmte ihn traurig, dass ihm nicht der ganze Text einfiel.

"Captain Kirk, wir fühlen uns über Ihren Besuch geehrt."

Zu seinem Erstaunen überraschten ihn diese Worte. Gesprochen hatte sie eine junge Vulkanierin, frisch von der Akademie. Sie stand vor ihm auf der leicht erhöhten Transporterplattform des Hauptplatzes der Station stramm. Kirk schätzte ihr Alter auf etwa fünfundzwanzig Erdjahre. Er zögerte. Seine Gedanken eilten in die Vergangenheit zurück. Als sie geboren worden war, war er nach Hause zurückgekehrt. Die erste Fünfjahresmission war fast zu Ende gewesen. Der Admiralsrang hatte auf ihn gewartet. Er gab sich der Erinnerung hin. Er hatte es sich nicht allzu leicht gemacht. Die Zeit als Admiral am Schreibtisch hatte kaum zwei Jahre gedauert. Zwei Jahre, in denen er jeden Abend mit dem Wissen zu Bett gegangen war, dass sie über ihm Kreise zog und darauf wartete, für die nächste Mission ausgerüstet zu werden. Und er hatte an jedem Abend gewusst, dass sie die Raumwerft nicht ohne ihn verlassen würde. Die Raumflotte und sämtliche Admirale sollte der Teufel holen.

Und Kirk hatte recht behalten.

V'ger war gekommen und hatte Anspruch auf die Welt angemeldet. Und Kirk hatte eine übermächtige Bedrohung erneut besiegt. Wie er es immer tun würde.

Nein, dachte er. Wie ich es immer getan habe. Es ist nun Vergangenheit. Er war jetzt zweiundsechzig. Laut McCoy konnte er hundert oder hundertzwanzig Jahre alt werden, vielleicht sogar noch älter. Doch das Problem mit der Bedrohung war, dass man sie im Grunde nie richtig besiegen konnte. Man konnte ihr nur für eine Weile aus dem Weg gehen. Spock hätte als erster zugegeben, dass sich im Lauf der Zeit alles ausglich. Dies, wusste Kirk, war eine Art, dem Tod ins Auge zu schauen, dem unausweichlichen Ende. Der Gedanke behagte ihm wenig.

"Captain Kirk?", sagte d

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