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Star Trek: Die Romulaner Roman von Duane, Diane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Die Romulaner

Dr. McCoy begibt sich ins Herz des Romulanischen Reiches Vor acht Jahren hat Lieutenant Commander Terise Haleakala eine gefährlich Mission übernommen: Die Xenosoziologin wurde als Agentin ins Romulanische Reich eingeschleust. Sechs Jahre lang schickte sie regelmäßig Dossiers, doch seit zwei Jahren bleibt jede Nachricht von ihr aus. Wurde die Agentin enttarnt, oder hat sie sich in der Zwischenzeit so sehr an ihre neue Umgebung angepasst, dass sie ihren ursprünglichen Auftrag nicht mehr ausführen kann? Um das herauszufinden, lässt sich Dr. McCoy auf ein gefährliches Spiel ein: Er bietet sich den Romulanern als Köder an.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114787
    Verlag: Heyne
    Größe: 586 kBytes
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Star Trek: Die Romulaner

Kapitel 2
Vergangenheiten
"Ich bin Vulkanier, für den Frieden geboren", hatte S'task vor langer Zeit zu den Wesen gesagt, in deren Gefangenschaft er geraten war und die ihn nach Namen sowie Rang fragten. Seit damals haben ihn viele Vulkanier zitiert, ohne auf den Gegensatz zwischen S'tasks Worten und seinem Verhalten während der Flucht zu achten – und ohne das Wortspiel in Bezug auf den Namen des Dichters zu berücksichtigen. Aber vielleicht wissen sie gut über diese beiden Aspekte Bescheid. Die Vulkanier sind nicht verschwiegen, wie oft behauptet wird, sondern zurückhaltend. Ihr reiches Gedankenleben erfordert eine Privatsphäre, die den Argwohn von weniger telepathisch begabten Völkern erregt, und ihr Altruismus beruht auf dem festesten aller Fundamente: Notwendigkeit. Die oben genannte Erklärung verkündet nicht nur eine Absicht, sondern beschreibt etwas, das fürs Überleben der Spezies und Individuen erforderlich wurde.
Es war nicht immer so. Inzwischen liegen so viele Berichte, Untersuchungen und Analysen in Hinsicht auf die Präreformationsgesellschaft Vulkans vor, dass es nicht nötig und vielleicht sogar sinnlos ist, noch mehr darüber zu schreiben. Die Vorstellungen von wilder, barbarischer Pracht auf einer Wüstenwelt, von einer stolzen, vitalen Kultur mit bizarren und geheimnisvollen Zeremonien, von Wundern und Schrecken, die auf den unkontrollierten Einsatz mentaler Macht zurückgehen, von Blutopfern, großen Schlachten, einzelnen Kämpfen und Duellen, bei denen ganze Königreiche auf dem Spiel stehen, von ungezähmten Leidenschaften und tragischer Liebe, die der Seelenblockade zum Opfer fällt, von Clan-Rivalitäten und übersteigertem Ehrgeiz ... All dies hat längst einen festen Platz im Bewusstsein der Massenkultur gefunden, ebenso wie die halbmythischen Zehn Lordschaften der andorianischen Thaha-Dynastie und die Cowboys und Indianer des Wilden Westens auf der Erde. In diesem Zusammenhang ist die historische Realität Vulkans vermutlich kaum anders beschaffen. Wir müssen zwischen zwei verschiedenen Formen von Geschichte unterscheiden, zwischen dem, "was wirklich geschah", und jener Geschichte, "die Historiker für wahrscheinlich halten".
Wir wissen, dass auf Vulkan vor der Reformation ein ökonomischer, politischer und möglicherweise auch moralischer Zusammenbruch drohte. Drei Generationen später hatte sich der Planet vollkommen davon erholt und einen so stabilen Frieden entwickelt, wie ihn nur wenige andere Völker kennenlernten. Es muss also etwas passiert sein, für das historische Erklärungen allein nicht ausreichen. Wir kennen Beispiele für Welten – zum Beispiel Duiya oder Lahain –, auf denen sich die Gewalt nie in einem vergleichbaren Maß ausbreitete oder von Anfang an auf ein Minimum beschränkt blieb. In solchen Fällen fällt es leicht zu verstehen, dass jemand wie Surak innerhalb kurzer Zeit großen Einfluss ausüben konnten. Was Vulkan betrifft: Wenn wir nichts von der Wahrheit wüssten, wären wir vielleicht versucht, die Geschichte des Planeten für eine phantasievolle Fiktion zu halten. Aber es gab Surak und die Reformation, und wir kennen das Resultat. Was geschah damals?
Einige Autoren haben sich mit dem Lebenslauf des Mannes befasst – eines Mannes, der unerschütterlichen Pazifismus, Anteilnahme und Verständnis zu ehernen Prinzipien erhob, der sich für seine Überzeugungen opferte und einen schrecklichen Tod starb, als er Feinden Frieden anbot – und darin Gemeinsamkeiten mit bestimmten Situationen auf anderen Welten gefunden, wo Gefahren von außen den Hoffnungslosen eine neue Chance boten. Die Vulkanier weigern sich hartn&a

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