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Star Trek: Die UMUK-Seuche Roman von Lorrah, Jean (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Die UMUK-Seuche

Eine Seuche wird zur biologischen Waffe In der Wissenschaftskolonie Nisus arbeiten Menschen, Vulkanier, Klingonen und eine Vielzahl anderer Völker friedlich zusammen an gemeinsamen Forschungsprojekten, bis eine grauenvolle Seuche ausbricht. Die Enterprise soll ein Ärzte-Team von Vulkan nach Nisus bringen, doch darunter befinden sich vulkanische Rebellen. Einer davon setzt sich über Kirks Befehle hinweg und schleppt so das tödliche Virus auch auf der Enterprise ein. In den Labors wird fieberhaft nach einem Heilmittel gesucht. Dabei machen die Wissenschaftler eine bestürzende Entdeckung: Das Virus mutiert erst im Blut von Mischlingskindern zu seiner tödlichen Variante. Alte, längst überwunden geglaubte Vorurteile brechen erneut auf. Und die Orioner planen, Informationen über das Virus an die Klingonen zu verkaufen - als biologische Waffe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114831
    Verlag: Heyne
    Größe: 621 kBytes
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Star Trek: Die UMUK-Seuche

Kapitel 1

Allein die Mitglieder des Rates von Nisus befanden sich im Refektorium, und es standen nur synthetische Speisen zur Verfügung. Der Küchenkomplex war für die Dauer der Epidemie geschlossen.

Gedankenmeister Korsal bestellte Kaffee – schwarz, so wie ihn Cathy mochte – und ging zu einem Tisch, an dem zwei Vulkanier und ein Andorianer saßen.

"Korsal!" Jemand zischte seinen Namen, und er erkannte die Stimme: Borth, der orionische Repräsentant im Rat. "Leisten Sie mir Gesellschaft." Er zog Korsal zu einem kleinen Tisch und aktivierte den Gesprächsschild.

Der Klingone streckte die Hand aus, um das Schirmfeld zu deaktivieren. "Wir haben vor dem Rest des Rates nichts zu verbergen. Warum den Argwohn unserer Kollegen wecken?"

Borth schob Korsals Hand beiseite. "Es macht keinen Unterschied – sie misstrauen uns ohnehin. Nun, ich möchte wissen, was Sie in Hinsicht auf die Seuche planen."

"Ich bin Techniker, Borth", erwiderte Korsal. "Ich kann nichts gegen die Krankheit unternehmen und muss mich darauf beschränken, für strengere Quarantänemaßnahmen zu stimmen. Wenn Sie wissen wollen, ob ich den Vorschlag unterstütze, die Föderation um medizinische Hilfe zu bitten, so lautet die Antwort: Ja, natürlich."

Der Orioner presste verärgert die Lippen zusammen. Er trug einen flachen Kopfschmuck, der seine gelben Augen in Schatten hüllte. Die grüne Haut erweckte einen reptilienartigen Eindruck. "Nein, Sie Narr. Was melden Sie dem klingonischen Imperium? Aus den Kommunikationsaufzeichnungen geht hervor, dass Sie seit sechzehn Tagen keinen Bericht übermittelt haben."

"Unter Quarantänebedingungen werden keine wissenschaftlichen Fortschritte erzielt. Es gibt also nichts zu berichten." Korsal trank einen großen Schluck Kaffee und schenkte dem Umstand, dass die Flüssigkeit zu heiß war, keine Beachtung. Nicht zum ersten Mal überlegte er, warum sich dieses bittere Gebräu so großer Beliebtheit erfreute. Schon seit langer Zeit wusste er, dass Menschen und Klingonen eins gemeinsam hatten: Sie schöpften Kraft, indem sie sich dem Unangenehmen stellten.

"Tatsächlich nicht?" Borth lächelte dünn. "Stellen Sie sich das Virus einmal als Waffe vor ..."

"Hören Sie auf!" Korsal erhob sich abrupt. Andere Räte drehten sich erstaunt um. Der Klingone stützte die Hände auf den Tisch und beugte sich vor, damit seine Worte im Innern des Gesprächsschildes blieben. Er blickte in kalte gelbe Augen. "Eine Waffe, die den Feind ebenso bedroht wie den Anwender, hat überhaupt keinen Sinn. Wenn Sie versuchen, den Krankheitserreger meinem Volk zu verkaufen, Borth ... Dann fordern Sie die Feindschaft des ganzen Imperiums heraus!"

Korsal richtete sich auf, zerdrückte den Kaffeebecher und merkte gar nicht, dass er sich dabei die Hand verbrannte. Er warf die zerknüllten Reste in einen Abfallbehälter und verließ das Refektorium.

Der Klingone lenkte seine Schritte in Richtung Ratskammer. Alle anderen Büros des Verwaltungszentrums waren ebenso geschlossen wie die übrigen öffentlichen Gebäude.

Das administrative Zentrum der wissenschaftlichen Kolonie Nisus befand sich in der Nähe eines riesigen Damms, der das Tal mit Wasser versorgte und dessen Kraftwerk Elektrizität lieferte. Menschen hatten den Damm mit Hilfe einer Technologie geschaffen, die man auf ihrer Heimatwelt, dem Wasserplaneten Erde, schon seit Jahrhunderten einsetzte. Doch auf drei klingonischen Welten war jene Technik erst eine Generation alt, und Korsal wusste aus eigener Erfahrung, dass sie dort das Problem de

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