text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Star Trek: Die Zeitfalle Roman von Dvorkin, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Star Trek: Die Zeitfalle

Hundert Jahre in der Zukunft muss Kirk einen Weg zurück finden Das Notsignal des klingonischen Kreuzers Keule erreicht die Enterprise: Sie sind mitten in einem Ionensturm. Doch der Kommandant lehnt jede Hilfe der Föderation ab. Captain Kirk will nicht nur einigen Klingonen das Leben retten, sondern auch herausfinden, was der Kreuzer im Gebiet der Föderation zu suchen hat. Also entschließt er sich zu einem riskanten Schritt: Mit einem Sicherheitsteam lässt er sich an Bord der Keule beamen. In diesem Augenblick erfasst der Ionensturm auch die Enterprise. Ohne Hilfe seiner Crew bleibt der Captain ein Gefangener. Doch dann erwacht James Kirk - hundert Jahre in der Zukunft!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114855
    Verlag: Heyne
    Größe: 428 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Star Trek: Die Zeitfalle

Kapitel 1
Konnten Raumschiffe hinken, so wie Menschen? James Kirk blickte sich im Kontrollraum der U.S.S. Enterprise um. Ein unaufmerksamer Beobachter hätte nur einige tüchtige Männer und Frauen gesehen, die ihren verschiedenen Pflichten nachgingen und dabei einen Komplex aus Hardware- und Software-Systemen kontrollierten, durch den die Enterprise zu mehr wurde als nur einer Hülle aus Metall und Kunststoff. Der Captain hingegen bemerkte subtile Hinweise.
Wenn ein Raumschiff hinken kann, dann ist das bei diesem der Fall, dachte er.
Die gerade beendete Mission hatte mehr verlangt, als man selbst von einem Schiff wie der Enterprise erwarten durfte. Nur die Gestalt des wissenschaftlichen Offiziers, der sich über den Sichtschlitz des Scanners beugte, offenbarte keine Anzeichen von Müdigkeit. Nun, Spock wirkte immer wach und konzentriert. Obwohl er bei jenem Außenposten größeren Belastungen ausgesetzt gewesen ist als wir. Kirk schüttelte erstaunt und bewundernd den Kopf.
Dieser Crew unterliefen keine Fehler, wusste er – ganz gleich, wie erschöpft sie war. Und er neigte nicht dazu, seine Leute ohne triftigen Grund anzutreiben. Zum Glück erreichen wir Starbase Siebzehn in wenigen Stunden, überlegte Jim. Dort kann sich die Besatzung von den Anstrengungen erholen.
Was erwartet mich dort? Natürlich neue Befehle. Man würde das Schiff reparieren und neu ausrüsten, und wenn sich die Mannschaft ausgeruht hatte ... Dann begann eine andere Mission. Irgendein schwieriger Auftrag im Dienste der Föderation. Eine Aufgabe, für die kompetente Männer und Frauen notwendig waren. Und ein Kommandant, der oft genug sein Geschick in gefährlichen Situationen bewiesen hatte.
Es handelte sich um eine mühevolle Arbeit, und mit jedem verstreichenden Jahr wurde sie mühevoller für Kirk. Trotzdem konnte er sich keine Alternative vorstellen. Manchmal musste er sich mit anderen Dingen befassen und Verwaltungsaufgaben wahrnehmen. Doch James Kirk gehörte nicht hinter einen Schreibtisch, sondern auf die Brücke der Enterprise.
Dennoch: Irgendwo gab es eine Grenze. Diese Furcht nagte dauernd in ihm. Wann gelangte jemand in der Starfleet-Hierarchie zu dem Schluss, dass Kirk zu alt war für den Dienst im Außeneinsatz, dass er sich nur noch für einen Schreibtischjob eignete – ein alternder Offizier, der nicht einmal mehr lesen konnte, ohne eine altertümliche Brille zu benutzen? Horatio Nelson oder John Paul Jones: Welchem dieser beiden berühmten Admiräle würde er nacheifern? Würde er auf dem Höhepunkt seiner Karriere sterben, während des größten Triumphs, so wie Nelson? Oder wie Jones an Land, von Intrigen und dem wechselnden Wind der Politik in den Ruhestand getrieben? In ein oder zwei Generationen, wenn ein anderes Schiff den ehrenvollen alten Namen Enterprise trug – welches Urteil fällte dann die Geschichte über James T. Kirk?
Die eigenen Gedanken erschienen ihm plötzlich lächerlich. Hör auf, wie ein alter Mann zu denken, der bereits mit einem Bein im Grab steht! "Mr. Sulu ...", sagte er laut. "Geschätzte Zeit bis zum Ende unseres gegenwärtigen Warptransfers?"
Sulu lächelte. "Vierzehn Stunden und sechsunddreißig Minuten bis zum Landurlaub in Starbase Siebzehn, Captain." Kirk beobachtete, wie die Brückenoffiziere munterer wurden, als sie diese Worte hörten – deshalb hatte er Sulu die Frage gestellt. Um die Loyalität der Besatzung zu gewinnen, musste ein guter Kommandant nicht nur die Sicherheit des Schiffes gew&aum

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen