text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Star Trek: Geiseln für den Frieden Roman von Bonanno, Margaret Wander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Star Trek: Geiseln für den Frieden

Wird es gelingen, die Geiseln für den Frieden aus den Händen der Klingonen zu retten? In einer Siedlung auf Vulkan leben die 'Geiseln für den Frieden', Kinder hochrangiger Föderationspolitiker. Es sind mehr als Geiseln, denn sie symbolisieren auch den Geist der Verständigung und des Lernens. Die Romulaner haben sich mit den Klingonen verbündet, um die Föderationswelten gegeneinander aufzuwiegeln. Sie entführen sechs der Bürgen von Vulkan. Die Föderation versucht mit allen Mitteln, ihren Aufenthaltzsort herauszufinden, allen voran die Enterprise. Doch die Zeit drängt, denn die Klingonen fassen den Plan, die Geiseln für tödliche Experimente zu benutzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114664
    Verlag: Heyne
    Größe: 585kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Star Trek: Geiseln für den Frieden

Kapitel 1
Sie waren gerade mit dem Ritual des Kräutersammelns beschäftigt, als es geschah.
Cleante rieb sich die Schläfe, und T'Shael glaubte, in ihren Zügen so etwas wie Verdruss zu erkennen.
"Ist Ihnen ein Fehler unterlaufen?", fragte T'Shael und achtete sorgfältig darauf, nicht "schon wieder" zu sagen. In dieser Hinsicht reagierten Menschen sehr empfindlich.
"Es tut mir leid!" Cleante seufzte, ließ sich in der Mitte des Kräutergartens auf die Fersen zurücksinken und faltete die Hände im Schoß. "Ich vergesse immer wieder die Reihenfolge."
Mit der Geduld einer Vulkanierin gab T'Shael ihren Platz an den Trockenschalen auf und kniete neben der menschlichen Frau.
"K'rhtha, mah'ta, sh'rr, kh'aa", sagte sie und griff nach jeweils drei Blättern, als sie die Namen nannte. "Lhm'ta, hla'meth, tri'hla."
Cleante nickte und hörte stumm zu, während T'Shael den Segen sprach.
Das Ritual des Kräutersammelns für den Tee der Meister fand schon seit vielen Jahrtausenden statt, ging vielleicht sogar bis zum Ursprung der Meister zurück. Eigentlich mangelte es dieser Tradition an einer gewissen Logik: Die Blätter brauchten nicht unbedingt von Hand gepflückt zu werden, und eine bestimmte Ordnung war keineswegs erforderlich, denn später bildete man unterschiedliche Mischungen für die verschiedenen Teesorten. Die Zeremonie diente vielmehr als eine prämeditative Übung. Wenn man sie so oft wiederholte, dass sie einem in Fleisch und Blut überging, ermöglichte sie sogar Menschen eine kontemplative Trance.
Genau dieses Ziel strebte Cleante mit T'Shaels Hilfe an, doch der erhoffte Erfolg blieb aus.
"Ihre Aufgabe wäre vermutlich einfacher, wenn es um irdische Kräuter ginge", sagte die Vulkanierin, und Cleante wusste, dass ihr T'Shael Trost anbot. "Für Sie handelt es sich um drei Bedeutungsebenen: das Ritual an sich, unbekannte Namen und eine ebenso unvertraute Flora. Vielleicht sollten Sie terranische Namen verwenden. Solche Bezeichnungen können natürlich nicht korrekt sein, aber ..."
""Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian"", murmelte Cleante leise. Es klang ein wenig traurig.
"Ich verstehe nicht", sagte T'Shael.
"Ein altes Lied von der Erde", entgegnete Cleante, die sehr gern sang. Sie setzte ihre Arbeit fort, flüsterte dabei die Namen der einzelnen Pflanzen und spürte, dass sie sich weitaus ungeschickter anstellte als T'Shael, die mit solchen Ritualen aufgewachsen war. Dennoch gab sie nicht auf.
T'Shael wartete, bis ihre Begleiterin eine Siebener-Folge vervollständigt hatte, legte die einzelnen Blätter dann in die entsprechenden Fächer der Trockenschalen. Schließlich nickte sie.
"Und nun der Segen, um den Pflanzen zu danken", sagte sie sanft.
Cleante seufzte erneut.
"Auch das habe ich vergessen", sagte sie und vollführte die Dankbarkeitsgeste.
Dieser Aspekt der vulkanischen Kultur faszinierte sie besonders. Alles schien einen ganz bestimmten Zweck zu erfüllen, und selbst Pflanzen verdienten Respekt.
"Wenn Sie Gelegenheit fänden, jenes Lied für mich zu singen ...", sagte T'Shael, als sie Seite an Seite arbeiteten. "Es wäre mir eine Ehre, Ihnen dabei zuzuhören."
"Vielleicht morgen." Cleante wischte sich einige kleine Schweißtropfen von der Oberlippe. Sie stammte aus dem Vorderen Orient der Erde, und daher ertrug sie das vulkanische Klima besser als andere Menschen. Aber diesmal setzte ihr die Hitze sehr zu. "Derzeit bin ich nicht in

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen