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Star Trek: Kobayashi Maru Roman von Ecklar, Julia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Kobayashi Maru

Der Kobayashi-Maru-Test wird grausame Realität Der Kobayashi-Maru-Test ist eine Computersimulation, mit der Kadetten in der Sternenflotte konfrontiert werden. Doch das Szenario lässt keinen Sieg zu, die Niederlage ist vorprogrammiert. So sollen zukünftige Raumschiffkommandanten in einer ausweglosen Situation auf die Probe gestellt werden. Captain James T. Kirk, Dr. McCoy, Chefingenieur Scott, Sulu und Checkov sitzen in einem Shuttle mitten in einem Asteroidengürtel fest. Antrieb und Kommunikation sind ausgefallen, die Energie für die Lebenserhaltungssysteme wird langsam knapp. Die Sensoren der Enterprise können das Shuttle nicht orten. In dieser aussichtslosen Situation erinnern sich die Offiziere, wie jeder von ihnen beim Kobayashi-Maru-Test reagiert hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115098
    Verlag: Heyne
    Größe: 524 kBytes
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Star Trek: Kobayashi Maru

Kapitel 1
Halley
" Enterprise ruft Shuttle Halley. Wir haben alle externen Kom-Kanäle geöffnet und führen eine Sensorsondierung durch. Bitte antworten Sie, wenn Sie dazu in der Lage sind. Enterprise ruft Shuttle Halley. Wir haben alle externen Kom-Kanäle geöffnet ..."
"Können Sie das verdammte Ding nicht irgendwie abstellen, Chekov?"
Leonard McCoy sprach leiser als sonst, aber es gelang ihm trotzdem, die aus den Lautsprechern dringende Stimme des Kommunikationsoffiziers Uhura zu übertönen. In einem anderen Bereich des Abteils, zwischen den Sitzen, öffnete Kirk die Augen und sah Finsternis.
Einige Sekunden lang wusste Captain James T. Kirk nur: Er war verletzt, und Kühle umgab ihn. Dann bekam der Schmerz einen Ursprung – das rechte Knie –, und das brennende Stechen weckte Erinnerungen. Die Reminiszenzen verursachten Übelkeit. Langsam drehte er den Kopf, um in der finsteren Raumfähre nach Scott und Sulu Ausschau zu halten.
McCoy saß auf der gegenüberliegenden Seite des Mittelgangs, eine Reihe vor Sulu, der noch immer schlief – an der Rückenlehne festgebunden. Leonard hatte bereits die gleiche Position eingenommen, als Jim aufgrund der Medikamente, die der Bordarzt ihm verabreicht hatte, eingeschlafen war. McCoy trug eine für ihn zu große Feldjacke; die Hände steckten unter den Achseln, suchten dort nach Wärme. Das gelbe Licht der Notlampe schälte seine Züge aus der Dunkelheit und verlieh ihnen einen besonderen Kontrast. Er hatte noch nicht gemerkt, dass der Captain wach war. McCoys Aufmerksamkeit galt dem vorderen Durchgang. Dahinter hörte Kirk Bewegungen, aber angesichts der Finsternis konnte er nichts erkennen.
"Chekov!", knurrte der Arzt erneut. "Deaktivieren Sie den dreimal verfluchten Kommunikator!"
"Bin ja schon dabei", erwiderte der Russe verärgert. Nach einer Weile knackte etwas, als Chekov eine Prozessorkarte aus dem Schaltpult löste, und daraufhin herrschte Stille.
"Werd bloß nicht griesgrämig, Pille", sagte Kirk. "Unsere Lage ist auch so schon ungemütlich genug."
Der Arzt drehte sich überrascht um. "Seit wann bist du wach?", fragte er und ging zunächst nicht auf die Bemerkung des Captains ein.
Jim zuckte mit den Schultern. "Lange genug, um zu dem Schluss zu gelangen, dass du offenbar ziemlich schlechte Laune hast."
McCoy wirkte verlegen und lehnte sich zurück. "Entschuldige. Es ist nur ..." Er seufzte, und seine Verdrießlichkeit schien sich einfach zu verflüchtigen. Er sah jetzt nicht mehr mürrisch aus, sondern müde und alt. "Mir erscheint alles so sinnlos", sagte er.
"Ja, ich weiß." Der Atem wehte Kirk als weiße Fahne von den Lippen – seit einer guten Stunde wurde es immer kälter im Shuttle. "Aber gib die Hoffnung noch nicht auf, Pille."
McCoy brummte leise – was sehr vertraut klang. Kirk lächelte unwillkürlich.
"Wie steht's mit deinem Knie?"
"Du bist der Doktor", erwiderte Jim. "Eine solche Frage sollte ich eigentlich an dich richten."
McCoy sah zu Kirk und schnitt eine Grimasse. "Es bestehen durchaus Heilungschancen für dich, aber zumindest zwei Wochen lang musst du vorsichtig sein. Du hast dir das Knie ordentlich verstaucht."
Diese Auskunft freute Kirk nicht gerade. Leonards Hinweis bedeutete, dass er sich derzeit kaum bewegen durfte. "Eine Verstauchung, wie? Wenigstens ist nichts gebrochen."
"Und wenn schon", ent

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