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Star Trek: Mord an der Vulkan-Akademie Roman von Lorrah, Jean (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Mord an der Vulkan-Akademie

Kirk und Spock auf der Spur einer gigantischen Intrige Bei einem Gefecht mit einem Klingonen-Schlachtschiff wird ein Mitglied der Enterprise-Crew schwer verletzt und nur eine neue Heilmethode, die eben auf Vulkan entwickelt wird, kann den Mann retten. Kirk, Spock und McCoy bringen ihn dort hin, wo auch Spocks Mutter Amanda in einer Stasis-Kammer behandelt wird. Plötzlich kommt es immer wieder zu Störungen im Programm, eine vulkanische Patientin stirbt, kurz darauf auch der Mann von der Enterprise. Liegt ein technischer Defekt vor, oder war es Mord? Während Spock, der um das Leben seiner Mutter fürchtet, mögliche Fehlerquellen eliminiert, stellt Kirk auf eigene Faust Nachforschungen an. Da bricht ein Großbrand in der Akademie aus, und alles scheint vergebens zu sein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114602
    Verlag: Heyne
    Größe: 624 kBytes
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Star Trek: Mord an der Vulkan-Akademie

Kapitel 2
Sarek trat unter der Ultraschalldusche hervor und streifte sich leichte, dem vulkanischen Sommer angemessene Kleidung über. Der Morgen war bereits recht warm und kündigte einen Tag an, der selbst für die Einheimischen zu heiß werden mochte. Er dachte an seine schwitzenden Schüler und fragte sich einmal mehr, warum er sich dazu hatte hinreißen lassen, ausgerechnet den Informatik-Grundkurs zu übernehmen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer bestand aus Außenweltlern, und das machte seine Aufgabe keineswegs leichter.
Im Haus rührte sich nichts; schon seit einigen Monaten herrschte Stille in den Räumen und Kammern. Sarek dachte an Amanda. Vielleicht war es ganz gut, dass sie den heißesten Teil des Sommers in Stasis verbrachte. Zwar lebte sie schon seit vielen Jahren auf Vulkan, aber die Hitze setzte ihr noch immer zu.
Als er sich an die menschlichen Gäste erinnerte, die er gegen Abend erwartete, nahm er eine Neujustierung der Klimaanlage vor und wählte eine Temperatur, die er fast als kühl empfand. Vermutlich brauchte selbst Spock einige Tage, um sich wieder einzugewöhnen. Sein letzter Aufenthalt in der Heimat lag inzwischen zwei Jahre zurück, und mit einem Anflug von Bitterkeit entsann sich Sarek an die bedauerlichen Umstände ihrer damaligen Begegnung ...
Nein, dachte er und rief sich selbst zur Ordnung. Lass die Vergangenheit ruhen. Gegenwart und Zukunft sind wichtiger. Amanda hatte recht. Es war nicht richtig gewesen, seinen Sohn zu verstoßen. Sarek bereute es jetzt, Spock nicht den väterlichen Segen zu seiner geplanten Hochzeit gegeben zu haben. Lass die Vergangenheit ruhen, wiederholte er. Was geschehen ist, ist geschehen. Später, während der Reise nach Babel, fanden Vater und Sohn wieder zueinander ... Ja, die Vorstellung, Spock wiederzusehen, erfüllte ihn nicht länger mit Unbehagen.
Dennoch sah er eine gewisse Ironie des Schicksals darin, dass Spock in Begleitung jener beiden Männer heimkehrte, die an seinem Koon-ut Kali-fi teilgenommen hatten. Sarek kannte sowohl den bärbeißigen Arzt als auch den fähigen, wenn auch ein wenig ungestümen Captain, entsann sich an ihre Hoffnungen, die sie mit der Friedenskonferenz auf Babel verbanden – einer Konferenz, die sich schon bald als Farce herausstellte. Offenbar verstand es Spock, seine Freunde sorgfältig auszuwählen, und das gefiel Sarek. Trotzdem blieb ein Rest Zweifel: Brachte er Kirk und McCoy vielleicht nur deshalb mit, um seinem Vater nicht allein gegenübertreten zu müssen?
Kurze Zeit später verließ Sarek sein Haus am Rande von ShiKahr und begab sich zur vulkanischen Akademie, an der er lehrte und sich mit Forschungsarbeiten befasste – wenn er nicht gerade als Diplomat auf anderen Planeten weilte. Sorel bestand darauf, dass er den Weg täglich zu Fuß ging: eine körperliche Übung, die sicherstellen sollte, dass sein Herz nach der von McCoy durchgeführten Notoperation das volle Leistungspotenzial bewahrte. Nach der Erholung von den Folgen des chirurgischen Eingriffs fühlte sich Sarek besser als jemals zuvor. Der Spaziergang war angenehm, keineswegs eine Belastung. Trotzdem nahm er sich vor, die Kühle des Abends abzuwarten, bevor er sich auf den Rückweg machte.
Amandas Erkrankung kam für ihn einem Schock gleich. Der damalige Aufenthalt an Bord der Enterprise hatte ihm seine Sterblichkeit deutlich vor Augen geführt, doch Amandas Tod blieb eine Hypothese, der eine konkrete Grundlage fehlte. Sarek wusste natürlich, dass die Lebenserwartung von Vulkaniern größer war als die der Menschen, aber aus irgendeinem Grund fiel es ihm schwer, sich Amandas Tod vorzustellen. Als Sor

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