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Star Trek - Classic: Die Sonde Roman von Bonanno, Margaret Wander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - Classic: Die Sonde

Die Sonde, die schon einmal beinahe die Erde zerstört hätte, kehrt zurück Der Romulanische Imperator ist tot, und damit stürzt das Empire ins Chaos. Auf einem kleinen Planeten in der neutralen Zone treffen sich Vertreter der Föderation und des Imperiums zu Friedensverhandlungen. Doch diese finden ein jähes Ende, als die Nachricht vom Wiedererscheinen jener mysteriösen Sonde eintrifft, die schon einmal beinahe die Erde zerstört hätte. Damals reiste die Enterprise-Crew 'Zurück in die Gegenwart', um die Katastrophe abzuwenden. Jetzt sehen sich Captain Kirk, Mr. Spock und die restlichen Offiziere erneut der drohenden Gefahr gegenüber.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641117429
    Verlag: Heyne
    Größe: 603kBytes
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Star Trek - Classic: Die Sonde

Kapitel 1

Jim Kirk war froh, dass er allein nach Hause gekommen war, denn so hatte er die Chance, sich wieder bis über beide Ohren zu verlieben.

Er hatte die halbe Galaxis durchquert und innerhalb eines Jahres mehr unterschiedliche Städte gesehen, als die meisten Starfleet-Offiziere in ihrem ganzen Leben zu Gesicht bekamen – angefangen bei Metropolen, die groß genug waren, um den gesamten nordamerikanischen Kontinent zu bedecken, bis hin zu Dörfern, die so rustikal wirkten, als wären sie einer alten Schweizer Holzschnitzerei entsprungen. Und doch gab es keinen Ort, der San Francisco gleichkam.

Bereits an seinem ersten Tag an der Akademie hatte er sich entschieden, San Francisco als seine neue Heimat anzunehmen, damals, als er und Gary Mitchell die Hügel der alten Stadt hinauf- und hinabgelaufen waren. Und die Jahre, die er hier, mit einigen Unterbrechungen, seit dem Ende der ersten Fünf-Jahres-Mission der Enterprise verbracht hatte, hatten seine Gefühle für die Stadt und ihre Bewohner nur noch verstärkt. Das Presidio, Haight-Ashbury, der neue Ortsteil, der das Hauptquartier von Starfleet beherbergte – das alles zusammengenommen repräsentierte ein halbes Jahrtausend Geschichte und Kirk schätzte es, ein Teil davon zu sein. Früh am Morgen hatte er seine alte Wohnung aufgesucht, von der aus man die ganze Bucht überblicken konnte und war dabei an seine Zeit als Chef der Einsatzabteilung von Starfleet erinnert worden. Es kam ihm so vor, als gäbe es nur noch wenige Orte in der Stadt, die nicht irgendeine Erinnerung in ihm wachriefen, die nicht mit bestimmten Menschen oder vergangenen Ereignissen verbunden waren. Hätten Spock und McCoy seine Einladung angenommen, einige Zeit bei ihm zu verbringen, wären die letzten Tage wohl ganz anders verlaufen.

Genau aus diesem Grund bedeutete der Anblick des Golden Gate Parks an diesem, Kirks letzten Morgen auf der Erde, eine derartige Überraschung.

Überall wucherte und blühte es so üppig, dass es ihm vorkam, als spaziere er durch einen tropischen Regenwald. Rhododendron trieb über die sorgfältig angelegten Terrassen hinaus bis auf den Weg, Gras bedeckte die Schieferplatten des Pfades zu seinen Füßen und selbst die Bäume längs des Kennedy Drive schienen um mehrere Meter gewachsen zu sein – auch wenn Kirk klar war, dass dieser Eindruck lediglich seiner Einbildungskraft entsprang. Bei alledem handelte es sich um Nachwirkungen der monsunartigen Regenfälle, die die Sonde wenige Wochen zuvor ausgelöst hatte.

Wissenschaftler hatten erklärt, das stürmische Wachstum der Pflanzen überall auf dem Planeten würde noch für mehrere Jahre anhalten. Die Sonde hätte es tatsächlich beinahe geschafft, die Erde in eine neue Eiszeit zu stürzen. Weltweit gesehen waren viele der direkten Auswirkungen ihres Besuchs wieder zurückgegangen – die Dichte der Wolkendecke und die planetaren Durchschnittstemperaturen bewegten sich inzwischen wieder innerhalb der gewohnten Parameter –, doch der Nachhall der von der Sonde eingeleiteten Maßnahmen würde hier genau wie an vielen anderen Orten noch für lange Zeit spürbar sein.

Nun, dachte Kirk, sofern diese Nachwirkungen alle so aussahen, wäre das gar keine so üble Sache.

Ein plötzlicher Windstoß fuhr durch eine Schar von Seemöwen, die sich auf einem betonierten Stück Bodens um eine Brotkruste zankten. Selbst die Luft wirkte frischer, bemerkte Kirk, fast so, als hätten die Regenfälle den ganzen Planeten reingewaschen. Dieses Phänomen war ihm auch draußen in Yosemite aufgefallen – eine Ahnung von Erneuerung, die den gesamten Park umfasste, angefangen bei den alten Sequoia-Wäldern, die Spoc

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