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Star Trek - Classic: Zuflucht Roman von Vornholt, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - Classic: Zuflucht

Eine Zuflucht mit Tücken

Irgendwo in der Galaxis soll der Planet Zuflucht existieren, der allen Verfolgten Schutz und eine neue Heimat bietet. Doch die Sternenflotte weiß nicht genau, wo er sich befindet. Als Kirk mit der Enterprise einen Piraten verfolgt, rettet dieser sich auf Zuflucht. Kirk, Spock und Dr. McCoy folgen ihm. Bei ihrer Ankunft auf dem Planeten müssen sie feststellen, dass sie zwar nicht willkommen sind, den Planeten aber auch nicht mehr verlassen können. Für die drei Offiziere beginnt ein Kampf ums Überleben und um die Rückkehr zum Schiff. Und gerade, als sie glauben, entkommen zu können, entdecken sie das grausame Geheimnis von Zuflucht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641117238
    Verlag: Heyne
    Größe: 522kBytes
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Star Trek - Classic: Zuflucht

Kapitel 1

Captain Kirk beugte sich über die Schulter des Steuermannes und blickte auf einen kleinen leuchtenden Punkt auf dem Bildschirm. Er war zwar von den ihn umgebenden Sternen kaum zu unterscheiden, aber diese bewegten sich in Relation zur Enterprise. Der Punkt jedoch nicht.

"Holen wir ihn ein, Mr. Sulu?", fragte Kirk.

"Negativ, Sir", antwortete der Offizier und bemühte sich, die Schwere seiner Lider wegzublinzeln. Die Verfolgungsjagd hatte vor etwa zwölf Stunden begonnen, und allmählich forderte sie von allen den Preis der Müdigkeit. "Ihre Höchstgeschwindigkeit passt sich der unseren Warp für Warp an."

"Wie kann das sein, Captain?", fragte Chekov frustriert. "Das Schiff hat doch höchstens ein Zehntel der Größe der Enterprise."

"Ungefähr ein Zweiundzwanzigstel der Enterprise ", sagte eine Stimme hinter ihnen. Spock, der Erste Offizier der Enterprise, richtete sich an der wissenschaftlichen Station auf. "Freilich hat die Größe eines Schiffes nichts mit seiner Geschwindigkeit zu tun. Vor allem dann nicht, wenn es wenig Masse und eine kleine Besatzung hat. Wenn man die Lebenserhaltungssysteme auf das Minimum beschränkt, kann man neunzig Prozent der Schiffsenergie in den Warpantrieb leiten. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Konstrukteure von Auk-rex' Schiff Zugriff zur neuesten Starfleet-Technik hatten."

"Warum auch nicht?", murmelte Kirk. "Schließlich plündert er schon seit über fünf Jahren unsere Frachter aus. Der Teufel soll ihn holen. Und ich dachte schon, wir hätten ihn."

"Entschuldigen Sie die Unterbrechung, aber in achtunddreißig Minuten treten wir in einen Sektor ein, der von der Flotte weder kartografiert noch erforscht wurde", sagte Chekov. "Wollen Sie die Verfolgung fortsetzen?"

"Auf jeden Fall", sagte Kirk. "Auk-rex hat im letzten Monat drei unserer Frachter überfallen. Die Flotte will dem endlich ein Ende machen." Er wandte sich dem verlässlichen Ersten Offizier zu. "Sie müssen rauskriegen, wo er hin will, Spock. Berechnen Sie seinen Kurs."

Der Vulkanier hob eine Braue. "Es wird nicht einfach sein, seinen exakten Kurs zu berechnen, Captain, da wir keine Informationen über diesen Sektor haben. Aber ich werde es versuchen."

Kirk rieb sich vor Müdigkeit die Augen. "Lieutenant Uhura, übermitteln Sie der Flotte unsere momentane Position und unsere Absichten."

"Aye, Captain", bestätigte die Funkoffizierin, deren Hände schon über die Konsole glitten.

Kirk machte sich auf den Weg zum Turbolift. Die Doppeltür erzeugte das typische Zischen, als sie sich öffnete. "Ich bin im Lazarett zu erreichen", sagte er, ohne jemanden persönlich anzusprechen. "Vielleicht hat Mr. McCoy ein paar Ideen."

Dr. McCoy lächelte über sein Brandyglas hinweg. "Er ist dir also entwischt, Jim? Er ist nicht in deine Falle getappt?"

"Die Falle war schon in Ordnung", erwiderte Kirk leicht beleidigt. Zu den Dingen, die McCoy auszeichneten, gehörte auch, dass es ihm gefiel, wenn Menschen sich menschlich zeigten. Und irren war menschlich. "Es war eine gute Idee", sagte Kirk. "Aber irgendwie hat der Lump den Braten gerochen und geahnt, dass der Frachter nur eine Attrappe war. Er war zwar nahe an unserem Köder dran, aber angebissen hat er nicht."

"Deswegen erwischt ihn auch keiner." McCoy zuckte die Achseln. "Ich weiß zwar, dass er eine echte Pest ist, aber du musst zugeben, da

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