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Star Trek - Deep Space Nine: Kraft und Bewegung von George, David R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.06.2018
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Deep Space Nine: Kraft und Bewegung

2367 hat Captain Benjamin Maxwell von der Phoenix die Zerstörung eines cardassianischen Kriegsschiffs und eines Versorgungsschiffs befohlen und dabei über sechshundert Cardassianer getötet. Maxwell war davon überzeugt, dass sich die Cardassianer für eine neue Offensive gegen die Föderation bewaffnen, und obwohl er höchstwahrscheinlich recht hatte, blieb der Föderation keine andere Wahl, als ihn vor ein Militärgericht zu stellen und zu inhaftieren. Seitdem sind fast zwanzig Jahre vergangen und Maxwell ist wieder ein freier Mann, der als Wartungsingenieur auf der privaten Wissenschaftsstation Robert Hooke arbeitet, einem Schmelztiegel für Verrückte, unkonventionelle Forscher und möglicherweise etwas weitaus Dunklerem und Tödlicherem. Maxwells früherer Schiffskamerad, Chief Miles O'Brien und sein Kollege, Lieutenant Commander Nog, sind zu Besuch gekommen. Leider scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu sein: Sobald O'Brien und Nog Deep Space 9 zusammen verlassen, setzen sich unvorhersehbare Ereignisse in Bewegung ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 04.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959816670
    Verlag: Cross Cult
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Star Trek - Deep Space Nine: Kraft und Bewegung

Prolog

10. Februar 2381
Strafkolonie der Sternenflotte, Waiheke Island
Neuseeland, Erde

Ben Maxwell saß auf der niedrigen Steinmauer, die die Grenze des Geländes markierte. Er blickte nach Westen, hinaus zur Halfmoon Bay, sah der Sonne zu, wie sie im Meer versank und dabei das Wasser und den Himmel in Töne von Rot und Gold färbte. Er war zu weit oben auf dem Hügel, um das Branden der Wellen zu hören, aber von dort aus wirkte die Bucht so glatt wie das Eis einer Eislaufbahn. Maxwell stellte sich vor, wie es wohl wäre, vom Sand auf die Oberfläche des Ozeans zu treten, sich mit dem linken Fuß abzustoßen und in Richtung Westen bis nach Auckland zu gleiten. Er wusste, in seinen besten Jahren hätte er die fünfundzwanzig bis dreißig Kilometer in ein paar Stunden gemeistert. Wenn ich müde werde , dachte er, halte ich auf Motutapu Island an, um etwas durchzuschnaufen. Und trinke ein Bier .

Maxwell lehnte sich ein wenig zurück, sah zum dunkler werdenden Himmel hinauf. Er rieb sich das Kinn, spürte die Stoppeln des Tages. Die Nacht war wolkenlos, wie meistens während der aufgewühlten Spätsommertage. Nun , dachte Maxwell. Ich würde sagen, das hat was Gutes für sich: Bei einem solchen Himmel sehen wir sie schon lange, bevor sie hier sind . Er zögerte, vertiefte die Überlegungen: Haben Borg-Kuben Positionslichter? Sieht man sie schon aus der Ferne? Er hatte damals die Berichte über die Borg gelesen - jeder gute Schiffscaptain hätte das getan -, hatte aber nie die Gelegenheit bekommen, einen Kubus aus der Nähe zu sehen, da er 2367 die Auseinandersetzung bei Wolf 359 verpasst hatte. An jenem düsteren Tag hatte sich die Phoenix auf der anderen Seite des Quadranten auf Patrouille befunden und irgendein Sternenflottenanalyst hatte beschlossen, dass sein Schiff zu weit entfernt war, um eingreifen zu können.

Wahrscheinlich verdanke ich diesem Analysten mein Leben , mutmaßte Maxwell. Ich sollte ihn ausfindig machen und mit seinem Abakus verprügeln . Er kicherte, da er wusste, er sollte diese Vorstellung in der morgigen Therapiesitzung erwähnen - die Kugeln eines Abakus, die in alle Richtungen davonflogen, während der Holzrahmen gegen die Schläfe von jemandem geschlagen wurde -, vorausgesetzt, es gab ein Morgen. Doktor Beeman würde garantiert fragen: "Warum ein Abakus?"

"Wow", murmelte Maxwell, "sieht so aus, als würde die Therapie allmählich Wirkung zeigen." Er hörte etwas davonhuschen. Seine Worte hatten wohl ein kleines Tier aufgeschreckt, das bis eben die Wärme des aufgeheizten Felsens genossen hatte. Er stand auf, wischte sich die Handflächen an den Hosenbeinen ab, um kleine Objekte abzustreifen, ohne tatsächlich mit ihnen in Kontakt zu kommen. Maxwell war schon lange genug in Neuseeland, um zu wissen, dass bei den kleinen, krabbelnden Einheimischen Vorsicht geboten war.

Am Horizont tauchte ein Lichtfleck auf, bewegte sich schnell von Süden nach Norden und verschwand wieder in einer plötzlichen Blauverschiebung. Interessant , dachte Maxwell. Sah so aus, als wäre jemand viel zu dicht an der Atmosphäre auf Impulsgeschwindigkeit gegangen. Wie kann so was überhaupt passieren? Für gewöhnlich wurde der Luftraum um die Erde so streng überwacht, dass niemand überhaupt auf die Idee kam, so etwas zu versuchen. Wer auch immer an den Kontrollen dieses Schiffs saß, besaß wohl wenig gesunden Menschenverstand und zeigte eine bedauerliche Ignoranz in Sachen Vorschriften. "Oder er ist einfach nur sehr, sehr verzweifelt", sagte er zu sich selbst.

"Wer?"

Maxwell sah über die Schulter zurück und war überrascht, als er nur wenige Meter entfernt, am Rand des Kieswegs, der vom Hauptverwaltungsgebäude zum Strand führte, eine Gestalt entdeckte. Doktor Clark, einer der jüngeren Ärzte. Wie die meis

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