text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Star Trek - Discovery Der Enterprise-Krieg von Miller, John Jackson (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2019
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Star Trek - Discovery

Ein zerstörtes Schiff und eine zerstrittene Mannschaft - gefangen im höllischen Albtraum eines dramatischen Konflikts! Als Captain Christopher Pike vom Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten und dem Klingonischen Reich hört, versucht er, die U.S.S. Enterprise nach Hause zu bringen und sich dem Kampf anzuschließen. Doch in dem höllischen Pergamon-Nebel findet der unerschütterliche Kommandant einen ganz eigenen epischen Kampf vor, bei dem sich uralte Feinde miteinander messen - und nicht nur die Enterprise wird zur Kriegsbeute, sondern auch ihre Besatzung. Verschollen und für ein ganzes Jahr ohne jeden Kontakt zur Erde bemühen sich Pike und sein Erster Offizier die Schiffsbesatzung zu retten; gleichzeitig sieht sich Wissenschaftsoffizier Spock mit einem Rätsel konfrontiert, das sogar seine außergewöhnlichen Fähigkeiten an ihre Grenzen bringt. Und von der Lösung hängt nicht nur sein eigenes Überleben ab ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 16.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966580328
    Verlag: Cross Cult
    Größe: 806 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Star Trek - Discovery

PROLOG

2236

Ich bin tot. Sie haben mich begraben .

Christopher Pike erwachte mit diesem Gedanken - und mit Schmerzen. Er hatte das Gefühl, als wäre die Welt über ihm zusammengebrochen, und tatsächlich war das in gewissem Maße auch der Fall. In der Dunkelheit lag er allein auf dem Bauch, Blut tropfte von seinem Kinn und sein Rücken war unter einem Berg begraben. Jeder Atemzug war mühsam. Die Asthmaanfälle seiner Kindheit waren kein Vergleich zu den Qualen, die er gerade durchmachte.

Aber dass er sie spürte, sagte ihm etwas.

Ich bin nicht tot. Ich kann mich nur nicht bewegen .

Der Siebzehnjährige blinzelte sich den Staub aus den Augen und kämpfte darum, seinen Blick zu klären. Es gab nichts zu sehen. Erinnerungen flackerten in unzusammenhängenden Bildern auf. Er war losgerannt, als das Rumpeln begonnen hatte. In Wahrheit bedeutete "rennen", dass er wie ein Präriehund herumgeflitzt war und sich unter Tunneldecken hindurchgeduckt hatte, die an einigen Stellen kaum einen Meter hoch waren. Auch "Rumpeln" beschrieb nur ansatzweise, was sich angefühlt hatte, als wäre er in einer Trommel eingeschlossen gewesen. Dann war er gestolpert und lang hingeschlagen. Dabei hatte er seine Taschenlampe verloren.

Wie lange ist das her?

Er rief. Nichts. Pike gab auf. Er konnte kaum seine eigene Stimme hören, so laut grollte der Berg immer noch.

Er machte sich daran, seinen linken Arm zu befreien, der taub war und teilweise unter Geröll begraben lag. Die Beschäftigung klärte seinen Verstand. Er rief sich den heißen kalifornischen Morgen ins Gedächtnis und wie er auf einen Nachmittag zu Pferde verzichtet hatte, um ein paar Gesetze zu brechen und einen lokalen Schrein der Beharrlichkeit aufzusuchen.

Der Tunnel war die Arbeit eines einsamen Minenarbeiters des zwanzigsten Jahrhunderts: William "Burro" Schmidt, dessen Spitzname auf die Tiere zurückging, die sein Gold über die El Paso Mountains zu Pikes Heimatstadt Mojave getragen hatten. Burro hatte eine Abkürzung gesucht und mit Handwerkzeugen und Sprengladungen einen engen Durchgang durch einen Bergkamm getrieben. Noch lange nachdem eine Straße durch den Last Chance Canyon den Tunnel überflüssig gemacht hatte, arbeitete der Bergmann weiter daran und nach mehr als dreißig Jahren und fast einem Kilometer durch Granit schaffte er endlich den Durchbruch. Der Mann, den einige den "menschlichen Maulwurf" nannten, transportierte nie Erz durch diesen Tunnel - aber er hatte es geschafft.

Solch eine Kombination aus Entschlossenheit und Trotz war für Pike und seine Freunde unwiderstehlich - insbesondere für Evan Hondo. Hondo war ein Aussteiger aus der Sternenflotte und Rädelsführer der ortsansässigen Jugendlichen, die zu viel Zeit hatten. Er war schon früher in den Tunnel eingedrungen und hatte das Abenteuer nicht als Mutprobe, sondern als Expedition geplant - eine Bezeichnung, die Pikes Interesse geweckt hatte. Damit man sie während ihres unbefugten Eindringens nicht verfolgen konnte, hatten sie ihre Kommunikationsgeräte zu Hause gelassen.

Bald begriff Pike, weshalb der Eingang verbarrikadiert worden war. In früheren Zeiten hatten die Vereinigten Staaten die Mojave-Wüste mit Militärbasen zugepflastert: verlockende Ziele während des Dritten Weltkriegs. Das Hermosa-Erdbeben von 2047 hatte zusätzlich viele unterirdische Strukturen geschwächt. Und indem viele moderne Höhlenforscher sich mit Phasern Wege gebahnt hatten, hatten sie zusätzliche Seitentunnel von fragwürdiger Stabilität hinzugefügt - wie Pike schmerzlich am eigenen Leib erfahren hatte. Er hatte nie unter Klaustrophobie gelitten, doch jetzt konnte er an nichts anderes denken, als dass die Evolution bei ihm kläglich versagt hatte, weil sie ihm keine ausgeprägte Angst vor

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen