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Star Trek - Enterprise 2: Was Menschen Gutes tun Was Menschen Gutes tun von Martin, Michael A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2011
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Enterprise 2: Was Menschen Gutes tun

Bei einem unerwarteten Angriff auf die Enterprise findet das Leben eines der ersten Sternenflottenpioniere ein tragisches Ende, und Captain Jonathan Archer, der legendäre Kommandant des ersten Warp-fünf-Schiffes der Erde, verliert einen engen Freund. Über zweihundertfünfzig Jahre später werden Akten freigegeben, die die Wahrheit über diesen schicksalhaften Tag endlich ans Licht bringen könnten. Zwei alte Freunde treffen sich, um den Tatsachen auf den Grund zu gehen und zu erfahren, was wirklich geschah. Was sie schließlich herausfinden, lässt die bisher bekannten historischen Aufzeichnungen in ganz neuem Licht erscheinen und offenbart schockierende Erkenntnisse über die Jahre vor dem Irdisch-Romulanischen Krieg.

Andy Mangels Andy Mangels ist der Co-Autor mehrerer 'Star Trek'-Romane, eBooks, Kurzgeschichten und Comic-Bücher sowie dreier 'Roswell'-Romane, die er alle zusammen mit Michael A. Martin geschrieben hat. Im Alleingang ist er der Autor vieler erfolgreicher Bücher über die Unterhaltungsindustrie, wie 'Animation on DVD: The Ultimate Guide' und 'Star Wars: The Essential Guide to Characters' sowie einer beträchtlichen Anzahl von Einträgen in dem Sachbuch 'The Superhero Book' von Visible Ink Press. Er hat Hunderte von Artikeln für Unterhaltungs- und Lifestylemagazine und Zeitungen in den Vereinigten Staaten, England und Italien geschrieben. Darüber hinaus hat er Begleitbücher zu den Werken verschiedenster Filmstudios verfasst. Seine Comic-Arbeiten wurde von DC Comics, Marvel Comics und vielen anderen veröffentlicht. Für acht Jahre war er Redakteur der preisgekrönten 'Gay Comics'-Anthologie. Andy ist ein landesweit bekannter Aktivist der schwulen Szene und hat über die Jahre Tausende von Dollar für Wohltätigkeitsveranstaltungen gesammelt. Er lebt in Portland, Oregon, zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Don Hood, ihrem Hund Bela und ihrem angenommenen Sohn Paul Smalley. Seine Website ist zu erreichen unter www.andymangels.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 508
    Erscheinungsdatum: 06.12.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942649902
    Verlag: Cross Cult
    Größe: 1348 kBytes
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Star Trek - Enterprise 2: Was Menschen Gutes tun

PROLOG

Im frühen 25. Jahrhundert
Terrebonne Parish, Louisiana

Obwohl ihn Lichtjahre von seiner Heimatwelt trennten, erinnerte Nog der kühle Regen, der durch die moosbedeckten Bäume fiel, an Ferenginar. Natürlich war der Geruch anders. Die Sümpfe von Louisiana rochen nach Fäulnis und Verwesung, und der lauwarme Regen – der noch nicht ganz so stark fiel wie ein Glebbening , aber schon annähernd – sorgte dafür, dass der Gestank in der feuchten Luft beinahe zum Schneiden war.

Nog machte einen weiten Schritt, um einer glitschig aussehenden Pfütze auszuweichen. Im nächsten Augenblick bereute er es, als ein scharfes Ziehen durch sein überdehntes linkes Bein ging. Er versicherte sich, dass der Rucksack, der über seiner Schulter hing, nicht abrutschen konnte. Dann ließ er sich aufs rechte Knie sinken und rieb mit den Fingern das schmerzende Bein.

Es überraschte ihn, dass es immer das neue Bein war, das ihm Ärger bereitete. Es war vor ein paar Jahren aus seinem eigenen Gewebe gezüchtet worden, um das künstliche zu ersetzen, auf das er seit einer im Dominion-Krieg erlittenen Verletzung angewiesen gewesen war. Natürlich hatte er auch in einigen anderen Gelenken Schmerzen – das ließ sich mit dem Älterwerden nicht vermeiden. Aber sein neues Bein hätte sich besser anfühlen sollen, nicht schlechter als seine normalen Glieder oder das abgelegte künstliche. Seine Ärzte hatten ihn in den letzten Jahren mehrfach untersucht, aber nie war es ihnen gelungen, irgendein grundsätzliches Problem mit dem Bein zu finden. Und so war es letzten Endes stets darauf hinausgelaufen, dass sie ihm erzählt hatten, er gehe vermutlich einfach anders damit um als mit der Prothese, an die er sich in langen Jahren gewöhnt habe, und belaste daher seine linke Seite in ungewohnter Art.

Nog erhob sich, spähte den Pfad vor sich hinunter und dachte an seinen Freund. Warum nur hat er sich dazu entschieden, dermaßen weitab von jeder Zivilisation sein Domizil einzurichten? Er konnte sich nicht vorstellen, dass Klein-Jennifer viel Spaß daran hatte, im Hof zu spielen – wenn es bei ihm überhaupt einen Hof gibt . Schließlich schienen die meisten Menschen eine generelle Abneigung gegenüber Matsch und Nässe zu haben.

Nach ein paar weiteren Dutzend Metern beschrieb der Pfad eine Kurve, und dahinter sah Nog das zweistöckige Haus vor sich liegen. Durch mehrere der Rundbogenfenster fiel weiches Licht, und ein feiner Rauchfaden stieg aus einem Schornstein an der Südwand des Hauses träge in die schwüle Abendluft. Der Umstand, dass jemand Feuer gemacht hatte und die Lichter brannten, gab Nog Hoffnung. Er wollte seinen alten Freund überraschen und hatte ihm, auf das Risiko hin, vor verschlossenen Türen zu stehen, sein Kommen vorher nicht angekündigt.

Der düstere Pfad endete am Rand eines kleinen, gut gepflegten Rasenstücks. Nog schritt über einen gepflasterten Gartenweg, der sich durch das Grün hindurch der Eingangstür des Hauses entgegenschlängelte. Er hätte gerne gewusst, ob Jake beim Anlegen des Wegs seine Finger im Spiel gehabt hatte.

Schließlich stand Nog vor der Tür und hob die Hand, um anzuklopfen. Ihm fiel auf, dass Jake allem Anschein nach keinerlei andere Art von Signalgeber an oder neben der Tür angebracht hatte, und er fragte sich, wann sein alter Freund so ein Technikfeind geworden war. Keine Komm-Einheit, keine Sicherheitsvorkehrungen ... Nog war das anders gewöhnt.

Er schlug viermal kräftig gegen die Tür und trat einen Schritt zurüc

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