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Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen von Martin, Michael A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.01.2015
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen

DIE ERDE STEHT ALLEIN Die Koalition der Planeten liegt in Trümmern. Vulkan, Andor und Tellar haben den Vertrag aufgekündigt. Sie hatten geschworen, einander zu Hilfe zu kommen, sollte einer von ihnen jemals angegriffen werden, doch nun haben sie das Versprechen gebrochen. Voller Grauen mussten die drei Reiche mit ansehen, wie leicht es den Romulanern fiel, die hochmodernen Raumschiffe Vulkans, Andors und Tellars zu übernehmen und in tödliche Waffe zu verwandeln. Diese Furcht hat die Verbündeten der Erde zum Rückzug bewogen. Die Menschheit bleibt allein zurück: als einzige Verteidigungslinie gegen das Romulanische Sternenimperium, das die Herrschaft über die gesamte Galaxis anstrebt. Um die Menschen aus dem All zu vertreiben, setzen die Romulaner auf gnadenlose, todbringende Taktiken ... und sie wagen es sogar, gegen die Heimatwelt der Vulkanier zum Schlag auszuholen, hoffend, ihre vulkanischen Verwandten dadurch vollständig zu demoralisieren. Von ihren Siegen vorwärtsgetragen, nähern sich die Romulaner mit ihrem totalen Krieg immer weiter der Wiege der Menschheit - der Erde. Doch die angeschlagenen Überreste der Sternenflotte wanken nicht. Sie sind fest entschlossen, niemals wieder zuzulassen, dass ein feindlicher Angriff die Erde selbst erreicht. An vorderster Front im Irdisch-Romulanischen Krieg steht die Enterprise, das Flaggschiff der Vereinigten Erde. Ihr Captain, Jonathan Archer, musste mit ansehen, wie aus seinem Forschungsschiff ein Schlachtkreuzer wurde. Einst gepriesen als der Mann, der die Koalition der Planeten überhaupt erst möglich gemacht hat, gilt Archer jetzt als Geächteter. Und dennoch setzt der Captain seinen Kampf furchtlos fort, sucht überall nach Verbündeten und ist entschlossen, seine Pflicht zu tun: die Erde zu retten und eine neue Föderation der Planeten zu begründen. Michael A. Martins eigene Kurzgeschichten erschienen in 'The Magazine of Fantasy & Science Fiction'. Er hat zusammen mit Co-Autor Andy Mangels mehrere 'Star Trek'-Comics für Marvel und Wildstorm geschrieben, sowie zahlreiche Star Trek-Romane und eBooks, darunter 'Star Trek - Titan: Eine neue Ära', 'Star Trek - Titan: Der rote König', 'Star Trek - The Next Generation: Sektion 31 - Die Verschwörung', zuletzt 'Star Trek - Excelsior: Forged in Fire' und diverse 'Enterprise'-Romane. Darüber hinaus haben sie Geschichten in den Anthologien 'Prophecy and Change', 'Tales of the Dominion War' und 'Tales from the Captain's Table' veröffentlicht sowie drei Romane zu der TV-Serie 'Roswell'. Seine Arbeiten wurden außerdem veröffentlicht in 'Star Trek Monthly' und 'Dreamwatch', von Atlas Editions, Grolier Books, Visible Ink Press und Gareth Stevens Inc., für die er mehrere Sachbücher für junge Leser verfasst hat. Er lebt mit seiner Frau Jenny und seinen zwei Söhnen in Portland, Oregon. Andy Mangels ist der Co-Autor mehrerer 'Star Trek'-Romane, eBooks, Kurzgeschichten und Comic-Bücher sowie dreier 'Roswell'-Romane, die er alle zusammen mit Michael A. Martin geschrieben hat. Im Alleingang ist er der Autor vieler erfolgreicher Bücher über die Unterhaltungsindustrie, wie 'Animation on DVD: The Ultimate Guide' und 'Star Wars: The Essential Guide to Characters' sowie einer beträchtlichen Anzahl von Einträgen in dem Sachbuch 'The Superhero Book' von Visible Ink Press. Er hat Hunderte von Artikeln für Unterhaltungs- und Lifestylemagazine und Zeitungen in den Vereinigten Staaten, England und Italien geschrieben. Darüber hinaus hat er Begleitbücher zu den Werken verschiedenster Filmstudios verfasst. Seine Comic-Arbeiten wurde von DC Comics, Marvel Comics und vielen anderen veröffentlicht. Für acht Jahre war er Redakteur der preisgekrönten 'Gay Comics'-Anthologie. Andy ist ein landesweit bekannter Aktivist der schwulen Szene und hat über die Jahre Tausende von Dollar für Wohltätigkeitsveranstaltungen gesammelt. Er lebt in Portland, Oregon, zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Don Hood, ihrem Hund Bela u

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsdatum: 26.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864253393
    Verlag: Cross Cult
    Größe: 1248 kBytes
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Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen

EINS

Gegen Ende des Monats Soo'jen im Jahr des Kahless 782

Donnerstag, 22. Juli 2156

Qam-Chee, die Erste Stadt, Qo'noS

Captain Jonathan Archer war zu sehr in dunkle Gedanken versunken, um sich zu unterhalten. Daher stand er schweigend im leeren Gang direkt außerhalb der Kammer des Hohen Rats. Sein Blick fiel auf seinen Ersten Offizier. T'Pol hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Obwohl die Vulkanierin äußerlich ruhig wirkte, wusste Archer, dass ihre Nerven angespannt wie eine Bogensehne waren.

"Glauben Sie, dass die Klingonen sich dazu entscheiden, in den Konflikt einzugreifen?", fragte T'Pol ihn. Sie sprach mit gesenkter Stimme, trotzdem hallten ihre Worte von den glatten Steinwänden wider.

Archer ließ seinen Blick durch den breiten Eingangsbereich schweifen. Vergeblich suchte er nach einer Sitzgelegenheit, während er über diese Frage aller Fragen nachdachte. Er wandte sich wieder seinem Ersten Offizier zu und zuckte mit den Schultern.

Schließlich sagte er: "Ganz egal, was Shran oder Krell Ihnen erzählen mögen: Ich bin kein Krieger. Als ich das Kommando über die Enterprise übernommen habe, war ich ein Forscher. Was zum Teufel ist nur aus diesen Tagen geworden?"

T'Pols anhaltendes Schweigen ließ ihn sich fragen, ob er die letzten paar Jahre seines Lebens wohl vergeudet hatte, weil er der vergeblichen Hoffnung nachgejagt war, diesem überwiegend tödlichen Dschungel von einer Galaxis Frieden und Sicherheit bringen zu können.

Und jetzt läuft alles auf die Frage hinaus, ob die Klingonen sich bereit erklären, uns dabei zu helfen, die Romulaner zurückzudrängen , dachte Archer, bevor diese noch mehr vorgeschobene Operationsbasen auf unseren Koloniewelten einrichten, so wie sie es auf Calder II getan haben.

Bevor sie die Erde selbst überrennen.

Der Augenblick zog sich hin, bis T'Pol ihn dadurch überraschte, dass sie seine im Grunde rhetorisch gemeinte Frage tatsächlich zu beantworten versuchte. "Ein bekannter Philosoph hat einmal gesagt: 'Das Leben ist das, was zufällig geschieht, während man mit alternativen Dingen beschäftigt ist.'"

Die Worte kamen Archer vage bekannt vor, aber er vermochte sie nicht einzuordnen. "Surak?"

"Nein, Captain", erwiderte sie mit der Andeutung eines Kopfschüttelns. "Ein terranischer Musiker, mit dessen Werk mich Trip - Commander Tucker - vertraut gemacht hat."

"Sie meinen also, dass ich ein Soldat bin, ob ich will oder nicht."

"Wir können uns nicht immer den Luxus leisten, unser Schicksal selbst zu bestimmen, Captain. Manchmal bestimmt es uns."

Trotz seiner gedrückten Stimmung spürte Archer, wie ein sarkastisches Grinsen seine Mundwinkel umspielte. "Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, T'Pol, aber das klingt für mich eher emotional als logisch."

"Es entspricht der Logik meiner Erfahrung, Jonathan", sagte sie leise. Seit Trip Tucker die Besatzung der Enterprise verlassen hatte, war T'Pol die einzige seiner Untergebenen, die kein Problem damit zu haben schien, Archer bei seinem Vornamen zu nennen.

"Ich schätze, es wäre sinnlos, vulkanische Empirie infrage zu stellen", sagte er.

Sie nickte. "In der Tat."

"Das heißt nicht, dass es mir gefallen muss."

"Das Universum ist nicht dazu verpflichtet, Rücksicht darauf zu nehmen, was uns gefällt oder nicht." Sie verfiel erneut in Schweigen, aber in dem Blick, den sie weiter auf ihn gerichtet hielt, lag eine deutliche Erwartungshaltung und Sorge.

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