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Star Trek - Prey 3: Die Halle der Helden von Miller, John Jackson (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2018
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Prey 3: Die Halle der Helden

Das Klingonische Reich steht am Abgrund. Im Nachhall der Gewalt des Unbesungenen-Kults droht Paranoia Kanzler Martoks Regierung zu entzweien. Immer lauter wird der Ruf der Klingonen nach einer stärkeren Hand, die Kontrolle zu übernehmen ... und der meisterhafte Ränkeschmied, Lord Korgh, ist nur zu gerne bereit, diesem Ruf zu folgen. Aber mittlerweile haben sich auch andere Mächte in Bewegung gesetzt. Mit Hilfe eines hinterlistigen Agenten verbünden sich die Feinde des Reichs im Verborgenen, um die Situation zu ihrem Vorteil zu nutzen. An Bord der U.S.S. Titan wird Admiral William T. Riker klar, dass weitaus mehr auf dem Spiel steht, als nur die Allianz zwischen der Föderation und den Klingonen. Ein verwundetes Reich könnte ganz leicht zu einem Angreifer werden ... oder einem Opfer. Doch als die Feindseligkeiten überzukochen drohen, kehrt Commander Worf auf die U.S.S. Enterprise zurück und unterbreitet Captain Jean-Luc Picard einen gewagten Plan. Das Fortbestehen der Allianz zwischen den beiden Großmächten könnte von einem unerwarteten Retter abhängen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 03.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959816717
    Verlag: Cross Cult
    Serie: Star Trek - Prey .3
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Star Trek - Prey 3: Die Halle der Helden

1

"Das hätten Sie sehen sollen. Ich habe diesem Breen mitten in die Schnauze geschossen!"

T'shantra zuckte zusammen, als die Jubelschreie, die durch den Gang der Dinskaar hallten, an ihr Ohr drangen. Die anderen Orioner waren noch immer damit beschäftigt, sich in lebhafter Konversation über den letzten Kampf auszutauschen, so kurz dieser auch gewesen sein mochte. Solche Ereignisse waren stets Höhepunkte in ihrem Leben. Für einen Piraten gab es keinen besseren Tag als den, nachdem sie ein hilfloses Schiff erfolgreich gekapert hatten.

Und für die Sklaven dieser Piraten gab es kaum Tage, die schlimmer hätten sein können.

Die orionische Schönheit mit der smaragdgrünen Haut hatte das schon viele Male erlebt. Sobald das Töten und Plündern sein Ende gefunden hatte, begannen die Piraten zu feiern und das konnte ewig dauern. Betrunken leerten sie die Vorratskammern, verwüsteten die Messe und machten den Küchenarbeitern das Leben zur Hölle. Für T'shantra und andere wie sie war es sogar noch schlimmer: Obwohl sie eine Orionerin war, war sie eine Sklavin, von der erwartet wurde, dass sie den Rüpeln und Raufbolden "Unterhaltung" bot. Oft führten die wochenlangen Gelage nach einer Schlacht zu mehr Todesfällen als die Gefechte, die dabei gefeiert wurden.

Die neueste Beute der Dinskaar - ein Breen-Shuttle, das sie überfallen hatten, während es mutterseelenallein versucht hatte, das Territorium der Kinshaya zu durchqueren und neutralen Raum zu erreichen - hätte unter normalen Umständen eine weitere unangenehme Woche für T'shantra bedeutet. Doch für Wogan, den Hüter der Waffenkammer und ihren letzten Meister, war die Feier nicht gut ausgegangen. Bewusstlos lag er auf dem Boden seines Büros und hauchte allmählich sein Leben aus, während er verblutete. Sein juwelenbesetzter Lieblingsdolch steckte tief in seinem Rücken. Der Schrei, den er ausgestoßen hatte, als T'shantra die Klinge in sein Fleisch gerammt hatte, war von den Jubelschreien der anderen Piraten nicht zu unterscheiden gewesen.

Die junge Frau bedachte ihn mit einem kurzen Blick, dann strich sie sich mit gleichgültiger Miene das dunkle Haar aus der Stirn und fuhr fort, ihre Tasche zu packen. Bisher hatte sie nie selbst jemanden getötet, doch T'shantra war umgeben von Mord und Totschlag aufgewachsen und fand nichts Verwerfliches daran. Wenigstens würde sie Wogan nun keinen Tag länger ertragen müssen. Leotis, der Boss der Dinskaar , hatte sie erst vor drei Tagen eingetauscht, um eine Spielschuld bei Wogan zu begleichen. Die gleiche Nummer hatte Leotis schon zweimal abgezogen und die Sklavin jedes Mal wieder zurückgewonnen. Doch er würde keine weitere Chance bekommen.

Ihre Tasche war vollgestopft mit Essen, das sie aus der Kombüse gestohlen hatte, und Waffen, die sie aus Wogans Arsenal entwendet hatte. Sie drehte sich um und blickte zur Tür. Bisher hatte niemand den Waffenmeister vermisst. T'shantra kniete sich hin und durchwühlte schnell seine Taschen. Sie fand einige Streifen goldgepresstes Latinum. Das reichte, um den blutigen Dolch zu lassen, wo er war. Sie schaufelte das Geld in ihren Beutel - nach einem Augenblick des Nachdenkens fischte sie etwas anderes aus ihrer Tasche. Sie würde es denjenigen, die Wogans Leiche finden würden, als Geschenk dalassen.

T'shantra schlüpfte in den Korridor und verschloss die Tür hinter sich. Niemand beachtete sie, als sie sich auf das Deck begab, wo sich die Andockstation befand. Die Leute dort bewegten sich mit vollbeladenen Armen durch die Gänge, weg von der Psocath , dem Breen-Schiff. Wie es sein Recht war, hatte Leotis das Schiff als Erster durchsucht, gefolgt von seinen treuesten Schergen. Als sie die lärmenden Plünderer beobachtete, die an ihr vorbeigingen, wusste sie, dass sie den richtigen Zeitpunkt gewählt hatte. An der Luftschleuse

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