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Star Trek - The Next Generation: Überlebende Roman von Lorrah, Jean (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Überlebende

In der Gewalt der Rebellen Schon vor Jahren hat sich der Planet Treva um Mitgliedschaft in der Föderation beworben, nun braucht die Regierung Unterstützung gegen eine Rebellion. Captain Jean-Luc Picard schickt Sicherheitsoffizier Tasha Yar und den Androiden Data, um die Situation einzuschätzen. Sie werden mit allen Ehren empfangen, müssen aber feststellen, dass sich die Berichte über die Aufständischen als gefälscht erweisen. Die beiden Offiziere werden als Geiseln festgehalten. Und als Tasha Yar von den Rebellen entführt wird, erwartet sie eine schmerzhafte Konfrontation mit ihrer Vergangenheit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115272
    Verlag: Heyne
    Größe: 646 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Überlebende

Kapitel 1
Der Planet hieß New Paris, denn die irdischen Auswanderer, die nach dem postatomaren Schrecken im All Zuflucht suchten, erhofften sich eine Welt der Harmonie. Sie wollten eine Gesellschaft gründen, in der die Menschen frei, gesund und glücklich sein konnten, in der Kunst und Liebe blühten und der Hass schwand.
Als die Föderation der Vereinten Planeten New Paris im vierundzwanzigsten Jahrhundert wiederentdeckte, stellte sich unglücklicherweise heraus, dass die Kolonie weitaus mehr dem von Victor Hugo beschriebenen Paris entsprach und kam Ähnlichkeiten mit den Darstellungen eines Toulouse-Lautrec aufwies. Der Traum von einer besseren Heimat war schon nach kurzer Zeit gestorben. Der anfängliche Überlebenskampf führte zu einem gnadenlosen Ringen um die Macht, und dadurch beschworen die Bewohner von New Paris jenes Entsetzen herauf, dem ihre Vorfahren in primitiven, ohne Warptriebwerke ausgestatteten Raumschiffen entflohen waren.
Ein fünfzehnjähriges Mädchen kauerte in den Ruinen einer Stadt, die einst als Modell für die Einheit von Form und Funktion gegolten, sowohl Schönheit als auch Komfort geboten hatte. Auf den "Letzten Krieg" konnte keine neue globale Katastrophe folgen; denn dieser Krieg zerstörte seine eigenen technischen Voraussetzungen. Die Anführer der verschiedenen Banden übten ihre Macht mit Muskelkraft, heimtückischer List und durch die Größe ihrer Gruppen aus – oder sie kontrollierten die Versorgung mit Lebensmitteln und Drogen.
Das schmutzige und magere Mädchen hielt den einzigen Trost seines Lebens in den Armen: eine rötlichgelbe Katze, mit der es die Lebensmittel teilte, die es finden oder stehlen konnte. Das Tier bedankte sich, indem es des Nachts die Ratten verjagte und seiner Herrin die Möglichkeit gab, ruhig zu schlafen: Die Namenlose wusste, dass es sie mit einem Fauchen wecken würde, wenn sich jemand näherte. Einmal sprang es sogar mit einem wütenden Zischen auf die Schulter eines Mannes, der sie wegen einer kleinen Schüssel mit gebratenem Geflügel umbringen wollte. Die Katze lenkte den Angreifer ab, und dadurch bekam das Mädchen Zeit genug, sein Messer zu ziehen und es dem Mann in den Leib zu stoßen. Anschließend bekam das Tier als Belohnung eine besonders große Portion der gemeinsamen Mahlzeit.
Die einsame Überlebende nannte ihre Begleiterin einfach nur Katze, denn sie wusste nichts von dem irdischen Brauch, solchen Geschöpfen Namen zu geben. Katze wurde zu ihrer einzigen Gefährtin, und mehr als einmal erwies sie sich als Retterin in der Not.
Diesmal aber konnte sie ihr nicht helfen. Eine der Lustbanden hatte sie entdeckt, und sie musste damit rechnen, gnadenlos verfolgt zu werden.
Voller Schrecken dachte sie an ein entsprechendes Erlebnis zurück, von dem sie inzwischen drei Jahre trennten. Als sie damals in Gefangenschaft geriet, war sie knapp zwölf: zu jung, zu hungrig, zu dünn und ausgezehrt. Die Männer lachten sie aus, ließen sie wieder frei.
"Verschwinde, Mä'chen. Verzieh dich in irgend'nem Loch. Werd groß und lass dir or'n'liche Titt'n wachsen. Erst dann hat's 'n Sinn, dein'n hungrigen Wanst zu füllen. Die alten Knochen bezahlen nur für Frauen mit 'nem rich'en Vorbau. He, Mä'chen, wie gefällt dir so was, hm? Du bekommst hübsche Kleid'r, vielleich' sogar Schmuck und dergleich'n. Und jede Menge Freud'nstaub, damit du immerzu glücklich lächelst."
Damals lernte die Überlebende zu kämpfen. Es gehörten auch Mädchen zu einigen Banden; manche Gruppen bestanden sogar nur aus Frauen. Doch da sie nicht als Mitglied einer Gang geboren war, musste sie damit rechnen, abgelehnt zu werden, solange sie sich nicht

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