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Star Trek - The Next Generation: Das verschwundene Juwel Roman von Friedman, Michael J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Das verschwundene Juwel

Ryker will einem Freund helfen - und gerät selbst in Gefahr Auf Imprima kontrollieren die Madraggi, riesige Wirtschaftskonzerne, den gesamten Planeten. Die Fusion zweier Madraggi steht bevor, doch jemand will das mit allen Mitteln verhindern: Ein für die Zeremonie wichtiges Siegel ist verschwunden, und Teller Conlon, der Leiter der Handelsniederlassung der Föderation, wird des Diebstahls beschuldigt. Will Riker kann nicht glauben, dass sein Freund in so ein Verbrechen verwickelt sein soll. Er setzt alles daran, Conlon zu helfen. Doch dann macht er in einem jahrhundertealten Labyrinth eine grauenvolle Entdeckung ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115395
    Verlag: Heyne
    Größe: 728 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Das verschwundene Juwel

Kapitel 2
Data hatte die Brücke nicht mit der Absicht verlassen, das Holodeck aufzusuchen, doch als er nun am Zugang vorbeischritt, weckte etwas seine Neugier.
Es handelte sich um zwei verschiedene Aspekte, um zwei Informationen auf dem Monitor des Kontrollcomputers. Die erste Anzeige wies auf eine im Echtzeit-Modus aktive Programmierung des Holodecks hin, und der zweiten war zu entnehmen, dass sich jenseits des Schotts niemand aufhielt.
Dafür gab es mehrere mögliche Erklärungen. Wahrscheinlich hatte ein Benutzer vergessen, das Programm zu beenden, bevor er die Projektionskammer verließ – oder er hatte nach der Aktivierung aus irgendeinem Grund keine Gelegenheit bekommen, das Holodeck zu betreten. Data dachte auch an eine Fehlfunktion. Dazu kam es nur sehr selten, aber so etwas war nicht völlig ausgeschlossen. Die vierte Möglichkeit: Jemand befand sich im Innern der Kammer, ohne dass die Sensoren des Computers auf ihn reagierten.
Data rief sicherheitshalber die Details der Programmierung ab. Er überprüfte die Identität des Benutzers, Art des Programms und Dauer der Projektion.
Das dargestellte Ambiente enthielt keine potentiellen Gefahren und schien recht harmlos zu sein. Andererseits: Es handelte sich um eine für den Androiden unvertraute Umgebung. Er überlegte und beschloss, einen Kontakt mit dem Programmierer herzustellen – um sich davon zu überzeugen, dass er nicht auf dem Holodeck festsaß, als Gefangener des eigenen Werks.
Data berührte seinen Insignienkommunikator und wartete weniger als eine Sekunde, bis das kleine Gerät mit einem Piepen Bereitschaft meldete. "Commander Riker", sagte er laut.
"Hier Riker", klang es aus dem winzigen Lautsprecher. "Was ist los, Data?"
"Sind Sie in Sicherheit?", erkundigte sich der Androide.
Der Erste Offizier zögerte. "Ich glaube schon – falls sich keine Giftschlangen unter meinem Bett verbergen. Warum fragen Sie?"
Data nannte ihm den Grund.
"Oh", erwiderte Riker. "Das tut mir leid."
"Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen", sagte der Androide. "Es wurde kein Schaden angerichtet."
Wieder eine kurze Pause. "Nun, in absehbarer Zeit bekomme ich keine Chance, das Programm zu benutzen, und ich habe viel Arbeit darin investiert. Was halten Sie davon, es auszuprobieren?"
Data dachte über diesen Vorschlag nach. "Ich, Sir?"
"Warum nicht? Vielleicht finden Sie es interessant. Außerdem ist sicher der eine oder andere Testlauf nötig, um Programmierungsfehler zu entdecken und zu korrigieren. Vielleicht fällt Ihnen etwas auf."
Der Androide blickte zum Monitor und betrachtete die verschiedenen Anzeigen. "Ich weiß nicht. Die von Ihnen geschaffene Umgebung ist mir völlig fremd."
"Um so besser. Dann haben Sie jetzt Gelegenheit, Ihren geistigen Horizont zu erweitern."
"In der Tat", entgegnete Data, doch seine Stimme vermittelte eine gewisse Skepsis.
"Es liegt ganz bei Ihnen", meinte Commander Riker. "Sie sind zu nichts verpflichtet. Wie dem auch sei: Bitte verzichten Sie darauf, das Programm zu löschen. Wie ich schon sagte: Ich habe ziemlich lange daran gearbeitet."
"Natürlich. Ich speichere es."
"Danke."
Der Androide stand allein im stillen Korridor, starrte erst auf den Monitor und sah dann zum Schott. Sein Blick wanderte mehrmals zwischen Anzeigen und Zugang hin und her.
Er hatte das Holodeck schon seit einer ganzen Weile nicht mehr benutzt. Idyllische Landschaften, einschlägige Nachtklubs oder Sherlock Holmes' London – das alles üb

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