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Star Trek - The Next Generation: Die Ehre des Captain Roman von Dvorkin, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Die Ehre des Captain

Ein Machtkampf zwischen Sternenflotten-Captains Die Bewohner des Planeten Tenara sind Pazifisten und somit leichte Beute für die weniger friedlich gesonnenen M'Dok. Das Raumschiff Zenturio unter Captain Seianus wird zum Schutz der Tenaraner entsandt, aber schon bald in ein mörderisches Gefecht mit den M'Dok verwickelt. Die Enterprise eilt dem Kreuzer zu Hilfe. Captain Jean-Luc Picard setzt auf Verhandlungen, sein Kollege Seianus propagiert jedoch eine härtere Gangart und sucht die Auseinandersetzung im Kampf. Als Picard feststellt, dass Seianus versucht, die Gesellschaft von Tenara umzukrempeln, sieht er die Prinzipien der Föderation verraten. Ein Machtkampf zwischen zwei hochverdienten Sternenflotten-Captains entbrennt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115319
    Verlag: Heyne
    Größe: 576 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Die Ehre des Captain

Kapitel 1
Seit einiger Zeit beschäftigte sich Lieutenant Worf eingehend mit den Starfleet-Vorschriften und wusste daher: Wenn ein Brückenoffizier einen Notruf empfing, sollte er seinen Vorgesetzten ruhig und gefasst davon informieren.
Doch als die kurze Botschaft der Zenturio eintraf, reagierte Worf nicht wie ein kühler, beherrschter Starfleet-Offizier, sondern als Klingone, in dessen Adern das Blut von tausend Kriegergenerationen floss.
Mit anderen Worten: Er brüllte.
"Commander Riker!"
Der Erste Offizier der Enterprise unterhielt sich gerade mit Bordcounselor Deanna Troi und beugte sich in seinem Sessel vor.
Worf begriff sofort, dass er lauter gesprochen hatte als beabsichtigt. Er versuchte, sich zu beruhigen.
Nach den Vorschriften, Lieutenant, dachte er. Nach den Vorschriften.
"Sir, ich empfange einen Hilferuf von der U.S.S. Zenturio. Sie befindet sich im Orbit Tenaras und wird von einem unbekannten Gegner angegriffen."
Riker stand ruckartig auf. "Data, wie schnell können wir den Planeten erreichen?"
Der Androide warf einen Blick auf die Anzeigen der Operatorstation, gab ruhig und präzise Antwort. "Mit höchstem Warpfaktor brauchen wir zwei Stunden, Sir. Zwei Tage, wenn wir unsere gegenwärtige Geschwindigkeit nicht ändern."
"Verdammt!", brummte Riker. "In Ordnung, maximale Warpgeschwindigkeit. Sofort."
"Warpfaktor neun Komma sechs – aye, Sir."
Worf erahnte die Gedanken des Commanders. Selbst wenn wir alles aus den Triebwerken herausholen – wir kommen in jedem Fall zu spät. Wahrscheinlich finden wir nur Wrackteile in der tenaranischen Umlaufbahn. Oder eine radioaktive Wolke. Der Klingone spürte ein kurzes Vibrieren, als das Schiff beschleunigte.
Riker wandte sich noch einmal an ihn. "Teilen Sie der Zenturio mit, dass wir unterwegs sind."
Worf betätigte einige Tasten, während der Erste Offizier seinen Insignienkommunikator berührte. "Captain Picard, Sie werden auf der Brücke gebraucht."
"Die Zenturio ", sagte Worf, nachdem er die kurze Nachricht gesendet hatte. "Captain Seianus' Schiff."
Riker nickte. "Hoffen wir, dass wir rechtzeitig zur Stelle sind."
Alle Raumschiffe sowie das Leben ihrer Besatzungsmitglieder waren gleichwertig, aber dem Klingonen fiel trotzdem die Vorstellung schwer, dass die Zenturio und ihr für viele Heldentaten und Abenteuer berühmter Kommandant einem Feind zum Opfer fallen konnten. Legenden sind unsterblich und unzerstörbar, dachte Worf – obgleich er es natürlich besser wusste.
Die Starfleet-Vorschriften nannten viele entsprechende Beispiele.
Captain Picard befand sich in seiner Kabine und schlief. Als Rikers Stimme aus dem Kom-Lautsprecher erklang, war er von einem Augenblick zum anderen hellwach. Er schlug die Augen auf und rollte sich gleichzeitig von der Liege. Rasch, doch ohne Hast zog er die Stiefel an.
Ansonsten brauchte er keine besonderen Vorbereitungen zu treffen. Schon vor vielen Jahren hatte er die kluge Entscheidung getroffen, voll angezogen zu schlafen – und zwar auf der Decke, nicht darunter.
Zunächst fand er dabei kaum die gewünschte Ruhe, aber mit der Zeit gewöhnte er sich daran. Es gab eine alte Redensart, an deren Wahrheitsgehalt kein Zweifel bestand: Der Kommandant eines Raumschiffs ist immer im Dienst.
Einige Minuten später öffnete sich die Tür des Turbolifts mit einem leisen Zischen, und Picard betrat die Brücke. Riker drehte sich zu ihm

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