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Star Trek - The Next Generation: Hinter feindlichen Linien Der Dominion-Krieg 1 - Roman von Vornholt, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Hinter feindlichen Linien

Der Krieg gegen das Dominion hat begonnen
Das Dominion aus dem Gamma-Quadranten will die Föderation und das Klingonische Imperium unterwerfen und hat sich mit den Cardassianern verbündet. Sie übernehmen die Raumstation Deep Space Nine - die Sternenflotte kämpft mit dem Rücken zur Wand. Als die Enterprise einen bajoranischen Transporter rettet, erfährt Picard von der Besatzung, dass das Dominion dabei ist, ein künstliches Wurmloch zu erschaffen. Um das zu verhindern, entschließt sich Captain Picard zu einem Himmelfahrtskommando.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641117139
    Verlag: Heyne
    Größe: 656 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Hinter feindlichen Linien

Kapitel 1
Ro Laren sah zu den gelben Wolken empor, die unruhig über den steilen Hängen der fernen, olivgrünen Berge verharrten. Sie sah nicht die Schönheit des Himmels während der Dämmerung, auch nicht die Pracht des blühenden Landes kurz vor der Ernte. Ihre Aufmerksamkeit galt Kondensstreifen: Sie stammten von Shuttles und kleinen Transportern, die den Planeten Galion verließen. Die frühere Starfleet-Offizierin wusste, dass die meisten jener Schiffe kaum mehr waren als Schrott und nicht einmal über ein Warptriebwerk verfügten. Wohin wollten sie fliehen?
Ros Hände verharrten über den gut gediehenen Tomatenpflanzen in ihrem Gemüsegarten. Wer hätte gedacht, dass sie so großen Gefallen daran fand, dem Boden Nahrung abzugewinnen? Sie hatte plötzlich das Gefühl, dass sich eine Schlinge um ihren Hals zusammenzog, ihr die Luft abschnürte, und aus einem Reflex heraus ballte sie die Hände zu Fäusten. Es ist nicht gerecht! Kaum hatten sie so etwas wie Frieden gefunden, wurden sie mit dem Schrecken eines neuen Krieges konfrontiert. Ro Laren kannte das Grauen nur zu gut: brennende Ruinen, zerfetzte Leichen, erbärmliche Flüchtlingslager – daraus bestanden ihre Kindheitserinnerungen. Der neue Krieg war nicht ihr Kampf, aber neben ihm verblassten alle anderen Konflikte zur Bedeutungslosigkeit.
In der Wellblechhütte, die ihnen als Heim diente, wurde eine Tür geschlossen. Ro hatte bisher neben ihren Tomaten gekniet, atmete nun tief durch und erhob sich. Schlank, von körperlicher Arbeit abgehärtet, das braune Haar kurz – sie war eher beeindruckend als schön. Deutlich traten die Nasenknorpel hervor, und am rechten Ohr trug sie den traditionellen Schmuck, Zeichen ihrer bajoranischen Abstammung in dieser hauptsächlich aus Menschen bestehenden Maquis-Gemeinschaft.
Ro wischte ihre Hände an der Schürze ab, die sie über dem zerrissenen Overall trug. Schritte knirschten leise auf dem dünnen Boden der aus vorgefertigten Teilen bestehenden Hütte. Derek schien angespannt zu sein; vermutlich sammelte er gerade genug Mut, um ihr gegenüberzutreten.
Die Tür schwang auf, und das Geräusch der Schritte setzte sich auf dem schwarzen vulkanischen Boden fort. Nur eine Kombination aus hydroponischer Technik, chemischer Düngung und kontinuierlicher Bewässerung hatte dafür gesorgt, dass hier etwas wuchs. Ro wollte diese Erde noch nicht verlassen – es steckte zuviel von ihrem Schweiß darin.
Der Mensch kam um die Ecke der Hütte und blieb stehen, als er sie sah. Hängende Schultern und müde blickende blaue Augen vermittelten eine klare Botschaft. Selbst dem Schnurrbart gelang es, kummervoll zu wirken. Der grauhaarige Mann war ein ganzes Stück älter als Ro Laren, aber sein verwegener Charme hielt ihn jung. Heute konnte dieser Charme nicht über die Sorge in einem wettergegerbten Gesicht hinwegtäuschen. Derek hatte sich einst als Schmuggler und Waffenhändler seinen Lebensunterhalt verdient, und Ro war es gelungen, ihn auf die Seite des Maquis zu ziehen. Er handelte noch immer mit Waffen, aber jetzt ging es ihm vor allem darum, den Maquisarden zu helfen.
Sie lief zu Derek und schlang die Arme um ihn. Eine Strähne seines grauen Haars strich ihr über die Wange, und er hob ihr Kinn, sah ihr tief in die Augen. "Sie haben das Angebot nicht angenommen", sagte er. "Wir müssen fort."
"Schon wieder?", murmelte Ro Laren und wich ein wenig zurück. "Ich bin zu oft gezwungen gewesen, die Flucht zu ergreifen – vielleicht fehlt mir die Kraft, noch einmal zu fliehen. Wir haben den Cardassianern und der Föderation standgehalten. Können wir uns nicht auch spa

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