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Star Trek - The Next Generation: Masken Roman von Vornholt, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Masken

Picard ist tot ...
Kurz nachdem der Planet Lorca von einer Theatertruppe kolonisiert wurde, tötete ein Vulkanausbruch einen Großteil der Bevölkerung. Jedes technische Wissen ging verloren, die Lorcaner leben in einer mittelalterlichen Gesellschaft und tragen Masken, die ihren Rang zeigen. Die Föderation will Beziehungen zu dem Planeten knüpfen und schickt eine Delegation, angeführt von Jean-Luc Picard und Botschafter Lewis. Doch es kommt erneut zu einem Vulkanausbruch, der Kontakt zum Landungsteam reißt ab. Commander Riker stellt einen Suchtrupp zusammen, doch keine Spur von Picard. Dann trifft er Botschafter Lewis - und der sagt Riker, dass Picard tot ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115302
    Verlag: Heyne
    Größe: 580 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Masken

Kapitel 1
Die Maske lag auf dem Tisch und glänzte selbst im trüben Licht, das die Schatten nicht ganz aus dem Gesellschaftsraum der Enterprise verbannte. Zehntausend Sterne schienen auf dem polierten Metall zu funkeln; dünne schwarze und marineblaue Borten reichten aus den Nasenlöchern, wirkten wie feine Spinnweben. Grüne und gelbe Edelsteine – Smaragden und Topasen ähnlich – säumten die Augenhöhlen. Die geschwungenen Brauen bestanden aus kleinen, rubinartigen Steinen, die dem starren Gesicht einen nachdenklichen Ausdruck verliehen. Einen Ausgleich schufen nachtschwarze Kristalle, die am Mund ein Oval bildeten und jeden Ausdruck einer Emotion verhinderten. Das Kinn war übertrieben dargestellt, ragte kühn nach vorn und wölbte sich dann in einem weiten Bogen nach unten, um die Kehle des Trägers zu schützen. Der äußere Rand formte elegante, mit lavendelfarbenen Federn besetzte Schwingen. Die handgearbeitete Maske kam gestaltgewordener Schönheit gleich.
"Sie ist wirklich prächtig", murmelte Katherine Pulaski und streckte zögernd die Hand nach dem Artefakt aus. "Darf ich?"
Ein großer, athletisch gebauter Mann – er trug die lederne Kleidung eines Pioniers, und sein rotblondes Haar reichte bis auf die Schultern herab – griff nach ihrem Arm. "Nein, Sie dürfen nicht. Ich möchte vermeiden, dass die Maske beschädigt wird, bevor wir Lorca erreichen. In gewisser Weise ist sie meine Visitenkarte."
Wesley Crusher bemerkte die Enttäuschung in Kates Zügen. Der Junge mochte die neue Bordärztin und ihre Offenheit. "Das Ding sieht schwer aus", sagte er und versuchte damit, von Pulaski abzulenken.
"Dieser Eindruck täuscht", erwiderte Lewis. "Die Maske besteht aus einer Legierung mit hohem Aluminium-Anteil. Auf Lorca gibt es jede Menge Aluminium."
Wesley sah Guinan unter den Zuschauern, die bewundernde Blicke auf das Kunstwerk richteten. Doch im Gegensatz zu den anderen schien ihr Interesse in erster Linie Fenton Lewis zu gelten.
"Tragen Sie echte Tierhäute?", fragte die Humanoidin unschuldig.
Lewis musterte eine Guinan, die völlig ruhig und gelassen blieb. "Der Handel mit Tierhäuten ist in der Föderation verboten", stellte er fest.
"Aber es gibt viele Planeten, die nicht der Föderation angehören."
"Das stimmt", räumte der Botschafter ein. "Und ich habe einige von ihnen besucht. Unerforschte Welten, die noch nicht von der Zivilisation berührt wurden. Wissen Sie, viele historische Forscher auf der Erde benutzten in der Wildnis Felle und tierisches Leder. Unter bestimmten Umständen sind solche Materialien strapazierfähiger als Kunstfasern, und außerdem verringern sie den typisch menschlichen Geruch." Er lächelte und zupfte an einer dunklen, abgenutzten Manschette. "Diese Kleidung hat mir oft aus der Patsche geholfen. Ich bekomme alle Informationen, die ich für meine Arbeit brauche – ohne zu viele Fragen zu stellen."
"Da wir gerade bei Fragen sind ..." erwiderte Guinan fröhlich. "Was möchten Sie trinken?"
"Den komischen Ferengi-Saft", knurrte Lewis.
"Ein Glas Synthehol. Wird prompt serviert."
Guinan eilte hinter ihre Theke zurück, als sich die Tür öffnete. Jean-Luc Picard und William T. Riker traten ein. Riker war größer und kräftiger gebaut, aber trotzdem konnte kein Zweifel daran bestehen, wer das Kommando über die Enterprise führte. Eine Aura aus natürlicher, respektgebietender Autorität umgab den drahtigen und kahlkö

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