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Star Trek - The Next Generation: Metamorphose Roman von Lorrah, Jean (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Metamorphose

Data wird zum Menschen Auf dem Planeten Elysia kommt es zu gewaltigen Gravitationsanomalien. Bei der Untersuchung der Phänomene unterzieht sich Data einem Ritual der Elysianer: der Prüfung durch die Götter. Der Androide wird mit einer Macht konfrontiert, die ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen kann und ihn zu einem Menschen aus Fleisch und Blut macht. Doch Data hat Schwierigkeiten mit seiner neuen Existenz: Er muss noch einmal die strengen Prüfungen bestehen, um zum Dienst auf der Enterprise zugelassen zu werden. Er kann nicht mehr über sein gigantisches, elektronisch gespeichertes Wissen und seine enorme Körperkraft verfügen. Und er registriert seltsame Vprgänge in seinem Inneren, die sich als Gefühle entpuppen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115340
    Verlag: Heyne
    Größe: 617 kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Metamorphose

Kapitel 1
Die U.S.S. Enterprise schwenkte in den Orbit von Starbase 173, und an Bord waren nur wenige Besatzungsmitglieder im Dienst. Auf dem Holo-Deck fand eine Party statt, um die Rückkehr Lieutenant Commander Datas zu feiern, und dabei ging es so ausgelassen und fröhlich zu, als sei er nicht einige Tage fort gewesen, sondern Monate oder gar Jahre.
Das Programm des Holo-Decks simulierte die Parklandschaft eines erdähnlichen Planeten. Man erreichte sie, indem man mit Hilfe von Trittsteinen einen Bach überquerte, und anschließend folgte man dem Verlauf eines Waldpfades. Jenseits davon erstreckten sich Wiesen, und der blaue Himmel bildete einen angenehmen Kontrast zum grünen Gras. Wind seufzte in den Wipfeln einzelner Bäume. In der Ferne ertönten sanfte Melodien, als spiele irgendwo ein verborgenes Orchester, doch die Musik erklang nicht laut genug, um Gespräche zu stören.
Überall herrschte Heiterkeit, doch ausgerechnet der Ehrengast bildete die einzige Ausnahme. Data lächelte und plauderte mit seinen Freunden, aber wer ihn gut kannte, kam schon bald zu dem Schluss, dass zumindest ein Teil der Freude künstlich war.
So künstlich wie ich, dachte er, als er der deutlich spürbaren Sorge Geordi LaForges auswich und sich Wesley Crusher zuwandte.
"Wie funktioniert das?", fragte der Junge aufgeregt und blickte in das Sternenrohr, das er gerade von Data erhalten hatte. Der Fähnrich meinte nicht etwa "Wie schaltet man es ein?" oder "Wie verändert man die Darstellung?", sondern "Auf welchem Funktionsprinzip basiert dieses Gerät?"
"Ich schlage vor, du untersuchst es in aller Ruhe", sagte Data und nahm damit seine Verantwortung für Wesleys Ausbildung wahr. "Wenn du glaubst, eine Antwort gefunden zu haben, erwarte ich deine Erklärung."
Der Junge grinste. "Ich finde es heraus. Stammt dieses Gerät von Ihnen, Data?"
"Nein. Ich habe den Materietransformer benutzt."
"Aber es ist das Ergebnis Ihres Konstruktionsentwurfs, nicht wahr? So etwas sehe ich jetzt zum ersten Mal." Wesley hob das Rohr, blickte hinein, drehte mehrere Einstellräder und betrachtete verschiedene Konstellationen. "Es scheint die Richtung zu erkennen und mir Sterne zu zeigen, die zu weit entfernt sind, um von unseren Instrumenten erfasst zu werden."
Dr. Kate Pulaski trat näher, hörte die letzten Worte des Fähnrichs und runzelte die Stirn. "Bestimmt ist es ein Trick. Ein so kleines Gerät, mit dem man ferne Sterne beobachten kann, wäre sehr kostbar."
"Es liegt ganz bei Wesley festzustellen, wie und ob es die vermeintlichen Funktionen erfüllt", erwiderte Data.
"Ah, eine Lektion", sagte die Ärztin.
"Datas Unterricht macht Spaß", warf Wesley ein und lächelte.
"Soweit es dabei um Technisches geht." Pulaski nickte langsam. "Ich bin nicht sicher, ob du eine angemessen vielseitige Bildung bekommst, Wes."
"Ich nehme auch an Seminaren für Geschichte, Musik und Literatur teil", verteidigte sich der Junge. "Ich finde nur größeren Gefallen an Wissenschaft, das ist alles."
Data nutzte die Gelegenheit, um Dr. Pulaski das für sie bestimmte und in weiches Papier gehüllte Geschenk zu geben. Als er vor einigen Tagen die Enterprise verlassen hatte, um Commander Bruce Maddox' Plan zu vereiteln, ihn zu demontieren, veranstalteten seine Freunde eine Abschiedsparty und überraschten ihn mit Geschenken. Doch er blieb nicht lange fort, kehrte nach kaum zweiundsiebzig Stunden zurück und fragte sich, wie er mit den Präsenten

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