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Star Trek - The Next Generation: Spartacus Roman von Mancour, T. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - The Next Generation: Spartacus

Wenn Androiden um ihre Freiheit kämpfen

Die Enterprise kann nur mit knapper Not einem elektromagnetischen Sturm entkommen. Die Freiheit, ein Schiff von dem entlegenen Planeten Vemla, wurde durch den Sturm schwer beschädigt. Captain Picard bietet Hilfe an. Die Reparaturen sind noch nicht abgeschlossen, als ein vemlanischer Flottenverband auftaucht mit dem Befehl, die Freiheit zurück zu ihrem Heimatplaneten zu bringen. Bei der Crew handelt es sich um Androiden, die von Menschen äußerlich kaum zu unterscheiden sind. Doch die Androiden wollen nicht in die Sklaverei zurückkehren - und machen einen genialen Schachzug, um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115463
    Verlag: Heyne
    Größe: 599kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Spartacus

Kapitel 1

Rings um ihn drohte die Enterprise auseinanderzubrechen.

"Nur die Ruhe bewahren", rief Captain Jean-Luc Picard, biss die Zähne zusammen, während er sich an die Armlehnen seines Sessels klammerte, um sich auf seinem Platz zu halten. In Augenhöhe pulste der Leuchtstreifen der Alarmstufe Rot auf den Schotten, tauchte die Brücke in albtraumhaftes, blutrotes Licht. Hinter sich hörte er die Geräusche der Crew, die sich bemühte, trotz der schrecklichen Stöße, die das Schiff erdulden musste, auf ihrem Posten zu bleiben.

Picard fragte sich, wie viel das Schiff noch verkraften konnte – und als er daran dachte, fiel ihm zwangsläufig ein, dass im vergangenen Jahrhundert sieben Raumschiffe durch derartige Stürme vernichtet worden waren.

Noch eine Schockwelle traf sie, und aus dem Augenwinkel sah Picard, wie Will Riker, sein Erster Offizier, ins Torkeln geriet, um Halt rang und sich dann krümmte, als er halb gegen das leicht geschwungene Geländer fiel, das den unteren vom oberen Bereich der Brücke trennte. Gleichzeitig verriet ein unterdrücktes Stöhnen von der taktischen Station hinter seinem Rücken, dass auch Worf umhergeschleudert worden war, sein klingonischer Sicherheitsoffizier.

Picard bedauerte beide. Er wusste, dass sie durch das Beben und Zittern, das im Laufe der letzten drei Tage die Enterprise in unregelmäßigen Abständen heimgesucht hatte, genauso erschöpft waren wie er. Nicht nur ermüdet, sondern auch verstimmt – wenn es nicht mehr möglich war, einen Raum zu durchqueren, ohne unerwartet aufs Deck geworfen zu werden, musste man einfach halb um den Verstand kommen.

Die Situation konnte alle wirklich in den Wahnsinn treiben. Die Enterprise, das Flaggschiff der Föderation, verkörperte den Höhepunkt von über vierhundert Jahren Raumfahrttechnik. Zu dem Zweck gebaut, die entferntesten Zonen der Galaxis zu erforschen, war sie imstande, den interstellaren Stürmen zu trotzen, die frühere Raumfahrzeuge beschädigt oder zerstört hatten. Dank der Tritanium-Duranium-Legierungen ihres Rumpfs und der starken Deflektoren war sie in der Lage, das Tosen selbst der heftigsten Magnet- und Strahlungsstürme zu überstehen, während die Crew, die zum Glück von dem Wüten, das um sie herum toste, gar nichts merkte, ihren Pflichten nachging.

Aber ein Gabriel-Effekt war auf gefährliche Weise anders.

"Captain", rief Worf, der anscheinend die Fassung zurückerlangt hatte. "Die Schadenskontrolle meldet, dass die Backbord-Warpgondel völlig zerstört und der sekundäre Rumpf schwer beschädigt worden sind."

"Schon wieder?", stöhnte Picard. "Nummer Eins, bitte nachprüfen." Riker rappelte sich hoch und strich seine Uniform glatt. Zügig eilte er, indem er sich diesmal am Geländer festhielt, die leichte Steigung zur taktischen Station hinauf, wo Worf konzentriert die Schadensmeldung durchsah.

Aus irgendeinem Grund bevorzugte der Computer die Backbord-Warpgondel. Im Verlauf der vergangenen drei Tage war ihre Zerstörung durch den Sturm fünfmal, der Ausfall der Steuerbord-Warpgondel dagegen nur dreimal gemeldet worden. Eine Meldung der Vernichtung des primären Rumpfs – in dem sich der Computer-Kernspeicher und ebenso die Brücke befanden – war lediglich zweimal erfolgt.

"Die interne Sensorsondierung zeigt an, dass keine ernste Beschädigung der Backbord-Warpgondel vorliegt", sagte Riker. "Und auch sonst nirgends eine. Also nehmen wir nochmals einen Neustart der Schadenskontrollprogramme vor."

"Natürlich ist's wieder nichts." Picard nickte. Ein

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