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Star Wars?: Vor dem Sturm Die Schwarze Flotte - Bd. 1 - Roman von Kube-McDowell, Michael P. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Wars?: Vor dem Sturm

Ein Sturm zieht auf
Zwölf Jahre nach der Schlacht um Endor ist die Zeit des Friedens angebrochen. Die Überreste des Imperiums sind zerstreut, das Ansehen der Neuen Republik wächst von Tag zu Tag. Doch die Ruhe ist trügerisch: Während Luke sich auf die Suche nach der verschollenen Familie seiner geheimnisvollen Mutter macht, sieht sich Regierungschefin Leia mit den Yevethanern konfrontiert, die einen Krieg anstreben, wie ihn die Galaxis nie zuvor gesehen hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641132248
    Verlag: Heyne
    Größe: 573 kBytes
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Star Wars?: Vor dem Sturm

PROLOG

Acht Monate nach der Schlacht von Endor.

Die orbitale Reparaturwerft des Imperiums bei N'zoth mit der Codebezeichnung Black 15 entsprach mit ihren neun großen, im Quadrat angeordneten Hellings der üblichen imperialen Bauweise. Am Morgen des Rückzugs von N'zoth waren alle neun Liegestellen von imperialen Kriegsschiffen besetzt. Normalerweise hätte eine solche Ansammlung von Sternzerstörern für jeden, der ihnen vor die Kanonen kam, ein beängstigender Anblick sein müssen. Aber an diesem Morgen war nur einer der neun Zerstörer einsatzbereit.

Zu dieser bedrückenden Erkenntnis kam Jian Paret, Kommandant der imperialen Garnison auf N'zoth, als er von seiner Kommandozentrale aus auf die Anlage hinausblickte. Die Instruktionen, die er vor wenigen Stunden erhalten hatte, flimmerten noch vor seinen Augen: Sie werden hiermit angewiesen, die planetarische Garnison mit höchstmöglichem Tempo bis zum letzten Mann zu evakuieren und dabei sämtliche raumtüchtigen Schiffe einzusetzen. Bevor Sie sich aus dem System zurückziehen, sind die Reparaturwerft und alle dort verbliebenen Anlagen zu zerstören.

Als Nil Spaar, der Führer der yevethanischen Untergrundbewegung, in einem Shuttle mit seinem ersten Kommandoteam zur Station aufstieg, schloss er sich Parets Einschätzung an. Die Befehle, die er zuletzt ausgegeben hatte, hallten noch in seinen Ohren: "Sämtliche Teams sind davon zu unterrichten, dass das Imperium den Befehl zur Evakuierung erteilt hat. Der Primärplan ist unverzüglich auszuführen. Dies ist für uns der Tag der Vergeltung. Diese Schiffe wurden mit unserem Blut bezahlt, deshalb werden sie uns gehören. Möge jeder von uns Yevetha Ehre machen."

Neun Schiffe.

Neun Prisen.

Am schwersten beschädigt war die Redoubtable, die beim Rückzug von Endor unter schweren Beschuss geraten war. Bei den übrigen Schiffen handelte es sich um eine Vielfalt von Typen, angefangen bei alten mittelschweren Kreuzern, die aufgerüstet und wieder in Dienst gestellt worden waren, bis zur EX -F, einer Testvorrichtung für Waffen und Antriebssysteme, die man auf dem Rumpf eines Dreadnaught montiert hatte.

Der Schlüssel zu allem war der mächtige Zerstörer Intimidator, der an einer der Hellings angelegt hatte. Das Schiff war uneingeschränkt raumtüchtig und unversehrt. Man hatte es von den Kernwelten zu Black 15 geschickt, damit dort die abschließende Arbeit ausgeführt und auf der Heimatwerft des Kommandos eine Helling der Superklasse entlastet wurde.

Die Intimidator verfügte über ausreichend Raum, um die ganze Garnison aufzunehmen, und über mehr als genug Feuerkraft, um die Station und sämtliche dort befindlichen Schiffe zu vernichten. Paret hatte seinen Gefechtsstand innerhalb einer Stunde nach Empfang seiner Befehle auf die Brücke der Intimidator verlegt.

Aber die Intimidator konnte die Station nicht so schnell verlassen, wie Paret sich das gewünscht hätte. Er verfügte nur über ein Drittel der normalen Mannschaftsstärke, eine einzige Wache – zu wenig Personal, um ein Schiff dieser Größe schnell startbereit zu machen.

Außerdem waren neun von zehn Arbeitern auf Black 15 Yevethaner. Paret waren diese Skelettgestalten mit den farbenfrohen Gesichtern zutiefst zuwider, er verachtete sie. Am liebsten hätte er das Schiff um der Sicherheit willen völlig abgeriegelt oder im Interesse eines schnellen Starts zusätzliche Arbeitstrupps angefordert. Doch beides hätte die Yevethaner vorzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass die Besatzungstruppen im Begriff waren abzuziehen und N'zoth zu verlassen. Der angeordnete Rückzug von der Oberfläche des Planeten w&

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