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Star Wars? - Episode I - Die dunkle Bedrohung Roman nach dem Drehbuch und der Geschichte von George Lucas von Brooks, Terry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Ein Weltraummärchen voller Gefühle, Abenteuer und technischer Spektakel, zugleich aber auch der Beginn einer monumentalen epischen Saga und der erste Teil eines großen Handlungsbogens, der in den klassischen Star Wars-Filmen endet. Die drei schon bekannten Filme entpuppen sich so als Episoden 4-6. Für die Episode 1 wird die Sternenuhr um 32 Erdenjahre zurückgedreht, wir erleben z.B. wie der neunjährige Anakin Skywalker zu Darth Vader wurde, dem Symbol des Schreckens. Filmstart in Deutschland war der 19.08.1999 Darsteller: Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Liam Neeson, Natalie Portman, Jake Lloyd (Anakin Skywalker). Im Jahr 1977 veränderte sich das Leben des Rechtsanwalts Terry Brooks, geboren 1944 in Illinois, USA, grundlegend: Gleich der erste Roman des begeisterten Tolkien-Fans eroberte die Bestsellerlisten und hielt sich dort monatelang. Doch "Das Schwert von Shannara" war nur der Beginn einer atemberaubenden Karriere, denn bislang sind mehr als zwanzig Bände seiner Shannara-Saga erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 09.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641078249
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars Episode I: The Phantom Menace
    Größe: 858 kBytes
    Idee von: Lucas, George
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Star Wars? - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Eins

T atooine. Die Sonnen brannten von einem wolkenlosen, blauen Himmel und überzogen die riesigen Wüsten des Planeten mit gleißendem weißem Licht. Die flache, sandige Oberfläche strahlte die Hitze flirrend wieder ab, und von dort drang sie bis in den letzten Riß der gewaltigen Felsen und Steilwände, die neben den Wüstenflächen alles waren, was der Planet an Landschaft zu bieten hatte. Scharf umrissen vom flimmernden Licht, standen die Monolithen aufrecht wie Wachposten.

Als die Rennkapseln vorbeischossen und ihre Motoren vor wilder Gier und gnadenloser Energie aufbrüllten, schienen träge Hitze und Licht zu bersten und selbst die Berge zu erzittern.

Anakin Skywalker lehnte sich in die Kurve der Rennstrecke, die ihn unter dem steinernen Bogen vorbeiführte, der den Eingang zum Beggar's Canyon auf der ersten Etappe des Rennens markierte. Er bewegte die Schubregler vorwärts und gab den Motoren ein wenig mehr Saft. Die keilförmigen Raketen explodierten vor Kraft, die rechte ein winziges bißchen mehr als die linke, und leiteten den Kurvenflug der Kapsel ein, in der Anakin sich nach links warf. Rasch richtete er dann das Rennfahrzeug wieder geradeaus, beschleunigte weiter und schoß durch den Bogen. Sand peitschte hinter ihm auf und trübte die hitzeflirrende Luft. Anakin raste durch den Canyon, seine Finger spielten über die Instrumente, die Handwurzeln lagen ruhig an der Steuerung.

Es ging alles ungeheuer schnell. Ein einziger Fehler, eine einzige Fehleinschätzung, und er wäre aus dem Rennen und könnte froh sein, wenn er überlebte. Aber genau darin bestand der Nervenkitzel. All diese Kraft, all diese Geschwindigkeit, die sich auf eine leise Berührung seiner Fingerspitzen entfaltete und nicht den geringsten Fehler zuließ. Zwei gewaltige Turbinen rissen eine zerbrechliche Kapsel über sandige Ebenen und um steile Felsvorsprünge herum, durch schattige Täler und haarsträubende Sturzflüge in einer Reihe von engen Kurven und Sprüngen, und das Ganze in höchstmöglicher Geschwindigkeit. Kontrollkabel verliefen von der Kapsel zu den Motoren, die ihrerseits miteinander gekoppelt waren. Sollte einer der drei Bestandteile irgendwo anstoßen, würde das Ganze sich in Metallsplitter und eine Explosion von Raketentreibstoff auflösen. Wenn nur ein Teil abriß, war alles vorbei.

Ein Grinsen breitete sich auf Anakins jungem Gesicht aus, als er noch ein wenig mehr Schub gab.

Vor ihm wurde der Canyon schmaler, die Schatten tiefer. Anakin raste auf den Schlitz von Helligkeit zu, der sich wieder auf die Ebene hinaus öffnete, und hielt sich dabei dicht am Boden, wo der Durchgang am breitesten war. Wenn er sich höher hielt, lief er Gefahr, gegen eine der Felswände auf beiden Seiten zu stoßen. Das war Regga letzten Monat bei einem Rennen passiert, und man hatte immer noch nicht alle Stücke gefunden.

Das würde ihm nicht passieren.

Er beschleunigte abermals und schoß mit kreischenden Motoren auf die Ebene hinaus.

Dort in der Kapsel, die Hände an den Instrumenten, konnte Anakin spüren, wie die Vibration der Motoren über die Kontrollkabel lief und ihn mit ihrer Musik erfüllte. In seinem einfachen Overall, seinem Rennhelm, der Brille und den Handschuhen war er so eng in seinen Sitz gezwängt, daß er das Vorbeizischen des Windes an der Karosserie der Kapsel spüren konnte. Bei einem solchen Rennen war er niemals nur der Pilot einer Rennkapsel, niemals nur ein Teil des Ganzen. Er war eins damit, und Motoren, Kapsel und Mensch waren auf eine Weise miteinander verbunden, die er nicht recht hätte erklären können. Jedes noch so geringe Schleudern, jedes Pulsieren, jedes Zerren an einer Strebe oder Verbindung bemerkte er sofort, und er konnte jeden Augenblick genau spüren, was einer beliebigen Stelle seines Rennfahrzeugs geschah. Es sprach in seiner eigenen Sprache zu ihm, einer Mischung aus Geräuschen und Gefühlen, und obwohl es keine Worte benutzte, konn

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