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Star Wars? Der Aufstieg der Jedi-Ritter - von Lebbon, Tim (eBook)

  • Erschienen: 19.05.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Der Aufstieg der Jedi-Ritter -

Die Wahrheit über die Herkunft der Jedi-Ritter
Auf dem Planeten Tython wurde der Orden der Je'daii gegründet, und Lanoree Brock folgt ihren weisen Meistern, um die Beherrschung der Macht zu erlernen. Da erfährt der noch junge Orden, dass der Anführer eines fanatischen Kults für die Erreichung seiner ehrgeizigen Ziele bereit ist, die Galaxis zu vernichten. Lanoree ist von Stolz erfüllt, als sie ausgewählt wird, ihn aufzuhalten. Doch noch größer ist ihr Schock, als sie begreift, warum sie ausgesucht wurde: Der Wahnsinnige, den sie um jeden Preis aufhalten muss, ist ihr eigener Bruder!
Dem New-York-Times-Bestsellerautor Tim Lebbon wurde viermal der British Fantasy Award und einmal der Bram Stoker Award verliehen. Außerdem war er bereits mehrmals Finalist des World Fantasy Awards.

Produktinformationen

    Größe: 819kBytes
    Herausgeber: Blanvalet
    Untertitel: Ins Nichts
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 400
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641129491
    Erschienen: 19.05.2014
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Star Wars? Der Aufstieg der Jedi-Ritter -

1. Kapitel
DUNKLE MATERIE
Schon zu Beginn unserer Reise fühle ich mich wie ein Stein im Fluss der Macht. Lanoree ist ein Fisch, der von diesem Fluss dahingetragen wird, sich davon nährt, darin lebt, das Wasser für sein Wohlergehen braucht. Ich hingegen bin reglos, ein Hindernis im Wasser, solange ich verweile. Und langsam, ganz langsam werde ich zu Nichts ausgewaschen.
– Dalien Brock, Tagebücher, 10651 ATY
Sie ist ein kleines Mädchen, der Himmel wirkt weit und endlos, und Lanoree Brock nimmt die Wunder von Tython in sich auf, während sie dahinläuft, um ihren Bruder zu finden. Dalien ist wieder unten am Meeresarm. Er ist gern allein, weg von all den anderen Kindern von Bodhi, dem Je'daii-Tempel der Künste. Ihre Eltern haben sie geschickt, um ihn zu suchen, und obwohl für diesen Nachmittag noch etwas Unterricht auf dem Plan steht, haben sie versprochen, dass sie heute Abend hoch zum Rand des Klingenwaldes gehen werden. Lanoree ist gern dort oben, und ein bisschen Angst macht es ihr auch. Dicht beim Tempel, nah am Meer, kann sie die Wogen der Macht fühlen, die alles durchdringt – die Luft, die sie atmet, die Landschaft, die sie sieht, und einfach alles, was die wunderschöne Umgebung ausmacht. Oben am Waldrand besitzt die Macht eine urtümliche Wildheit, die ihr Blut in Aufruhr versetzt.
Ihre Mutter würde lächeln und sagen, dass sie alles darüber erfahren wird, zu gegebener Zeit. Ihr Vater würde stumm in den Wald schauen, als würde er sich insgeheim danach sehnen, ihn zu erkunden. Und ihr kleiner, erst neun Jahre alter Bruder würde anfangen zu weinen. Beim Klingenwald weint er immer.
"Dal!" Sie streift durch das hohe Gras dicht am Ufer, die Hände zu den Seiten ausgestreckt, sodass das Gras ihre Handflächen streichelt. Sie hat nicht die Absicht, ihm etwas von dem für den Abend geplanten Spaziergang zu erzählen. Täte sie das, würde er mürrisch werden und wäre vielleicht nicht bereit, mit ihr nach Hause zu kommen. Manchmal konnte Dal ein ziemlicher Dickkopf sein, und ihr Vater sagt, das sei ein Zeichen dafür, dass jemand seinen eigenen Weg sucht.
Dal scheint sie nicht gehört zu haben. Als sie sich ihm nähert, verlangsamt sie den Gang und denkt sich: Wäre ich das, hätte ich meine Gegenwart schon vor einer Ewigkeit gespürt.
Dals Kopf bleibt gesenkt. Neben sich hat er mit den Steinen von Meppeln, seiner Lieblingsfrucht, einen perfekten Kreis gelegt. Das macht er oft, wenn er nachdenkt.
Der Fluss fließt schnell vorüber, angeschwollen von den jüngsten Regenfällen. Die Kraft, die dem Wasser innewohnt, ist einschüchternd, und als sie die Augen schließt, fühlt Lanoree die Macht und nimmt eine Unzahl von Lebewesen wahr, die den Fluss ihr Zuhause nennen. Einige sind so klein wie ihr Finger, andere, die vom Meer her stromaufwärts schwimmen, fast halb so groß wie ein Wolkenjäger-Schiff. Dank ihrer Studien weiß sie, dass viele von ihnen Zähne haben. Sie beißt sich zögerlich auf die Lippen. Dann streckt sie forschend ihren Geist aus und ...
"Ich habe dir gesagt, du sollst das niemals bei mir machen!"
"Dal ..."
Er steht auf und dreht sich mit zornigem Blick um. Einen flüchtigen Moment lang ist da ein Feuer in den Augen, das seiner Schwester nicht gefällt. Sie hat diese Flammen schon früher gesehen – das knotige Narbengewebe an ihrer Unterlippe ist eine Erinnerung daran. Dann vergeht seine Wut, und er lächelt. "Tut mir leid. Du hast mich erschreckt, nichts weiter."
"Zeichnest du?", fragt sie, als sie sein Skizzenbuch entdeckt.
Dal schließt das Buch. &ra

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