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Star Wars? Meister und Schüler von Gray, Claudia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Meister und Schüler

"Ich habe da ein ganz mieses Gefühl." Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn Ein Jedi muss ein furchtloser Krieger sein, ein Hüter der Gerechtigkeit und ein Gelehrter in den Wegen der Macht. Aber die wichtigste Aufgabe eines Jedi ist es, das Erlernte weiterzugeben. Und so ist es für Qui-Gon Jinn, einem Veteranen unzähliger Schlachten, auch die größte Angst, bei seinem Schüler Obi-Wan Kenobi zu versagen. Obi-Wan hingegen erfährt, dass sein Meister sich möglicherweise von ihm trennen will, und die einzige Erklärung, die ihm einfällt, ist sein eigenes Versagen. Dann brechen sie zu ihrer möglicherweise letzten gemeinsamen Mission auf - die sie nur erfolgreich bewältigen können, wenn sie einander blind vertrauen ... Bevor Claudia Gray sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Anwältin, Journalistin und DJ. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für Filmklassiker, die Stile vergangener Epochen und Architektur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 18.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641253950
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars(TM) Master & Apprentice
    Größe: 2075 kBytes
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Star Wars? Meister und Schüler

2

"Nettes Plätzchen, dieses Alderaan", sagte Rahara Wick, während die Meryx den Planeten hinter sich ließ. "Wirklich schön. So ruhig."

"Ganz zu schweigen von naiv ", fügte Pax Maripher genussvoll hinzu. "Das sind mir die liebsten Planeten."

"Gut. Denn das ist der letzte Ort, wo ich Probleme bekommen möchte."

"Wieso?" Pax blickte sie mit gerunzelter Stirn an. "Es gibt kaum eine Welt, wo die Gerichte nachsichtiger sind."

Rahara verschränkte die Arme. "Ja, aber auf Alderaan könnten wir niemanden bestechen, um unseren Kopf aus der Schlinge zu ziehen."

"Ja, es ist fast schon widerlich, wie moralisch sie alle sind. Das ist kein Ort für unsereins." Pax lächelte schelmisch. Manchmal gefiel es ihm zu übertreiben. Sie waren vielleicht kriminell - aber so kriminell nun auch wieder nicht.

Rahara hingegen tat manchmal lieber, als wären sie überhaupt nicht kriminell. Es war schließlich nicht, als würden sie irgendjemandem wehtun. Sie stahlen nichts Wertvolles auf den Welten, die sie besuchten. Nur Felsen.

Aber was auf dem einen Planet ein Felsen war, war auf einem anderen ein Juwel.

Alderaan zum Beispiel. Sein Inselkontinent war praktisch übersät von kleinen weißen Steinen, und in der Regel wurden sie nur als Kies benutzt. Aber wenn man diese Steine nach Rodia brachte und sie Rodianern zeigte, dann wurden daraus plötzlich strahlende, funkelnde, schillernde Edelsteine - weil die Rodianer bestimmte Wellenlängen wahrnahmen, die dem menschlichen Auge verborgen blieben. Dann wurden sie wertvoll.

Vor vielen Tausend Jahren, in den Tagen der alten Legenden, als die Sith noch einen Großteil der Galaxis beherrscht hatten, da hatte man uneingeschränkt Handel mit Edelsteinen treiben können. Aber den Markt mit einer kostbaren Ware zu überfluten schmälerte in der Regel den Wert dieser Ware. Manchmal führte es auch zu Plünderungen oder illegalen Bergbauoperationen auf Welten, deren gewöhnliche Steine auf anderen Planeten außergewöhnlich waren. Und ein unkontrollierter Zustrom solcher Juwelen konnte die gesamte Wirtschaft eines Planeten zerstören. Also hatte man strenge Regeln erlassen, um den Handel mit den meisten Edelsteinen zu regulieren und in einigen Fällen sogar zu verbieten.

Insofern bestand Raharas und Pax' Verbrechen einfach nur darin, so zu tun, als würden diese Regeln nicht existieren. Sie beide alleine würden schließlich kaum die Wirtschaft eines Planeten ruinieren. Wie hatte Pax damals noch gesagt, als er sie als Kopiloten und Analytikerin angeheuert hatte: Der Frachtraum der Meryx ist so klein - wer würde überhaupt merken, wenn wir ihn mit Steinen füllen? Würden wir irgendjemanden dadurch ärmer machen? Nein. Also, warum tun wir's nicht und machen uns selbst ein wenig reicher ?

Rahara hatte kein Argument gefunden, das dagegensprach. Es war nicht, als wären sie echte Verbrecher.

Aber in letzter Zeit musste sie sich immer wieder selbst daran erinnern.

Sie waren ein ungleiches Paar: Rahara, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war, um es milde auszudrücken; die sich alles, was sie wusste, selbst beigebracht hatte. Und auf der anderen Seite Pax, der von Droiden mit überquellenden Datenbanken unterrichtet worden war - Droiden, die nur diese eine Aufgabe hatten. Sie war hochgewachsen, mit goldener Haut und glattem blauschwarzem Haar, das ihr bis zu den Hüften reichte. Er war ein paar Zentimeter kleiner, mit drahtigem Haar, das von seinem Schädel abstand, als hätte er einen Stromschlag abbekommen, und seine Haut war so blass, dass Fremde ihn manchmal fragten, ob er von einem Planeten stammte, auf dem die Bevölkerung unter der Erde lebte. Seine Kleidung war von höchster Qualität, aber zerknittert, und sie schlotterte ein wenig um seinen dünnen Körper. Rahara hingegen trug schlichte Kleider, die sie für kleines Geld bei Raumha

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