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Star Wars? Thrawn - Allianzen von Zahn, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Thrawn - Allianzen

Die spannende Vorgeschichte zu Thrawn, der erfolgreichsten Star-Wars-Trilogie aller Zeiten, geht weiter! In diesem packenden Roman von Bestsellerautor Timothy Zahn verbünden sich Großadmiral Thrawn und Darth Vader gegen eine dunkle Bedrohung für das Imperium! Die spannende Fortsetzung des New-York-Times-Bestsellers Thrawn folgt dem Aufstieg von Großadmiral Thrawn bis in die Reihen der imperialen Macht und begleitet ihn in seine Vergangenheit. Und sie bezeugt Thrawns erste Begegnung mit dem Mann, der eines Tages Darth Vader werden wird ... Timothy Zahn wurde 1951 in Chicago geboren, lebt in Oregon und ist heute einer der beliebtesten Science-Fiction-Autoren der USA. Sein bekanntestes Werk ist die "Thrawn"-Trilogie, die mehrere Jahre nach dem Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielt und die Geschichte des "Star Wars"-Universums in eine neue Zeit vorantreibt ("Expanded Universe"). Diesen Büchern folgte eine Reihe weiterer "Star Wars"-Romane. Für seine Novelle "Cascade Point" wurde Zahn mit dem renommierten Hugo Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 18.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641231767
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars(TM) Thrawn: Alliances (Book 2)
    Größe: 2649 kBytes
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Star Wars? Thrawn - Allianzen

1

Es gab Passagiere, dachte Commodore Karyn Faro, während sie auf dem Kommandosteg der Chimaera stand, und dann gab es Passagiere .

Darth Vader fiel definitiv in letztere Kategorie.

Faro blickte grimmig auf die Sternenlandschaft vor dem Cockpitfenster hinaus. Ihrer Meinung nach gab es auf imperialen Schlachtschiffen grundsätzlich keinen Platz für Passagiere; falls Vader in der Galaxis umherkutschiert werden wollte, sollte er sich sein eigenes Schiff besorgen.

Oder vielleicht war die Chimaera jetzt sein Schiff. Er hatte sich jedenfalls schnell eingerichtet und begonnen, Veränderungen vorzunehmen.

Inmitten der leisen Unterhaltungen ringsum hörte Faro das Geräusch der aufgleitenden Brückentüren, und als sie sich herumdrehte, sah sie einen weiß gerüsteten Sturmtruppler eintreten. Er blickte sich ohne große Eile um und trat dann auf Faro zu.

Ihr Blick wurde noch ein wenig grimmiger. Das war eine dieser unwillkommenen Änderungen in der Routine der Chimaera .

Als der Soldat vor ihr stehen blieb, hatte sie wieder eine neutrale Miene aufgesetzt. "Commodore Faro", grüßte er sie mit der steifen Förmlichkeit, die sie inzwischen von Sturmtruppen gewöhnt war. "Ich bin ..."

"Ja ... Commander Kimmund, ich weiß", unterbrach sie ihn mit der gleichen Förmlichkeit.

Er zeigte keine Reaktion, aber Faro war sicher, dass er überrascht blinzelte, auch wenn jedes Anzeichen von Emotion unter seinem Helm verborgen blieb. Die weißen Rang- und Einheitsabzeichen waren auf der weißen Rüstung kaum zu erkennen, wenn man nicht über die optischen Hilfssysteme von Sturmtruppen verfügte, aber Faro hatte schon vor Langem gelernt, sie zu entziffern. "Was kann ich für Sie tun?"

"Ich muss mit Ihnen über die Positionierung und Priorisierung unserer Transporter sprechen", erklärte Kimmund. Auch seine Stimme verriet keinerlei Überraschung. Er hatte sich schnell wieder gefasst. "Ihr Hangarmeister hat Probleme, Befehle zu befolgen."

Innerlich schüttelte Faro den Kopf. Ja, das klang ganz nach Lieutenant Xoxtin. Die Frau machte alles auf ihre ganz eigene, präzise Art, und wer erreichen wollte, dass sie von ihren Methoden abwich, hatte besser einen Verladekran parat.

Leider gehörte ihre Familie zur Elite von Coruscant, außerdem war sie eng mit dem obersten imperialen Berater für den Mittleren Rand befreundet. Deswegen konnte Xoxtin sich solche Eigenheiten herausnehmen - weil kaum ein Flottenoffizier bereit war, den nötigen Druck auszuüben.

Zum Glück für Kimmund war Faro eine der wenigen Ausnahmen.

"Ich werde persönlich mit ihr sprechen", versicherte sie dem Sturmtruppler. "Wie sollen Ihre Schiffe denn priorisiert werden?"

"Lord Vaders Lambda sollte natürlich oberste Priorität genießen", erklärte Kimmund. "Direkt gefolgt von der Darkhawk ."

Womit Admiral Thrawns persönlicher Shuttle nur noch Rang drei einnahm. Das wäre ein klarer Verstoß gegen das Flottenprotokoll, wie Kimmund zweifelsohne wusste.

Trotzdem, Thrawn hatte seinen Offizieren Anweisung gegeben, mit ihren Gästen - das war der Ausdruck, den er benutzt hatte - zu kooperieren. Außerdem war es nicht so, als könnte das Schiff auf Platz drei der Liste nicht ebenso schnell startklar gemacht werden wie die Nummer eins. Es war nur weiter vom Eingang entfernt, man musste also ein paar Meter weiter gehen, um es zu erreichen. Thrawn wäre vermutlich damit einverstanden.

Davon abgesehen wäre die Darkhawk nicht mal der erste zivile Transporter auf der Liste; da war noch das Schiff, das gegenwärtig auf Platz vier stand. Thrawn hatte es vor zwei Jahren einer Bande Piraten abgenommen und benutzte es seitdem, wann immer er anonym reisen wollte. Der Transporter der ersten Legion fiel in dieselbe Kategorie: ein altes Separatistenschiff aus der Zeit der Klonkriege, äußerlich heruntergekommen,

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